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Beitrag aus dem Forum Fläschchennahrung

HILFE - Weiter Milch trotz Abstilltabletten

Frage von majawiwi - 22.05.2007

Ich nehme seid gestern Abstilltabletten (Bromocriptin). Also gestern 2x eine halbe, heute 4x eine halbe. Trotzdem geht die Milchproduktion noch weiter. Ich habe bis jetzt abgepumpt (ca. alle 4 Stunden jeweils 10 Minuten). Wollte es seit der Einnahme der Tabletten eigentlich nicht mehr, aber die vollen Brüste sind so schmerzhaft, dass es nicht anders geht. Auch meine Hebamme meinte, ich soll noch mal abpumpen, die Milch müsste raus. Hab es natürlich auch schon ein paar Mal mit Ausstreichen versucht. Das geht soweit auch, hält aber nur max. 1 Stunde vor. Danach wird es sehr schnell umso schmerzhafter.
Wenn ich nur ganz kurz abpumpe, z.B. 4 Minuten, kommen die Schmerzen auch schneller wieder, so ca. nach 1 1/2 Stunden.

Ich habe das Gefühl, dass ich aus diesem Teufelskreis - Abpumpen weil es nicht mehr anders geht - und Weiterproduktion der Milch - nicht heraus komme.

Wer weiß Rat?

Re: HILFE - Weiter Milch trotz Abstilltabletten

Antwort von Schmetterling020 - 22.05.2007

ich hab auch mit tabletten abgestillt.also ich hab den ersten tag 3 mal gepumpt ca.4 minuten .und dann nur mehr zwei mal so das der drück weg war.ich kann dir nur sehr empfehlen kalten topfen und ganz kalte waschlappen auf die brust legen das kühlen solltest du sicher 6 mal am tag machen.bei mir hat es über eine woche gedauert bis die milch weg war.die ersten tage sind unerträglich es tut sehr weh aber es wird besser.

Re: HILFE - Weiter Milch trotz Abstilltabletten

Antwort von Schmuppi - 22.05.2007

Hallo!

Warum willst du dein Kind nicht stillen??? Es gibt soooo viele Mütter, die sich nichts sehnlicher wünschen, als ihr Kind zu stillen und haben einfach nicht genug Milch oder andere Schwierigkeiten! Dein Körper WILL offenbar, dass du das Beste für dein Kind tust!!

Entschuldige Bitte!! Versuch es mal mit Salbei- und Pfefferminztee!

LG
Schmuppi

Re: HILFE - Weiter Milch trotz Abstilltabletten

Antwort von taho - 23.05.2007

Hallo! Zusätzlich kannst du folg. Dinge tun:
Kühlen, kühlen, kühlen. Ich habe tagelang nur Retterspitz-äußerlich-Umschläge gemacht, hilft sehr gut. Außerdem hatte ich zwischendurch immer ein Kühlpack im BH. Der BH sollte Tags und Nachts getragen werden und fest sitzen (vielleicht ein Sport-BH?). Außerdem kannst du Salbei-und Pfefferminztee trinken. Am besten sonst keine Flüssigkeiten. Abpumpem fördert immer wieder die Milchproduktion, Ausstreichen nicht. Natürlich geht es sicher am Anfang nicht anders. Vielleicht reicht nach ein paar Tagen das Ausstreichen...
Vielleicht in kürzere Abständen als alle 4 Stunden? Es ist eine harte Zeit, aber es ist zu schaffen...!!! Man muß sich in dieser Zeit sehr viel mit der Brust beschäftigen und es braucht einfach seine Zeit.
Nebenbei bemerkt finde ich diese Vorwürfe und Belehrungen zum Thema Stillen hier auch wirklich absolut fehl am Platz!! Diese Vorwürfe braucht wirklich niemand. Jeder trifft seine eigene Entscheidung, ob stillen oder nicht, und da hat sich jeder andere herauszuhalten!!!

