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Beitrag aus dem Forum Fläschchennahrung

Spucken trotz AR...hilfe!!!

Frage von Shirin0502 - 13.07.2006

Hallo Ihr Lieben,
es geht um meinen 6 Wochen alten Sohn. Ich gebe von Anfang an Fläschchen, anfangs Aptamil HA Pre- dies hat er aber die ganzen drei Wochen lang nur ausgespuckt, auch noch Stunden nach dem Fläschchen...
Leider kennen wir dies schon, da meine heute dreijährige Tochter dasselbe Problem hatte...Damals sind wir bei Ihr auch auf AR umgestiegen, nur hat es ihr so gut wie gar nicht geholfen!
Bei meinem Sohn war dies anders- er spuckte seit da an GAR NICHT mehr, hat aber dafür äußerst flüssigen Stuhlgang und quietschgelb...und leider mindestens 8x am Tag...grummel! KIA sagt aber, das wäre o.k.!

Nun ist es in den letzten Nächten jedoch mehrfach dazu gekommen, das mein Kleiner eine Stunde nach der Flasche spucken mußte- und nicht nur n bißchen, nein- einen RIESENSCHWALL, der sich über den KOMPLETTEN Oberkörper sowie das Gesichtchen ausbreitete und sogar durch die Nase rauskam!
Das kann doch nicht normal sein, oder???
Meine größte Angst ist hier, das er - wenn ich es nicht mitbekommen sollte, daran erstickt!!
Hat jemand Erfahrung mit sowas??

P.S. Arzttermin haben wir eh morgen früh, aber Eure Meinungen sind mir auch wichtig! Danke!

Re: Spucken trotz AR...hilfe!!!

Antwort von Nafi - 13.07.2006

Also, da ich noch in der Schwangerschaft bin, habe ich damit keine erfahrung, aber mein kleiner bruder hatte das auch. Ich bin jetzt 18 und er ist mittlerweile 8 Jahre alt.
er hat auch alles immer wieder ausgespuckt, nachher richtig ausgebrochen. Er hat zu dieser zeit medikamente bekommen, wo meine Eltern gedacht haben, er würde sie nicht vertragen. So haben sie es auch dem KIA gesagt und er hat andere verschrieben. Trotzdem hat er alles ausgebrochen. Der KIA meinte auch immer es sei alles okay... als mein Bruder dann sehr viel Gewicht verlor und schon Untergewicht hatte, meinte der KIA wir sollten schnellstmöglichst zur Kinderklinik, weil sein Darm zu eng war und so die Nahrung nicht durchkam... Zum Glück ist alles gut gegangen...
Ich will jetzt keinen in Panik versetzen oder so! Nur das du vllt mal drauf achtest, ob er gewicht verliert, und dann kannst du den arzt ja geziehlt mal drauf ansprechen. dann wird er sich das sicher ansehen.

So, hoffe mal das alles gut wird! *daumen drück*

lg, Nafi

Re: Spucken trotz AR...hilfe!!!

Antwort von twoprincess - 14.07.2006

Hallo!!!

ich hatte das Problem mit dem heftigen spucken auch bei meiner kleine Tochter.

Auch bei ihr war oft das ganze Gesichtchen voll u es kam aus der Nase..

hab mir voll sorgen gemacht u der Kinderarzt meinte sie ißt einfach zu viel u das was zuviel ist für den kleinen Magen kommt wieder raus u "Speikinder sind Gedeihkinder" ..

Was auch stimmt, denn meine Kleine hat trotzdem sehr brav zugenommen u inzwischen ist sie fas´t 5 Mon. u spuckt nur mehr ganz wenig.

solange dein Kleiner brav zunimmt brauchst du dir keine Sorgen machen.

Re: Spucken trotz AR...hilfe!!!

Antwort von leamutti - 14.07.2006

Hallo!

