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Beitrag aus dem Forum Fläschchennahrung

@hotsprings (vorsicht lang)

Frage von Liebemaus - 19.03.2008

Habe durch Zufall hier deine Beiträge zu dem schrein,trinken usw gelesen.
Ich kann dich nur zu gut verstehen.Und die mamas, die sagen" das baby ist doch noch so klein und babys wollen nun mal rumgetragen werden" sollen es mal besser machen. die können mal ein babys ein paar tage haben was permanent schreit,unzufrieden ist,mit den Armen rum schlägt,aus dem schlaf plötzlich um sich haut und schreit als würde man es umbringen.

Ich hatte auch so eine Tochter. Sie kam auf die Welt und am 2 Tag ging es los. sie schrie alle 10 Minuten wie am spieß.Sie schlief und plötzlich schlug sie um sich im schlaf und schrie so schlimm als wüde jemand sie ermorden wollen.Sowas hab ich mein lebtag noch nie gehört vorher, dann musste man sie wieder rum tragen,schaukeln usw. meißt schrie sie aber weiter,egal ob man leise ein lied sang,sie feste an einen drückte usw. wenn sie dann mal endlich ein schlief ging es nach 10 minuten wieder los.

Got sei dank war nacht soweit ruhe. das machte sie nur ca 14 std am Tag so.

Ich bin von Arzt zu arzt gerannt, Krankenhaus,schreiambulanz,Hebame,habe andere Mütter um rat gefragt, doch keiner konnte mir helfen.

Mit 14 WOCHEN HÖRTE ES SCHLAGARTIG AUF als sei nie was gewesen.
Heute weiß ich glaub ich warum das so war.
Mein erstes Kind ist hyperaktiv.(heute 8 jahre ) er baute alle 5 bis 10 minuten misst. Ich musste allso alle 10 minuten ca auf springen weil er wirder schlimmen misst machte. Abends wenn er im bett war, war soweit ruhe. genau dieser rytmus hat sich auf die schwangerschaft und somit mein Baby übertragen.

Ich schiebe es halt jetzt darauf.

nun bin ich in der 29 ssw und hoffe das ich nicht wieder so ein schwiriges baby bekomme. Aber ich glaube diesmal werde ich alles mit anderen Augen sehen und versuchen es lockerer zu sehen.

(hoffe es klappt)


Hotsprings. glaub mir, diese extremen schreiphasen gehen vorbei, glaub an dich und hol die hilfe wenn du nicht mehr kannst, besser hilfe holen als nachher in der klappse zu landen (hart gesprochen)

alles gute

Re: @hotsprings (vorsicht lang)

Antwort von KleineMaus85 - 20.03.2008

Ich verstehe dich nur zu gut!!!
Louis war am Anfang (die ersten paar Wochen) auch sehr schwierig! Er hat ständig nur gebrüllt und keiner konnte sich mehr erklären warum? Er war satt, er war gewickelt - er war einfach alles - und trotzdem hat er geschrieen!!! Und ich weiß, dass man da die Nerven und die Fassung verlieren kann. Bei mir wurde es so schlimm, dass ich ganz schnell eine Wochenbett-Depression hatte, und dann muss man erst mal schauen, wie man da wieder raus kommt? Ich war zu gar nichts mehr in der Lage, ich habe nur noch geheult, und wenn mein Mann nicht gewesen wäre, dann weiß ich nicht, wo ich jetzt wäre? Ich kann dir nur sagen, dass es urplötzlich aufhört - das mit dem Schreien und so! Louis hat einfach damit aufgehört, wir haben wochenlang mit ihm zusammen im Wohnzimmer geschlafen, wir auf dem Sofa er in seinem Stubenwagen, und irgendwann schläft man einfach ein, vor Erschöpfung und was weiß ich nicht alles, und irgendwann wird man wieder wach, schaut entsetzt auf die Uhr, und sieht, dass er sechs Stunden keinen Piep gemacht hat. Was glaubst du, wie schnell wir zum Stubenwagen gerannt sind, um zu sehen, ob er noch atmet... Hört sich blöd an, ich weiß!
Ich bin mir mehr als sicher, dass du all die "guten Ratschläge" nicht mehr hören kannst und willst, weil es ist eh immer nur "derselbe Mist" - aber glaub mir, irgendwann lachst du darüber! Ich dachte auch immer, dass das nie der Fall sein wird, und dann plötzlich war Ruhe und man lacht wirklich darüber!!! Die Sache mit dem Trinken ist schlimm, dass weiß ich aus nächster Erfahrung! Louis hat zwei Wochen lang bei jeder Flasche gebrüllt wie am Spieß, und der Kinderarzt hat und für dumm verkauft, mit dem Ergebnis, dass Louis die Nieren-Becken-Entzündung hatte, und wir 14 Tage im KKH waren... kaum entlassen, bekam er einen KKH-Koller und er hatte vier Tage "Hardcore-Durchfall" und hat innerhalb von zwei Tagen 500 Gramm abgenommen, und wieder ging das Theater mit den Flaschen los. Dann war er endlich wieder gesund, hat jede (aber auch wirklich jede) Flasche leer getrunken, und jetzt ist er total erkältet und muss wieder Antibiotika nehmen, und wenn's ganz dumm läuft, hat er sich ja wie gesagt die Windpocken auch noch eingefangen! Also was will man da sagen? Und vor allem machen? Es ist schwer es hinzunehmen, dass weiß ich selbst, aber was anderes kannst du nicht tun... schon allein zum Wohle deines Kindes!!!
Immer wenn ich deine Beiträge lese, weiß ich genau, wie es dir geht, denn mir ging es nicht anders... Glaub mir, ich denk oft an dich, weil ich weiß, wie schlimm so eine Situation ist!

Melde dich bei mir, wenn du möchtest, gerne auch per Email!

Liebe Grüße Steffi

Re: danke ihr zwei

Antwort von Hotsprings - 20.03.2008

Ich versuche es nun mit einem geregeltem Tagesrhythmus.
Habe alle Termine abgesagt bzw. um 2 Wochen nach hinten geschoben.

Marc wird nur vormittags und nachmittags hingelegt, ich gehe, wenn er schreit noch 1 bis 3 mal zu ihm, damit er merkt dass ich da bin, er aber trotzdem schlafen kann. Zum Teil pucke ich ihn auch ein.

Hab über die letzten Wochen viel nachgedacht und festgestellt, dass wir viel unterwegs waren und Marc sich ständig hin- und hergerissen gefühlt haben muss.

Also einiges von hier ist doch irgendwie angekommen.

Habe, so glaube ich auch noch zwei recht gute Bücher empfohlen bekommen, um einfach zu verstehen wie sich Babies in den ersten Monaten anch der Geburt fühlen. Das sind:

"Das glücklichste Baby der Welt" von Dr. Harvey Karp
"So beruhige ich mein Baby" von Christine Rankl

Irgendwie kann ich zumindest manche von Marc's Zeichen deuten, vielleicht nicht alle, aber ich denke das wird schon werden.

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