Ich wünsche Dir viel Erfolg und viel Kraft weiterhin! Alles Gute

Re: HILFE - Weiter Milch trotz Abstilltabletten

Antwort von Mama Jana - 22.05.2007

Was sollen denn immer diese Still-Missionierungen, wenn es überhaupt nicht darum geht?! Noch dazu hier im Fläschchenforum. Das nervt.

Ich hab das Stillen versucht, aber meine Tochter saugt nun einmal nicht. Hab zusammen mit mit Hebammen und Schwestern alles versucht, aber sie machts halt nicht mit. Ich kann sie ja nicht zum Stillen zwingen.

Ich hätte gern gestillt, aber nicht um jeden Preis. Dass andere Mütter nicht genügend Milch haben, daran kann ich nichts ändern, auch nicht mit Stillen...

Sorry, aber solche Beiträge regen mich einfach auf.

Re: HILFE - Weiter Milch trotz Abstilltabletten

Antwort von henry2006 - 23.05.2007

hallo,

ich hab' auch nach 4 brustentzündungen mit jeweils 40 fieber (drei tage lang) abgestillt, weil ich einfach nicht mehr konnte.

ich hab' mir damals aus der apotheke ne elektrische milchpumpe ausgeliehen und hab' immer wenn die brust richtig voll und fest war nur so wenig abgepumpt, dass sie wieder ein bißchen weicher wurde und das immer und immer wieder, nebenbei noch drei tassen salbeitee am tag und nach knapp 2 wochen war ich (wie tränchen so schön sagte *g*) trocken. viel glück und laß dich nicht verrückt machen!!

lg sylvie

@Mama Jana

Antwort von Sphynxie - 22.05.2007

Ich kann deine enorme Wut verstehen, denn wenn man selber grad frisch "gescheitert" ist, ist man sehr empfindlich bei dem Thema... Schade, dass du letztendlich das Handtuch geworfen hast, und doppelt schade, dass ich das hier erfahre, nachdem sich im Stillforum alle quasi ein Bein ausgerissen haben um dir zu helfen, aber kein Feedback mehr von dir kam... Stillen will gelernt sein, von Mama und Baby, aber wenn man seinem Baby nicht die Chance dazu gibt weil man ihm durch verfrühtes Flasche geben und Schnuller eine Saugverwirrung verpasst, keine Geduld und keinen Nerv hat, dann ist die Flasche eben wirklich "das einzig wahre"... Ich verurteile dich kein Stück für deine Entscheidung, aber ich kenne auch sehr viele Mamas, die trotz nachgewiesener Saugschwäche erfolgreich stillen konnten - was war da wohl anders?

Und zum Thema Abstilltabletten und immer noch Milch: es kommt oft vor, dass die Dinger nicht gescheit wirken, und ich hätte vor denen Schiss ohne Ende, denn die Nebenwirkungen sind nicht ohne, handelt es sich doch um ein Medikament gegen Parkinson, dass nur "zufällig" auch die Milchproduktion hemmt... ICh würde tatsächlich immer nur gerade soviel (und nicht mehr!) ausstreichen oder abpumpen, bis das Spannungsgefühl nachlässt. Bei Abstillen ohne Medikamente rechnet man mit ca. 6 bis 8 Wochen, bis sich die Brust auf die Nullproduktion eingestellt hat, aber selbst dann kann beim rumrücken noch Milch fliessen, deshalb sollte man das auch lassen!

Sphynx

Nachtrag

Antwort von Sphynxie - 23.05.2007

Eine Hebamme und eine Krankenschwester kann man nicht mit einer Stillberaterin vergleichen!

Wegen den Abstilltabletten habe ich noch folgende Info gefunden:

Leserbrief Pädiatrische Praxis 60, 561 562 (2001/2002)


Abstillen - natürlich oder medikamentös
Zu Umfrage in Pädiatrische Praxis 59, 583 587 (2001)

In der Umfrage haben Vertreter namhafter Geburtskliniken Stellung genommen. Zu den Risiken der Einnahme von Ergotaminabkömmlingen - und das sind alle dort genannten Medikamente zum medikamentösen Abstillen - hat sich kein Experte sachgerecht geäußert. Die Umfrage erweckt den Eindruck, als seien früher einmal in den USA Zwischenfälle aufgetreten, die jedoch in Europa nie Bedeutung erlangt haben und vernachlässigbar sind.

