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Beitrag aus dem Forum Fläschchennahrung

Nicht-Stillmami´s

Frage von Antje1978 - 24.06.2008

Hallo

gibt es hier Mamis die sich von vornherein gegen das Stillen entschieden haben?
Aus welchen Gründen und wie hat eure Umgebung reagiert?
Bereut ihr es oder seit ihr glücklich/zufrieden über eure Entscheidung?
Wie geht ihr damit um, wenn euch andere Leute deswegen "verurteilen"?
Was habt ihr für Gegenargumente?
Warum ich euch das frage?

Ganz einfach...

Ich habe mich auch entschieden, nicht zu stillen und bekomme jetzt von jeder Seite gesagt ich MÜSSE es doch tun, weil es das Beste für mein Baby wäre.

Bin nun mal auf eure Meinungen gespannt :)

LG, Antje

Re: Nicht-Stillmami´s

Antwort von Tränchen97 - 24.06.2008

Bei der zweiten hab ich mich ganz bewusst gegen das Stillen entschieden..ich hab beim ersten total den schlechten Stillstart gehabt und ne regelrechte Phobie entwickelt..ich konnt nicht verstehen dass jemand das schön finden kann *seufz*
Ich hab also von der ersten MInute an nur Flasche gegeben bis zum bitteren Ende und Lisschen hat keinerlei Schäden davon getragen...sie ist gut gewachsen und und und...stillen war für mich ein absolutes NO GO...
Es kam aber eigentlich nicht viel "negative" Resonanz, man hat das aktzeptiert. Lediglich im Krankenhaus hat man versucht mich umzupolen aber ich bin ziemlich hartnäckig wenn ich mir was in den Kopf gesetzt hab..

Stillen wurde für mich erst wieder ein Thema als die jüngste geboren wurde..ich hab gestillt ohne anleitung und wie ein Weltmeister :-))))

Im Nachhinein muss ich sagen bereue ich es nicht dass Liss ein Flaschenkind war..klar stillen ist praktischer etc..aber die Flaschenzeit wra eine genauso schöne Zeit. Mir hat es nix ausgemacht FLäschchen zu kochen etc...
Gut war: Ich hab gesehen was sie so an Menge trinkt und das hat mich sehr beruhigt da sie ein Spuckkind erster Klasse war :-) so war ich immer sicher dass sie genug kriegt :-)
lg silvi

Re: Nicht-Stillmami´s

Antwort von Hotsprings - 24.06.2008

Also ich hätte gerne gestillt, aber Marc war nicht an die Brust zu bewegen. Er hat gebrüllt wie am Spieß und hatte nen knallroten Kopf.

Beides hat Vor- und Nachteile, im Prinzip muss es jeder für sich entscheiden.

z.B.
- Stillen ist billig, Flaschennahrung kann ne Menge kosten, besonders wenn dies nicht vertragen wird
- Stillen ist unterwegs praktisch, hat man ja immer dabei
- Flaschen kann man mit ner Thermoskanne und einem Milchpulverportionierer auch prima machen, man schleppt nur mehr mit
- mit Stillen ist man ziemlich angebunden
- mit Flasche ist man flexibler
- mit Stillen kommt ein Babysitter fast nicht in Frage, manche Babies nehmen ersatzweise keine Flasche
- Stillen soll besser sein fürs Kind (meiner hat die abgepumpte Milch von mir ausgekotzt, die Flaschenmilch aber auch - looooooool)
- Stillen ist nachts praktisch (aber Flaschen machen geht mit Thermoskanne auch nachts schnell, dauert keine zwei Minuten)
- Flaschenkinder schlafen eher durch (so nen Müll, das ist ein Entwicklungsschritt und hat nix mit Essen zu tun)

Ich glaube die Liste könnte man noch ewig fortführen. Mehr ist mir auf die schnelle nicht eingefallen. Du kannst ja die Liste noch ergänzen und wenn jemand blöd kommt, ihm die Liste um die Ohren hauen.

