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Beitrag aus dem Forum Fläschchennahrung

umgestellt erst Brust, jetzt Flasche... Hilfe!!!

Frage von Schnecke2007 - 04.06.2007

Hallo.

Ich würd euch gern mal etwas fragen und zwar habe ich bis zum 01.06 gestillt und Nachts dann auf Flaschennahrung umgestellt.
Mein Sohn ist nun 4 Wochen und wiegt ca. 4500g (eher etwas mehr) Größe war bei der Geburt 52cm.
Nun hat er beim stillen wöchentlich so 300 bis 400 g zugenommen, muss er das mit der Flasche nun auch??
Er trinkt alle 2-5 std 60 bis 130ml, je nachdem wielang er geschlafen hat.
Reicht das??
Und wie ist das mit der Verdauung?
Durch die Muttermilch hatte er immer Stuhlgang und immer dünn, nun hat er so 3 mal täglich, aber eher wie Knete und er quält sich so, obwohl ich morgens und Abends in die Flasche einen Teelöffel Milchzucker mit rein gebe. Wie kann ich ihm helfen das es angenehmer wird??
Ach ja auf Rat von meinem FA bekommt er Bebivita.

P.s. mußte abstillen, weil ich auf beiden Seiten eine tierische Brustentzündung habe.

lg Yvonne mit Mario

Kein Panik

Antwort von osterhasenfrau - 04.06.2007

Hallo,

erstmal das wird sich schon einpegeln.

Die tägliche Trinkmenge kannst du berechnen: es sollten 1/7 bis 1/6 des gewichtes sein, verteilt auf (in diesem Alter ) 5-6 Mahlzeiten.

Gegen Verstöpfung kannst du den Milchzucker dazugeben, den kannst du nach Erfolg dosieren, also auch ehr als 1 Tl pro Flasche. Wenns nicht geht würd ich nochmal den KA fragen.

Bei der Gewichtszunahme wünscht man sich so 150 g pro Woche, Minimum 100g, darunter sollte es auf keinen Fall sein. Aber das sieht ja gut aus bei Euch.

Gibtst du ihm ne Pre Nahrung? Dann darf er soviel trinken wie er mag, allerdings sollten es nicht mehr als 1000ml pro Tag sein. Die Berechnung derTrinkmenge macht man nur bei ner Folgemilch (1er, 2er,...)

Lg
Kati

Re: umgestellt erst Brust, jetzt Flasche... Hilfe!!!

Antwort von MaryPoppins - 04.06.2007

Hallo,
wer hat dir denn geraten bei einer Brustentzündung mit dem STillen aufzuhören? *schock*
Sorry, aber diese Person hat damit gezeigt, dass sie keine Ahnung hat.

Aber so ganz versteh ich es ja nicht. Du hast nachts auf Flaschennahrung umgestellt und dann sagst du, du musstest abstillen? Ich versteh nicht ganz wie dein Kind jetzt ernährt wird.

Welche Nahrung fütterst du denn? Bebivita ist ja nur ne Marke und keine Sorte.
Milchzucker würde ich auf Dauer auch nicht beigeben.


Mein Rat an dich wäre nun (solltest du in Erwägung ziehen doch lieber wieder zu stillen), dann such dir kompetente Hilfe. Brustentzündung ist kein Grund abzustillen und gerade wenn man eine hat, dann ist es nicht hilfreich von heut auf morgen gar nicht mehr zu stillen. Besser wird es dadurch für dich sicherlich nicht.

Re: umgestellt erst Brust, jetzt Flasche... Hilfe!!!

Antwort von louise05 - 05.06.2007

Hallo,

bei einem 4 Wochen alten Baby würde ich eine Pre-Nahrung füttern und die gibt es von Bebivita nicht. Vielleicht kommt die Verstopfung von der Stärke, die in 1er Nahrungen enthalten ist und in Pre nicht.

Außerdem würde ich die Milchnahrung nicht mit Milchzucker o.ä. verändern, sondern würde eher eine prebiotische Nahrung versuchen. Die Prebiotik macht einen weichen Stuhl.

Liebe Grüße

Auf anraten des arztes bebivita....