Ein Studium der verfügbaren Literatur vermittelt jedoch ein etwas anderes Bild. Hinzu kommen immer wieder mündliche Berichte von Hebammen sowie Kolleginnen und Kollegen über Herzinfarkte und zerebrale Krampfanfälle im Zusammenhang mit der Einnahme von Bromocriptin. Die jüngste Veröffentlichung aus Deutschland über solche Zwischenfälle stammt aus dem Jahr 2000 (1). Sie arbeitet auch die derzeitig verfügbare Literatur auf. Danach sind folgende berichtete Nebenwirkungen von Bromocriptin postpartal bisher beobachtet worden: Herzinfarkt (1, 2), Bluthochdruck (3), Schlaganfall (4), Krampfanfall (5), Psychose (6). Außerdem konnte von Larazet et al. (7) erstmals ein Koronararterienspasmus nach Bromocriptingabe oral im Herzkatheterlabor nachgewiesen werden. Unter einer Einmalgabe von Bromocriptin war ein Vasospasmus der rechten Koronararterie mit einer Lumeneinengung von 70 % angiographisch nachweisbar.

Es besteht also kein Zweifel daran, dass Ergotaminerderivate zu Vasospasmen führen können und damit auch zu den genannten erheblichen Nebenwirkungen teilweise mit Todesfolge. Das Potenzial zu diesen Nebenwirkungen haben auch alle neueren Ergotaminderivate (z.B. Cabergolin), da sie der gleichen Stoffgruppe entstammen. Sie sind lediglich noch nicht über so lange Zeit und so gründlich untersucht worden.

Freilich sind die genannten erheblichen Risiken gering; sie haben aber immerhin dazu geführt, dass die Food and Drug Administration (FDA) die Zulassung von Bromocriptin zum Abstillen widerrufen hat. Offenbar unbeachtet geblieben ist die Empfehlung der Arzneimittelkommission der Bundesärztekammer von 1989, die die Anwendung von Bromocriptin zum Abstillen nur in medizinisch begründeten Situationen empfiehlt (8).

In den Umfragen wurde festgestellt, dass das Abstillen häufig auf Wunsch der Mütter erfolgt und es selten medizinische Gründe zum Abstillen gibt. Dementsprechend dürften auch Ergotamtinabkömmlinge zum Abstillen nur selten angewendet werden, würde man der Empfehlung der Arzneimittelkommission folgen. Dass dem nicht so ist, ist seit Jahren bekannt. Der Grund liegt darin, dass das "natürliche Abstillen" erst in den letzten Jahren bekannter geworden ist. Es ist mühsamer als das medikamentöse Abstillen, und es dauert länger. Die Befürchtung, es könnte sich eine Mastitis entwickeln ist nur selten berechtigt, da die Übertragung der Keime aus dem Mund des Kindes auf die Brustwarze (immer noch der häufigste Übertragungsweg!) normalerweise nicht wirksam ist.

Aufgrund der Datenlage habe ich keinen Zweifel, dass es ein juristisches Erfordernis ist, die betroffenen Mütter über die alternativen Möglichkeiten zum Abstillen aufzuklären und die seltenen Risiken auch zu nennen. Die Begründung, es fehle die Kontrollmöglichkeit des gewünschten Effektes bei natürlichem Abstillen greift nicht, da heute jeder betroffenen Frau eine Nachsorgehebamme und eine Frauenarztpraxis zur Verfügung stehen, die diese Kontrolle ausüben können. Bei den Ausführungen über natürliches Abstillen verwundert es immer wieder, dass die Reduktion der Flüssigkeitsaufnahme durch die Mutter immer noch genannt wird. Schon seit vielen Jahren ist aus der Literatur bekannt, dass eine Einschränkung der Trinkmenge nur eine eingeschränkte Harnproduktion, jedoch keine Verminderung der Milchproduktion zur Folge hat. Zusätzlich verschlechtert sich auch noch das Allgemeinbefinden der betroffenen Mutter, so dass diese unnütze Maßnahme endlich aus dem Repertoire gestrichen werden sollte!