Hotsprings

Re: Nicht-Stillmami´s

Antwort von Schätzelein - 24.06.2008

Hallo, kann dich gut verstehen. Es NERVT, sich ständig rechtfertigen zu müssen. Habe mich auch dagegen entschieden. Hatte mal überlegt vielleicht am Anfang zu stillen, ist aber Quatsch, entweder man steht da hinter oder eben nicht. Ich bin einfach kein Stilltyp. Ich konnte mir das nie vorstellen. Hab bei einer Freundin gesehen, wie toll das mit den Flaschen klappt und mich genau über Milchnahrung, Sauger, Flaschen usw informiert.Ist ja nicht so, dass man sagt man stillt nicht und sich nicht weiter drum schert. Ich bin glücklich so, meinem Sohn geht´s super, keine Probleme mit Koliken (was viele Stilbabys in meiner Umgebung hatten). Er hat sehr trockene Haut (ich neige zu stressbedingter Schuppenflechte). Die Hautärztin meinte, nach neuesten Studien hilft es nicht unbedingt zu stillen, wenn man selbst Allergien hat. Ich kenne auch gestillte Babys, die Neurodermitis haben. Das muss schon jede Frau für sich entscheiden. Ich geniesse es z.B. auch, mal in die City zu fahren und den Kleinen bei meinem Mann zu lassen, der kann auch prima die Flasche geben. Trotzdem bin ich eine gute Mutter, die auch noch an sich selbst denkt. Von allen Seiten bekomme ich jetzt Komplimente, was für ein fröhliches und zufriedenes Baby ich habe. Dann denke ich immer, ja alles richtig gemacht. Man muss sich mit seiner Entscheidung auch wohl fühlen.
Die Leute, die einem da immer reinquatschen, werden sich noch einmischen, wenn das Kind irgendwann volljährig ist. Das hört nie auf
Leg dir ein dickes Fell zu und lass dich nicht auf Diskussionen ein. Es hat schon einen Grund, dass du dich dagegen entscheidest zu stillen, das sollte deine Umgebung einfach akzeptieren.
LG, Tina

Re: Nicht-Stillmami´s

Antwort von Puck - 25.06.2008

Hallo Zusammen,

also ich bin zwar eine Stillmami und absolut glücklich damit, aber ich
verurteile niemanden der nicht stillen will!!
Ich bin der Meinung, dass wenn eine Mutter mit dem Stillen nicht
Glücklich ist, kann das doch auch für das Kind nicht gut sein!!
Es soll ja schließlich was schönes sein und nicht in Stess ausarten, jawol!!
Die ganze Diskussion ist sowieso absolut lächerlich, denn ich als
Mutter entscheide was ich für mein Kind will und was ich für das Beste
halte und wenn es die Flasche ist, na dann soll es eben die Flasche sein!!
Da könnte man echt ewig pro und contra raussuchen und hin und
her diskutieren, es wird wohl immer einen gewissen "Konflikt" geben,
aber ich denke man muss egal zu welcher Methode man sich
entschieden hat dazu stehen und die anderen reden lassen!!
Mein kleiner Mann ist mittlerweile 14 Monate, bekommt immer
noch die Brust und bei mir kommen dann auch immer so Sätze wie,
" was du stillst immer noch", " jetzt musst aber dann bald aufhören"
und blablabal

Also wenn du Flasche geben willst, dann mach das und schalte einfach
auf "durchzug" wenn Kritiken kommen!

Alles gute und LG
Puck

Re: Nicht-Stillmami´s

Antwort von MumOfMarie - 25.06.2008

Hallo,

also, bei mir war es eine Kombination aus 'Baby-Blues' und extreme Schmerzen beim Stillen, dass ich mich nach 3 Tagen zum Abstillen entschlossen hab.

Meiner kleinen hat es in keiner Weise schlecht getan. Ganz im Gegenteil, ich denke, dass sie deswegen immer schon gut (und satt) geschlafen hat, weil sie Hipp bekommen hat.