Antwort von buchs - 05.06.2007

erstmal wird nach dem stillen mit Prenahrung weitergemacht und die gibt es von Bebivita nicht!
Es kann sien, dass die zucckerbombe 1er miclh für ihn einfahc zu stark ist durhc die stärke und er dahrer Probs hat.
Im übrigen hat Milchzucker viele Kalorien, die du dienm Kind nun auch schon zumutest.

Gib ihm ne Pre milch und es wird ihm besser gehen.

LG buchs

Manchmal ists halt doch nötig!

Antwort von osterhasenfrau - 04.06.2007

Hallo,

generell ist eine Brustentzündung kein Grund abzustillen. wenn das Ganze aber nicht in den Griff zu kriegen ist und droht in einen Abszess überzugehen ist das manchmal schlichtweg der letzte Weg.

Da muss man doch nicht gleich wieder Abstilldiskussionen anbrechen!Bin übrigens ein Stillbefürworter solange es für Kind UND Mutter gut ist.

Lg
Kati

@osterhasenfrau

Antwort von Martina A. - 04.06.2007

Das Schlimmste, was man bei einer Brustentzündung tun kann, ist wirklich abstillen! Denn nichts holt die Milch so gut aus der entzündeten Stelle raus wie ein Baby, und Medikamente dagegen git es genügend stillverträgliche, genauso, wie das Kind auch die Milch trotz Entzündung problemlos verträgt.

Und wenn die Milch nicht gut rausgeholt wird, droht ein Abszeß. Deshalb gehört eine Brustentzüdnung zu genau den Momenten, in denen eigentlich gar nicht abgestillt werden darf!

Der Stuhlgang bei Flaschenmilch ist dicker, das ist normal. Zunahme sollte bei über 120 g in der Woche liegen, da unterscheiden sich Still- und FLaschenkinder nicht viel. Stillkidner nehmen tendenziell zuerst mehr zu, nach einigen Monaten kehrt sich das um.

Martina A.

@Martina A

Antwort von osterhasenfrau - 05.06.2007

Hallo,

die Fragerin hat sich nicht von sich aus entschlossen abzustillen, es wurde ihr FACHärztlich angeraten. Und menachmal ists halt doch notwendig, wenn nämlich schon ein Abszess zu entstehen beginnt.

Sonst ist stillen sicherlich das Beste, aber man sollte auch den einzelfall berücksichtigen!

Lg
Kati

Re: @Martina A

Antwort von Martina A. - 05.06.2007

Das war vor 20 Jahren "FACHärztlich richtig". Heute ist man eigentlich schlauer: Bei Brustentzündung, grade auch bei Abszeßbildung, sollte nicht abgestillt werden!

Ich kenne mehrere Frauen, die trotz Abszeß-OP unter fachärztlicher Anleitung weitergestillt haben.

Martina A.

Re: Auf anraten des arztes bebivita....

Antwort von Sabrina-81 - 05.06.2007

Nabend,
also mit Milchzucker wäre ich vorsichtig. Ich arbeite als Kinderkrankenschwester (nur momentan nicht wg. Mu-Schu). Milchzucker kann Blähungen machen. Also ich will Dir hier nix aufzwängen oder ähnliches, es ist einfach nur ein Tip den du ausprobieren kannst.
Vorteilhaft wäre es wenn Du Pre-Nahrung fütterst, am besten eine mit Prebiotics, wie z.B. Aptamil Pre. (Von Milumil würde ich persönlich die Finger lassen, wir sagen immer es ist die Pommes unter den Nahrungen, aber auch das ist von Baby zu Baby unterschiedlich). Der Vorteil bei Aptamil ist, das diese Marke eine irre Spannbreite hat, von Aptamil AR über Comformil u.s.w. Ich mache das so, daß ich meinem Wurm vor der Mahlzeit ein paar Schlücke Fencheltee (keinen Instandtee sondern Beutel und auch nur kurz reinhalten) od. abgekochtes Wasser gebe und dann die Pre Nahrung. Geht wunderbar.
Liebe Grüße

Re: Auf anraten des arztes bebivita....

Antwort von Zappergeck - 07.06.2007

Pre-Nahrung kommt der Muttermilch noch am nächsten, ist also die beste Lösung. (Außer echter MuMi) Insbesondere bei einem so kleinen Baby :-(

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