Literatur:


Arzneimittelkommission Bundesärztekammer: Medikamentöses Abstillen nur in medizinisch begründeten Fällen. Dtsch. Ärzteblatt 86 (1989), 1232.

Canterbury, R. J., et al: Post partum psychosis Induced by Bromocriptine. South Med J. 1987; 80:1463 4.

Hopp, L., et al: Myocardial infarction post partum in patients taking Bromocriptine for the prevention of breast engorgement. Int J. cardiol 1996; 1957: 227 32.

Iffy, L.: Post partum intracerebral haemorrhag in a patients receiving Bromocriptine. Pharmacoepidem Drug Safety 1994; 3: 247 9.

Katz, M., et al: Puerperal hypertension, stroke and Seizures after suppression of lactation with
Bromocriptine. Obstet gynecol. 1985; 66: 822 4.

Lindner, M., et al: Ergotamininduzierter postpartaler Myocardinfarkt. Herz/Kreisl. 2/2000; 32: 65 68.

Larrazet, F. et al; Possible bromocriptine induced myocardial infarction. Ann. Int. Med. 1993, 118: 199 200.

Lawrence, R.A.: Breastfeding: Mosby Baltimore, Berlin 1999, 305.

Dr. Michale Scheele
Stillberater IBCLC
Stillbeauftragter des Berufsverbandes der Frauenärzte und der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe



Und hier nochmal Tips zum Abstillen von Biggi Welter:

Langsames Abstillen ist am besten für Mutter und Kind!
" Abruptes Abstillen ist schwierig für beide, es kann physisches Unwohlsein und Gesundheitsprobleme bei der Mutter hervorrufen. Der Körper produziert weiterhin Milch, auch wenn die Mutter mit dem Stillen aufhört. Da diese nicht abgefordert wird, kann es zu Milchstau, Mastitis und Brust Abzess kommen.
"
Bromocriptin haltige Mittel wie "Pravidel" haben sich hierbei nicht bewährt. In den USA wurden gefährliche Reaktionen auf diesen Stoff beobachtet, wie Schlaganfall, Anfälle sowie Todesfälle (FDA 1994).
* Abruptes Abstillen verursacht plötzliche hormonelle Veränderungen, die Depressionen mit sich bringen oder verschlimmern können.
Verursacht wird dies speziell durch den plötzlichen Abfall des Prolaktinlevels (das sogenannte Wohlfühlhormon).
" Außerdem verursacht abruptes Abstillen ein emotionales Trauma beim Baby es empfindet einen plötzlichen "Liebes Entzug".

Eine "Gebrauchsanweisung" im wörtlichen Sinn gibt es nicht, nur Tipps und Vorschläge wie vorgegangen werden kann.

Dabei gehst Du am besten so vor, dass Du dein Kind zunächst anlegst, aber es sich nicht vollständig satt trinken lässt, sondern anschließend noch die Flasche anbietest. Bei manchen Kinder empfiehlt sich auch die umgekehrte Vorgehensweise, zuerst Flasche anbieten und anschließend noch die Brust, das musst Du ausprobieren.

Allmählich steigerst Du die Menge der Flaschennahrung, bis die Mahlzeit vollständig ersetzt ist. Etwa im Abstand von mindestens einer Woche kannst Du dann mit dem Ersetzen der nächsten Mahlzeit durch künstliche Säuglingsnahrung beginnen. Mit welcher Mahlzeit Du beginnst, bleibt dir überlassen. Nach Möglichkeit solltest Du nicht zwei unmittelbar aufeinanderfolgende Stillzeiten direkt nacheinander ersetzen.