Mein Umfeld hat 'normal' reagiert. Ich muss aber zugeben, dass ich nur von den Schmerzen und wunden Brustwarzen erzählt hab und nicht davon, dass ich wegen des 'Baby Blues' nicht will.

Bereuen tu ich es nicht! Auf keinen Fall. Ich wollte auch nie in der Öffentlichkeit stillen. Ich hab echt nichts dagegen, wenn das Mütter machen - ist ja was natürliches. Aber ich wollte es nie!

Gegenargumente: Naja, ich finde, dass das wirklich eine persönliche Entscheidung ist, die einem keiner Abnehmen kann und bei der einem auch keiner dreinreden sollte / darf!

PS: Ich habe schon gelesen, dass die 'künstliche' Milch besser sein soll, da sie keinerlei Schadstoffe enthält (rauchende Mutter, Alkool, Koffein...).

ALSO: MACH ES SO, WIE ES FÜR DICH OK IST. WENN DU WIEDERWILLIG STILLST, WIRD ES DEIN KIND SPÜREN! DAS KANN AUCH NICHT GUT SEIN!

ALLES GUTE !!!!!!

Re: Nicht-Stillmami´s

Antwort von Tuya - 25.06.2008

Hallo,

Ich habe zuerst gestillt und jetzt füttere ich meinen Sohn aus Falsche. Meine Geschichte über Stillen und Nicht Stillen:

Ich habe meinen Sohn 2 Monate gestillt und seit 1.5 Monaten pumpe ich ab und gebe ihm meine Milch aus Flasche, zusätzlich bekommt er Aptamil Pre. Denn er wird von meiner Milch nicht satt und durch Abpumpen geht Milch leider zurück. Nur Ampumpen regt Milchbildung nicht wie Saugen an.
Ich würde gerne länger stillen. Leider konnte ich wegen Hohlwarzen nur mit Stillhütte stillen. Durch Stillhütte saugte mein Sohn nicht alles aus und Milch ging zurüvk oder ich gehöre zu denen, die wenig Milch haben. Habe 1 Monat voll gestillt, mein Sohn nahm schön zu. Er hat auch sehr viel getrunken. Am Anfang habe ich ihn jede 2 Stunde angelegt, wie mir im Spital gezeigt wurde und er wurde satt und zufrieden und nahm schön zu. Allmählich wollte er immer nur trinken. Ich habe ihn jede und nicht selten tagesüber und abends meistens fast jede halbe Stunde angelegt.War anstrengend.Habe trotzdem immer wieder angelegt. Und als ich in Fahrschule war, 1-2 Stunden weg von ihm.Hat mein Mann ihm Aptamil Pre gegeben, ab etwa 5. Woche. Am Anfang 2 Mal pro Woche. So haben wir angefangen, zuzufüttern. Dann habe ich ihm abends eine Flasche gegeben, da er von Falschemilch mehr satt wurde als meine.
Dann ab etwa 10 Woche weigerte er total an Stillhütte saugen. Er wollte nicht mehr sich anstrengen. Ich denke. Die Gründe warené
1. An Falsche zu saugen war für ihn bequemer. Er saugte an Stillhütte mit aller Mühe, bekam troztdem wenig und wurde nicht satt(Dank Stillhütte ging Milch zurück oder ich habe wenig Milch, je er grösser wurde und mehr brauchte). Er wollte einfach nicht mehr. Von Flasche kriegte er leichter Milch rau als durch Stillhütte Wir waren bei Stillberatung. Es hat trotzdem nicht geklappt.
2. Er hatte oft zu heftige Blähungen. Er saugte zu stark und hastig und bekam oft Luft. Hatte zu viel Luft im Bauch. Wegen Saugverwirrung verschluckte er mehr. Stillhütte war kirschformig mit 3 Löchern und Sauger kieferartig mit einem einzigen extra kleinem Loch( weil er zu stark saugte wie an Stillhütte und verschluckte). UNd wenn er an Stillhütte saugte, verschluckte er( Milch floss durch 3 Löcher rauch). Er verschluckte zu viel und schrie vor Schmerzen im Bauch( Bis jetzt ist es für uns diese Blähungen das schlimmste. Er wollte jedes Mal nicht weiter saugen. Und wenn er an Falsche mit extra kleinem Loch saugte, wurde er müde und schlief ein, bevor er satt wurde(Milch kam nur durch einen kleinen Loch).Wir hatten alle Sauger ausprobiert. Es war bei uns nicht leicht mit Flasche am Anfang und es war auch nicht einfach mit Stillen. Nicht wenige Male habe ich mir Gedanken gemacht, Stillen ist nicht so schön wie in Büchern für Schwangerschaft und Babys usw steht.
Vielleicht bei Frauen, die ohne Problem stillen können, keine Stillhütte, genug Milch usw., stimmen das, leider bei mir war es nicht.
Am unerträglichsten war es für mich, als mein Sohn nicht mehr an meine Brust wollte und gegen meine Brust mit seinen kleinen Händen stoss und mit ganz rotem Kopf schrie, wenn ich ihm Brust gab( ab etwa 10. Woche jedes Mal, wenn ich anlegen wollte, während dessen habe ich immer abgepumpt). Ich fühlte mich von meinem eigenem Sohn, den ich über alles liebe, nicht gewollt. Das war unerträglich. Seit da an pumpe ich meine Milch ab und füttere noch mit Milchnahrung zu. Seit ich abpumpe, geht meine Milch deutlich zurück und mein Sohn trinkt allmählich mehr Milchnahrung als meine Milch. 4 Mal am Tag, 3-4 Mal in der Nacht habe ich ihm meine Milch gegeben und dann immer weniger und jetzt nur noch einmal am Tag. Bei uns wird langsam mit Mami Milch zu Ende.