Hatten bei unserer Tochter Lea (14 Monate) dasselbe Problem. Seit der Geburt erbrach sie ihre Fläschchen in hohem Bogen- manchmal standen dann richtige Lacken auf dem Boden. Alle Ärzte (KiA, Ärzte im Spital) meinten, "das wird schon" und "Speihkinder sind Gedeihkinder". Das stimmte auch. Lea nahm gut zu- bis sie 8 Monate alt war. Ab dann ging es abwärts. Sie erbrach nicht nur die Fläschchen, sondern auch die Beikost und nahm 600g ab. Mein KIA unternahm trotzdem nichts und wir fuhren fast tägl. ins Spital. Auch dort wurden wir mehrmals nach Hause geschickt, obwohl Lea sogar frisches Blut erbrochen hatte. An Leas erstem Geburtstag (10.5.06) wurden wir endlich aufgenommen und ein Magenröntgen gemacht. Das Ergebnis: Lea hatte eine hochgradige Verengung im Zwölffingerdarm und konnte deshalb nichts bei sich behalten. Am 2.6. wurde sie operiert und isst seither wie eine Große :-)
Und das Beste: sie hat bis jetzt kein einziges Tröpfchen erbrochen und in 3,5 Wochen 650g zugenommen!!!!!!

Also lass das ganze abklären. Muss ja nicht so schlimm sein, wie bei uns, aber dann weißt du es zumindest.

Alles Gute, Claudia

Re: Spucken trotz AR...hilfe!!!

Antwort von Jaguarin - 14.07.2006

Das kenne ich auch!! Unsere Kleine ist fast 6 Mon. alt und spuckt auch wie verrückt seit der Geburt. Wie die Hebamme wegen der Nachsorge ins Haus kam, sagte sie mir das wäre normal, dann würde sie auch genug bekommen. Momentan bin ich am abstillen, ich dachte wenn sie keine Muttermilch bekommt wird es anders, aber es bleibt beim aus Spucken. Ohne Lätzchen geht es gar nicht mehr, andere Leute fragen dann warum sie den ganzen Tag ein Lätzchen um hat, das nervt ganz schön. Ich dachte immer das geht nach 3 Mon weg, das war wohl nix.
Wegen den ersticken, habe ich unsere Tochter immer auf der Seite gelegt, im Krankenhaus (Geburt) hatten die Schwestern auch nichts dagegen gehabt. Gehe, aber lieber zum Arzt.
Alles Gute für das Kleine Würmchen!!!

Es Grüßt
Petra

Re: Spucken trotz AR...hilfe!!!

Antwort von Maintinchen - 14.07.2006

Unser kleiner Leo ist auch so ein Spucker, bei ihm kommt es auch immer schwallartig und durch die Nase. War schon von Geburt an so und er kam deswegen auch gleich ins Krankenhaus, wo er von Kopf bis Fuß durchgecheckt wurde - aber zum Glück war alles ok. Anti-Reflux-Nahrung hat er im Krankenhaus bekommen, die wollte er nicht so und gespuckt hat er trotzdem. Nun dicke ich seine Nahrung mit Nestargel an, wir haben Tage, da spuckt er wieder extrem und es gibt Tage, wo gar nichts kommt - aber keine Ahnung an was es liegt. Ich hab auch immer Angst, daß es nachts passiert und ich nichts mitbekomme, aber irgendwie hab ich wohl schon ein Gespür dafür entwickelt und wach immer sofort auf, wenn er spuckt.
Ich würd es aber sicherheitshalber vom Arzt abchecken lassen, damit du beruhigt bist! Ich war gestern bei der U3 und mein Arzt meinte nur, daß er ja schön zugenommen hat und eben "Speikinder sind Gedeihkinder...".

LG Tina

@leamutti

Antwort von Nafi - 14.07.2006

ja, genau das hatte mein bruder auch.
ich wollte damit ja keiner mami angst einjagen, aber wenn man sowas schonmal vorher gehört hat, können die eltern ehr was unternehmen, falls es so sein sollte.

lg, nafi

@Maitinchen

Antwort von Shirin0502 - 14.07.2006

WAS genau wurde denn vom Kinderarzt diesbezüglich untersucht??? Und wie ? Per Ultraschall???

Meine "Große" (3)leidet seit Geburt unter dem sog. gastroösophagealen Reflux und hat auch teilweise heute noch sehr darunter zu leiden! Fetsgestellt wurde dies auf unser Drängen hin per Ultraschall.