Falls die Brust dann zu spannen beginnt, pumpst Du gerade so viel Milch ab oder streichst von Hand aus, dass die unangenehme Spannung nachlässt und Du dich wieder wohl fühlst. Nicht mehr Milch als unbedingt notwendig entleeren, denn sonst wird die Produktion wieder angeregt. Zusätzlich kannst Du die Brust kühlen.

Besprich mit deiner Kinderärztin/arzt welche künstliche Säuglingsnahrung Du verwenden solltest. Pre Nahrung kann wie Muttermilch nach Bedarf gegeben werden und ist als Ersatz für die Muttermilch für das gesamte erste Lebensjahr (bis das Kind an normale Kuhmilch gewöhnt werden kann) geeignet.
Du kannst verschiedene Sorten Ersatzmilch anbieten, vielleicht schmeckt deinem Baby die probierte Sorte nicht.

Für das komplette Abstillen solltest Du in etwa sechs bis acht Wochen einrechnen, dieser Zeitraum ist realistisch, wenn Du Probleme mit der Brust vermeiden willst und gibt auch dem Kind Zeit, sich an die Umstellung zu gewöhnen.

Hier noch ein paar Tipps, die Flaschenfütterung dem Stillen ähnlich machen:
Füttere dein Baby immer in deinem Arm, nahe an deiner Brust, die Flasche an deinen Körper gelehnt. So hört dein Baby deinen Herzschlag, riecht und fühlt dich und kann dir in die Augen sehen
Wenn Du deinem Baby einen Schnuller gibst, damit es das über die Nahrungsaufnahme hinausgehende Saugbedürfnis befriedigen kann, dann lass es das Saugen in deinem Arm oder dem Tragetuch genießen
Trage dein Baby am Körper (z.B. im Tragetuch oder Tragebeutel), um ihm viel Haut und Körperkontakt zu geben
Achte darauf, die Flasche nicht immer von derselben Seite zu geben. Für die Entwicklung der Augen und des räumlichen Sehens ist es von Vorteil, wenn Du wie beim Stillen die Seite wechselst.




Ich hoffe, ich habe euch helfen können.

Sphynx

Re: Nachtrag

Antwort von Schmetterling020 - 23.05.2007

was soll das denn immer mit dem stillen???
sie hat nicht danach gefragt wie ihr es findet das sie nicht mehr stillen will!
jeder wie er will das sollten so verückte stillmamas auch entlich kappieren.und noch die aussage das beste für das kind ,das geben wir ihnen auch so nur weil wir nicht stillen bekommen sie genau so viel von uns wie von euch.also ich hatte sehr viel milch und meine kleine ist ein rühchen 12 wochen zu früh aber nach 4 brustenzündungen und dem ganzen stress nein mann muss sich nicht immer selber quelen denn wenn es einem selber nicht gut geht dann ist es das besste .
und manch haben do meiner meinung auch nen knall hab letztens eine mama gesehen die ihre 4 jahre alte tochter gestillt hat also wenn das nicht krank ist weiß ich auch nicht
sorry nicht böse sein aber musste ich mal los werden

Mama Jana

Antwort von Tränchen97 - 23.05.2007

Hallo du,
bei meiner ersten Tochter hab ich auch abstilltabletten gekriegt und dennoch über ein jahr richtig doll milch gegeben...leider haben die Tabletten bei mir die totale wirkung verfehlt...Ich hab es dann auf die "harte" Tour gemacht, mit brust hochbinden, kühlen, nicht mehr abpumpen sondern nur noch bissl unter der dusche abbstreichen (weil wenn man pumpt produziert man ja mehr milch) und mit phytolacca Globulis...es hat zwar ne weile gedauert aber es half...
Ich rat dir aber trotzdem nicht allzu viel auf deine hebi zu hören, sondern dir eine vernünftige stillberaterin zu suchen die sich auch mit abstillen auskennt..es ist zwar ohne "abstilltabletten" ein längerer weg aber er ist schonender für deinen Körper.