Ich hätte und würde gerne lange wie es möglich gestillt, wie mich meine Mama, aber nicht ganz wie meine Mami, bis etwa Maximal 1 Jahr und mindestens 6 Monate. Ich habe bis fast 3.5 Jahre Mami an Brust gesaugt. Bis meine Schwester im Mami Bauch kam.
Ich konnte und kann leider nicht. Ich weiss nicht, wieso meine Bruste Hohlwarzen haben(Mami und Schwester, weibliche Verwandschaft normal).
Am Anfang habe ich alles Schuld in meine Hohlwarzen gegeben, dass mein Kind nicht lange gesunde MamiMilch bekommen kann usw.
Auch als es Blähungen vorkamen. Dann habe ich gesehen, auch normal gestillte Babys bekommen diese Blähungen.
Auch viele Babys vor allem bekommen Schoppen und gedeihen trotzdem gut.
Es wird immer gesagt, Muttermilch ist am besten und gesund. Vielleicht wenn es um hygienisch und praktisches geht. Es war für mich sicher viel einfacher nachts zu stillen( nur Pyjami hoch und Brust geben.) als aufstehen, Schoppen zubereiten und dann alles spülen und destilieren.
Wenn es um Geschund geht, bin ich nicht sicher. Denn ich esse kein Fleisch. So bekommt mein Sohn von meiner Milch zum Beispiel kein Eisen, Eiweiss( Ich denke nur so. Wie wissenschaftlich ist, weiss ich nicht), das von Fleisch hauptsächlich kommt oder? Bei Schwangerschaft habe ich jeden Tag Eisen genommen, An Anfang normale mit Multivitamin und da mein Eisenmangel nicht sich verbesserte, stärkere.
Nach der Geburt, während dem Stillen habe ich kein Eisen genommen.
So und so, wenn es um Gesund geht, ist zusätzlich Babymilchnahrung, die alle wichtigen Vitaminen enthalten, besser für mein Kind, denke ich. Er hat sowieso MamiMilch getrunken, trinkt noch bisschen. 1 Monat voll gestillt, noch 1 Monat gestillt und ein wenig zugefüttern und seit 1.5 Monat abgepumpte Milch und langsam mehr zugefüttert. Am Anfang war ich total frustriert, dass ich mein Kind nicht normal stillen kann( nach der Geburt im Spital, war extra im stillfreundlichem Spital. Ich wusste nicht, dass ich wegen meiner Warzen nicht normal stillen kann. Habe mir vor Geburt alles zum Stillen vorbereitet: StillBH, Stilleinlagen, Stilltee. Buch über Stillen usw.Hatte Freude aufs Stillen, aufs Angebunden sein mit meinem Kind usw. War leider nicht so wie im Büchern geschrieben wurde.) und dann nicht mehr stillen konnte und nur noch abpumpen musste.
Aber jetzt bin ich zufrieden und fühle mich nicht mehr schuldig. Mein Kind ist gesund und gedeiht gut. Ich wollte, aber konnte nicht besser machen. Es geht uns trotzdem gut.