Ich hoffe natürlich nicht, das Ben das auch hat...

Danke Euch allen !!! o.T.

Antwort von Shirin0502 - 14.07.2006

...

vielleicht kann ich dir ja weiterhelfen :o) vorsicht lang

Antwort von Emily2 - 15.07.2006

hallo

habe gerade deinen Bericht gelesen und das kommt mir sehr bekannt vor. Mein Sohn ist jetzt 4 wochen alt und fing urplötzlich an mit 3 Wochen sein ganzes Fläschchen schwallartig auszuspucken. Manchmal direkt beim Essen manchmal aber auch erst ein Stündchen nach dem Fläschchen was ganz schön nerven gekostet hat weil man immer gehofft und gebangt hat das es diesmal drin bleibt. Bin dann nach einer Woche zum kia gegangen weil ich mir doch sorgen gemacht habe weil es dann fast bei jeder Mahlzeit so war. Der Arzt sagte mir dann das es dafür nur zwei Möglichkeiten gibt entweder ist er ein Spuckekind und das legt sich wieder oder er hat einen verdickten Muskel zwischen Magen und Darm sodass nichts mehr in den Darm abfließen kann und das man das leider nur mit einer kleinen op wieder beheben kann. Er schickte mich nach Hause und sagte ich solle die Milchmenge auf 100 ml runterschrauben und in 1 Woche wiederkommen falls es nicht besser geworden ist. Ich habe natürlich gehofft das er wirklich nur ein spukekind ist aber leider wurde es nicht besser eher schlechter und so bin ich wieder zum kia wo er dann auch nochmal gewogen wurde er 100 g weniger und das war grund genug ihn ins krankenhaus zu bringen das er da nochmal untersucht wird bzw. machen die da ultraschall. Und da wurde festgestellt was der kia schon vermutet hatte man wartete dann noch ein Tag um es zu beobachten und riet mir dann aber zu der Op mit der ich mich echt absolut nicht anfreunden konnte mein kleiner Schatz war doch erst drei Wochen und dann schon eine op !!! Aber was anderes ging nicht. Die Ärtze konnten mir dann ein wneig die Angst nehmen und haben alles sehr gut erklärt es wird ein kleiner schnitt am bauch gemacht(2bis3cm groß)und dann wird der verdickte muskel etwas angeschnitten sodass er wieder abschwellt und die nahrung wieder durchfließen kann. Der ganze eingriff dauert nichtmal 1 stunde und dann konnten wir schon wieder zu unserem tapferen kleinen Schatz. Die op war vormittags und gegen Abend durfte er schon die ersten 20 ml Tee und nach 2 Stunden die ersten 50 ml Milch und von da an war keine spuckerei mehr und er war am nächsten Tag schon bei 120 ml und nach zwei Tagen konnten wir schon wieder nach Hause. Eine knappe woche danach hatte er schon 350 g wieder zugenommen und es geht ihm richtig gut.
Das was mein sohn hatte muss deiner natürlich nicht haben nur falls es so sein sollte möchte ich dir einfach nur ein wenig die angst nehmen vor dem eingriff.
Hoffe nur habe jetzt nicht das gegenteil erreicht denn das war absolut nicht meine absicht.

Ganz lieben gruß Emily

Re: @Maitinchen

Antwort von Maintinchen - 14.07.2006

Der Kinderarzt kann da wahrscheinlich nicht so viel untersuchen. Bei unserem kleinen wurde das im Krankenhaus gemacht - da lag er eine Woche. Sie haben alles mögliche geröngt und mit Ultraschall untersucht, Blutbild, aber zum Glück nichts gefunden.
Ich meinte nur, der erste Weg, wenn du dir unsicher bist, ist natürlich zum Kinderarzt - der kann dann ja ggf. weiteres veranlassen.
Unser Kinderarzt hat ja den Krankenhausbericht und hat ihn halt jetzt nur normal untersucht und aufgrund der Zunahme auch gemeint, daß alles ok sei.

Viel Glück
LG Tina


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