Bei meiner zweiten musste ichl eidr früh abstillen weil sie sich durch ein extremes KISS nimmer anlegen lies und hab gleich keine Chemie genommen sondern den längeren, aber natürlicheren weg genommen und siehe da: sechs wochen später kaum noch milch, heute nach einem halben jahr bin ich "trocken" :o))

lg silvi

Re: Nachtrag

Antwort von Mama von Joshua - 23.05.2007

Die 4-jährige hatte bestimmt noch ein Saugbedürfnis, du musst doch wissen, die Brust dient doch nicht nur als Nahrungsquelle *lol*

Grad gestern musst ich meinen Senf dazugeben, als es hiess, bei einer Stillmutti kommt das 19 (!) Monate alte Kind noch alle 1-3 Stunden in der Nacht und wird gestillt. Das ist echt krank !


@majawiwi: hab auch ziemlich zeitnah abgestillt. Versuch mal die Milch auszustreichen und nicht zu pumpen. wenn du abpumpst, regst du die Produktion der Milchdrüsen eher wieder an. Ansonsten viel Salbeitee trinken und einen gut sitzenden BH tragen.

LG
Nicole

Ich hab natürlich abgestillt und es dauerte

Antwort von buchs - 23.05.2007

ca. 8 wochen bis auch wirklich gar nix mehr kam.

Es war auch nciht schmerzhaft, weil eh net soooo viel drin war.

vieleicht lässt du die medis weg und machst einfach Quarkumschläge und streichst aus.

LG buchs

Bitte keine "festsitzenden"-BHs, nicht hochbinden etc.

Antwort von MaryPoppins - 23.05.2007

Hallo,
also bitte bitte nicht diese "alten Hausmittel".

Gerade, wenn die Milch noch so "präsent" ist.

Hochbinden, festsitzende BHs etc. fördern die Bildung eines Milchstaus oder einer Brustentzündung!
Dass man das den Frauen als Abstillhilfsmittel empfohlen hat, ist lange vorbei.

Bitte auch nicht das Trinken einschränken, damit schadet man sich nur selbst.



Mein Tipp: Hör auf dieses Medikament zu nehmen, es birgt hohe Risiken für dich (wirken tut es ja eh nicht) und such dir eine Stillberaterin, die dir beim sanften Abstillen hilft.
Das ist für dich der gesündere Weg.

Also nicht abpumpen, nur ausstreichen, anschließend kühlen (wenn es dir angenehm ist) und unterstützend Salbeitee trinken (Pfefferminz hilft nicht so gut).

Re: Bitte keine

Antwort von Schmetterling020 - 23.05.2007

ich war auch bei einer stillberaterin und die hat mir das auch gesagt engen bh und wenig trinken also wird es schon stimmen und das half bei mir und es ist erst 4 monate her als sie das sagte

Re: Bitte keine

Antwort von taho - 23.05.2007

Nachtrag zu meinem Beitrag!
Ich habe nicht geschrieben, daß wenig getrunken werden soll, sondern statt Wasser, Saft etc. eben salbeitee, oder Pfefferminztee trinken. Das heißt bei mir nicht die Trinkmenge generell einschränken.
Und noch eins: ein festsitzender BH stützt die Brust und engt sie nicht ein. Und ein normal- gut sitzender BH- führt nicht zur Brustentzündung. So ein Quatsch...

O meine Güte!

Antwort von MaryPoppins - 23.05.2007

Also DAS darf nicht sein *schock*

NEIN, das ist definitiv nicht richtig.

War es eine zertifizierte Stillberaterin? AFS oder LLL?
Wenn ja, dann sollte man das der Organisation melden, denn sowas darf sie nicht raten.

Glaub mir, ich bin auch eine "von denen" und das war das erste, was wir im Kurs zum Thema "Abstillen" gesagt bekommen haben.

Seid ihr Lebensmüde?????