Re: Nicht-Stillmami´s

Antwort von Antje1978 - 24.06.2008

Das mit denm schlechten Stillstart kenne ich ja auch.
Erwarte ja jetzt mein 5. Kind und bei den anderen war aus verschiedenen Gründen stillen nicht möglich.
Und diesmal kann ich selber es mir gar nicht vorstellen überhaupt mit stillen anzufangen.
Meinen anderen Kindern hat es ja auch nichts geschadet.
Denke mal auch man wohl im KH dann versuchen wird, mich überreden zu wollen.
Aber auch ich kann dickköpfig sein ;)
Was soll es denn meinem Baby bringen, wenn es ihm zwar gut tut, aber ich als Mutter bin total unzufrieden damit.

Re: Nicht-Stillmami´s

Antwort von bobbelchen - 24.06.2008

Hallo,
ja ich bin auch eine Nicht-Stillmama und das beim 4 Kind aber ich habe mich diesmal dagegen entschieden weil es bei den anderen drei auch nicht geklappt hat und ich mich so schlecht und schuldig!!! ja schuldig gefühlt habe da eine gute Mutter ja schließlich Stillen muß!!! Die Meinung anderer Mütter sogar meine Mutter,sie hat mich 3 Jahre gestillt und das ich diesmal gesagt habe ich gebe gleich die Flasche war das für sie sehr schlimm.Unsere 3 Tochter ist 6 Wochen zu früh geboren also ein Frühchen und du glaubst garnicht wie mir die Pistole auf die Brust gesetzt wurde mit dem Stillen und ich habe alle 3-4 Std. abgepumt da sie zu schwach war an die Brust zu gehen dann alle 3 Std. ins Krankenhaus zu unserer Tochter dann noch die zwei Großen Töchter in den Kindi bringen,die Hausarbeit,kochen dann wieder abpumpen und und und! Als ich dann nur 30-40 ml abpumpen konnte habe ich aufgehört und sie bekam die Flaschennahrung und unsere Maus nahm super zu von meiner Mamamilch kaum etwas und ich sage heute noch dies war der Grund das sie so schnell nach Hause durfte.
Das soll jetzt nicht heißen das Stillen nicht gut ist oder sonst was-RESPEKT vor jeder Frau die das so gut hinbekommt wirklich aber bei mir hat das garnicht geklappt und deswegen habe ich mich diesmal dagegen entschieden und ich bin zufrieden damit! Egal was jemand anderes sagt.Unsere Maus gedeicht gut und ist wohl auf und das ist die Hauptsache.
Laß dir kein schlechtes Gewiessen einreden du machst schon das richtige!
Grüße Manu

Re: Nicht-Stillmami´s

Antwort von Antje1978 - 24.06.2008

@Hotsprings
Dagegen fällt mir doch gleich ein *g*

- Klar ist stillen billiger, aber ich schau doch bei der Ernährung meiner Kinder nicht auf den Preis ;)
- das es praktischer ist, da stimme ich voll zu. Man muss ja nur sich selber + Kind mitnehmen *lach*
Und leider hat man nicht überall die Möglichkeit ein Fläschchen warm zu machen
- Was das angebunden angeht - ich lese immer von Stillabständen von 2 Stunden. Ich glaub, das würde ich physisch und psyschich gar nicht schaffen. Die kurzen Abstände müssen zwar nicht sein, aber wer weiß das schon im voraus
- Bei meinem Jüngsten habe ich 6 Monate lang abgepumpt und hatte immens viel Milch. Nur der kleine Mann hat nie kapiert was er mit der Brustwarze anfangen soll. abpumpen wäre also eine alternative für mich
- Nachts - hm, da ich nach dem Mutterschutz eh wieder meiner Nebentätigkeit nachgehe, ist das Aufstehen kein Problem für mich. Muss ich schliesslich seit 10 Jahre jeden früh um 3 Uhr *gäääähn*
So darf sich dann der Papa auch mal ums füttern kümmern. Was beim stillen schlecht möglich ist *g*

Öh, hab ich noch ein paar Gegenargumente vergessen *grübel*

Re: Nicht-Stillmami´s

Antwort von Himbeere2002 - 24.06.2008

Rechtfertigen "müssen" sich doch alle irgendwie, oder? Ich hab die erste komplett mit Flasche ernährt und hab ständig gehört "stillen ist viel praktischer" oder " Stillen ist viel besser, kriegst ne ganz andere Bindung zum kind.. " bla bla bla..

die zweite hab ich gestillt und hab gehört "wann kriegt die denn endlich mal was richtiges?" "du weisst doch nie ob die genug getrunken hat" oder "und wenn du mal abends weggehen willst?"

ICH persönlich fand die Flasche um EINIGES einfacher und praktischer, aber auch um einiges teurer. Praktischer deshalb, weil ich nicht mitten im Gespräch den Raum verlassen musste, sondern mit der Flasche einfach weiter an der unterhaltung teilnehmen konnte
jajajaja ich weiss... das kann man mit Stillen auch.. NEIN kann man nicht.. Weil es eben auch leute gibt die das stört und ich kann das .. hm.. akzeptieren und verlasse dann halt lieber den Raum. von daher.. muss jeder selber wissen, aber "gut gemeinte" Ratschläge bekommt man immer, egal wie man sich entscheidet.

Re: Nicht-Stillmami´s

Antwort von Antje1978 - 26.06.2008

Danke für eure Meinungen.
Hätte nicht gedacht das so viele genauso denken
Ich denke mir nämlich auch, wenn ich unzufrieden bin, merkt das mein Kind und dann funktioniert das mit dem stillen eh nicht.

Re

Antwort von babyfelix - 27.06.2008

An Tuya

Mensch, du hast wirklich eine Menge mitgemacht. Es war wohl echt für dich besser, das Fläschchen zu geben.
Schade, dass du dich dabei so schlecht gefühlt hast am Anfang. Du hast doch wirklich alles versucht, wie es scheint. Kein Grund, zu denken, man gäbe seinem Kind nicht das Beste. Schade, dass da wieder die große schlau Masse um einem herum dir das Leben so schwer gemacht hat.
Genieße jetzt die Zeit, in der sich alles eingependelt hat und grüble nicht mehr darüber nach. Niemand MUSS sein Kind stillen. Und im Einzelfall ist es anders bestimmt besser.

An die anderen
Was ich nur nicht verstehe: warum man sich und seinem Baby von vornherein nicht die Möglichkeit gibt, es einmal auszuprobieren. Nur ein paar Wochen. Direkt sich dagegen zu entscheiden ist nicht immer schlau. Vor der Geburt konnt ich mir das auch nicht vorstellen, zu stillen. Kam mir komisch vor, dass da ein Kind an meiner Brustwarze rumsaugen soll. Das darf sonst nur mein Mann... Nun ja, letztendlich hab ich 11 Monate gestillt und fand es ganz super.
Warum nicht erst versuchen, ob es nicht doch was für einen ist? Aufhören kann man immer. Erst die Flasche geben und nach einer gewissen Zeit sich doch umentscheiden geht dagegen nicht so einfach.
Hab irgendwie für die Ursprungsfrage noch nicht eine plausible Antwort gefunden, obwohl ich die echt spannend fand.

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