Antwort von buchs - 23.05.2007

Wie könnt ihr raten (mal abgesehen davon dass es nix bringt)nix zu trinken oder fast nix bei deisen tempis oder auch sosnt?

Da freuen sie die nieren aber ungemein...und der Kreislaufkollaps auch!

Schöne Tipps die ihr heir gebt!

LG buchs

Re: buchs

Antwort von Schmetterling020 - 23.05.2007

du muss ja nicht so überreagieren es war ja nur gemeint du solltest nich 3 liter am tag drinken nicht zu viel halt beim stillen trinken manche halt mehr beim abstillen normal trinken aber nicht literweise denn durch die flüssikeit wird auch die milchpruktion angeregt.
Zu mayPoppins:
Als ich eine brustenzündung hatte durfte ich auch keine ängen bhs tragen aber beim abstillen schon.sie ist eine tolle stillberaterin sie hat es geschaft das es mir möglich war 3 monate durchzuhalten und mir immer gute tipps gegeben also ich war sehr zufrieden mit ihr.
jeder hat eine andere meinung ich war auch bei ihrer verträtung und die hat auch gesagt das ich beim abstillen einen ängeren bh tragen soll natürlich nicht abschnürren

Mary Poppins

Antwort von Tränchen97 - 23.05.2007

Meine stillberaterin ist eine zertifizierte von der LLL und DIE BESTE SAARLANDWEIT und das hochbinden war eine der LETZTEN methoden aber es war sehr hilfreich..vom weniger trinken halt ich aber auch nix muss ich sagen!!!! das hat man mir auch nedd geraten im gegenteil!

glg silvi

Re:trinkmenge

Antwort von nurse - 23.05.2007

hallo,

kann auch nur sagen, das man bei der flüssigkeitsmenge schon einsparen darf, ich denke es will hier ja wohl niemand einer frau die abstillen will raten, weiter 3liter am tag zu trinken.

so viel braucht der körper wirklich nicht, auch wenn es heiß ist kommt man ein paar tage mit weniger klar, man kippt nicht gleich um (immer so dramatisch)!

auch guter tipp, salbeitee wirkt abstillend!
auch der BH darf beim abstillen mal ein weniger enger sitzten, wenn die brust nicht grad mega prall ist.

und bevor mich hier gleich wieder wer angreift, ich weiß wovon ich spreche, also lasst es lieber.

alles liebe nurse

Re: Bitte keine

Antwort von Martina A. - 23.05.2007

Leider kann ein engsitzender BG sehr wohl eine Mastitis auslösen, grade wenn die Brust ohnehin schon sehr voll ist.

Eine Einschränkung der Trinkmenge führt zunächst zu Kopfschmerzen und Kreislaufproblemen und geht erst viel später auf die Milchmenge. Der Körper einer stillenden Mutter ist nun mal drauf eingestellt, als erstes das Kind zu versorgen, und "weiß" nicht, daß er die Milchproduktion von jetzt auf sofort einstellen soll. Von daher bringt auch eine Erhöhung der Trinkmenge nichts zur Steigerung der Milchmenge, sofern die Mutter nicht extrem wenig getrunken hat.

Daher wäre ich mit dem BH sehr vorsichtig. Und eine Reduktion der Trinkmenge bringt außer möglichem Ärger für die Mutter nichts.

Martina A.

Re:meinte ein wenig enger(nicht weniger eng) manoman

Antwort von nurse - 23.05.2007

o.t.

Re: Bitte keine

Antwort von nurse - 23.05.2007

hallo,

ich habe selbst gestillt und konnte durch meine trinkmenge sehr wohl die milchmenge beeinflussen.
als ich abstillte reduzierte ich die trinkmenge von 3 auf 1,5liter am tag und ich hatte nie kopfschmerzen nur weniger milch.

da macht wohl jede frau andere erfahrungen, aber du kannst nicht behaupten sie solle es nicht so machen, du kannst ihr nur sagen, das es bei dir halt so oder so war.

liebe grüsse

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