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Beitrag aus dem Forum Fläschchennahrung

Fühle mich wie eine Rabenmami... :-(((((

Frage von carmeng - 25.07.2006

Ich habe jetzt nach 4 Wochen entschieden meine kleine nicht mehr zu stillen... Mich hat das total fertig gemacht das sie immer ein paar minuten getrunken hat und wenn ich sie in ihr bettchen gelegt hab sie immer geweint hat...das ging den ganzen tag so und ich konnte nichts anderes mehr machen als meine Brust hin halten... Jetzt fühle ich mich auch total schlecht und habe nen schlechtes Gewissen obwohl ich immer abpumpe und ihr die milch dann per flasche füttere damit die wenigstens die vorteile der muttermilch hat... das klappt jetzt auch prima und sie ist auch zufriedener, aber ich fühl mich dabei wie eine rabenmami... :-((

Re: Fühle mich wie eine Rabenmami... :-(((((

Antwort von Ki&Co. - 25.07.2006

... bist Du aber nicht! Man kann seinem Kind auch Liebe und Nähe geben ohne direkt an der Brust zu stillen oder eben auch wenn man Pre o.ä. füttert. Immerhin hast Du einen ganzen Monat geschafft unter diesen schweren Umständen!
Ich habe vier Monate abgepumpt und mich dabei halb verrückt gemacht. Rückblickend würde ich das nicht wieder so machen. Also: Du bist bestimmt eine gute Mutter!

Re: Fühle mich wie eine Rabenmami... :-(((((

Antwort von di79 - 25.07.2006

hey du,
das brauchst du wirklich nicht!!!!!!
ich habe nach 8 wochen komplett abgestillt, weil mein kleiner meine brust überhaupt nicht haben wollte. ich habe ihn angelegt- er hat geschrien. dann habe ich zugefüttert und mein kleiner fands voll geil. mit dem abpumpen hat es nicht geklappt... jetzt leben wir beide sehr gut ohne stillen...
also mach dir keine gedanken. stillen ist zwar super... aber nicht auf teufel komm raus.
manchmal muß man auch den mut haben einen anderen weg zu gehen.
du bist mit sicherheit keine rabenmutti.
das ist sicher niemand nur weil er sein kind mit der flasche aufzieht
kopf hoch. schau mit was es deiner kleinen gut geht.

lg di

Kann Dir nachfühlen (Achtung, lang!!)

Antwort von Biankita - 25.07.2006

Hallo,

kann voll nachempfinden, was Du durchmachst. Habe vor reichlich 3 Wochen entbunden und da meine Kleine 2 Wochen vorm Termin geholt wurde, war sie entsprechend klein (2660 g & 48 cm) und hat bis heute nicht genügend Kraft zum Saugen entwickelt. Dazu kommt, dass ich aufgrund von zu spät erkannten Flachwarzen fast ausschließlich mit Stillhütchen angelegt habe. Jetzt ist sie verständlicherweise immer etwas irritiert, wenn ich ihr mal die Warzen pur anbiete. Läuft also wie bei Dir, dass ich ihr mittlerweile, was ich an Milch habe, abpumpe und im Fläschen gebe, notfalls mit etwas Pre-Nahrung hinterher, wenns nicht reicht. So kriegen wir sie immer satt und sie schreit entsprechend weniger als noch vor 2 Wochen kurz nach der Entlassung aus dem Krankenhaus.
Ich spiele nun nach einem heftigen und sehr schmerzhaften Milchstau (mit zwischenzeitlich 39,5 Grad Fieber) zunehmend mit dem Gedanken, abzustillen, werde aber auf der anderen Seite immer wieder von meinem schlechten Gewissen geplagt, dass ich meine Tochter zum überwiegenden Teil mit Muttermilch ernähre und ihr das vermutlich auch fürs erste Vierteljahr weiter bieten könnte. Aber gelegentlich frage ich mich ernsthaft, ob das die ganzen Strapazen wirklich wert ist. Hatte mir eigentlich fest vorgenommen, mich nicht total als Mutter aufzuopfern, aber momentan ist es einfach mal anders nicht möglich; und ich habe schon nach 3 Wochen das Gefühl, dass meine physischen und psychischen Grenzen erreicht sind.

Oh sorry, jetzt habe ich mich ausgeheult, anstatt Dir Rückendeckung zu geben. Aber vielleicht hilft es Dir, wenn ich Dir sage, dass mich in meiner Familie alle bei einer Entscheidung fürs Abstillen unterstützen würden. Sie meinen, man ist deswegen genauso eine vollwertige Mutter und das Kind wird gansuso gut groß werden.
Also tu, was DU für richtig hältst und nicht, was Du meinst, was andere als das Richtige erachten.

In diesem Sinne, weiterhin viel Freude mit Deiner Süßen.
LG Bianca

Re: Fühle mich wie eine Rabenmami... :-(((((

Antwort von Superbienchen - 26.07.2006

ich habe meinen 5 Wochen lang tag und nacht jede Stunde gestillt, und dann hat es mir gereicht. ich empfand es aber als große Erleichterung, wenn ich ehrlich bin, er hat endlich mal länger als 30 Minuten am Stück geschlafen (und ich auch *g*). die Raben-Mami-Gefühle hatte ich auch, den ersten Tag, aber das verflog dann sehr sehr schnell weils uns beiden einfach besser ging... und ich habe ja sogar völlig abgestillt und er bekam Pre-Milch, also noch viel schlimmer als bei dir ;o)

LG

Re: Fühle mich wie eine Rabenmami... :-(((((

Antwort von roma - 26.07.2006

Huhu!
Bin eigentlich eine Stillmutti, aber pumpe auch hin und wieder ab und fütter zu. Einfach dran bleiben. Bei mir wars am Anfang (meine Süße ist jetzt etwas über 4 Monate) auch scheußlich und ich habe ständig abgepumpt. Zwischendurch immer wieder mal angelegt, aber nur nach Lust und Laune, nicht nach "muss". Und irgendwann hatten wir/ich den Bogen raus, plötzlich klappte alles wie aus heiterem Himmel und seit 2 Wochen pumpe ich gar nicht mehr und stille nur noch. Also, einfach immer wieder mal versuchen, und keine Angst, die Milch kommt wieder.

lg - roma

Re: Fühle mich wie eine Rabenmami... :-(((((

Antwort von Jannik06 - 27.07.2006

Mein Sohn ist jetzt 12 Wochen alt. Ich habe von Anfang an zugefüttert und nur hin und wieder gestillt. Mit 6 Wochen habe ich ihn gar nicht mehr gestillt. Er gedeiht trotz Flaschennahrung prächtig, wiegt jetzt fast 6 kg und ist glücklich. Beim Stillen wurde er nur noch quengelig, warscheinlich, weil nicht soviel rauskam wie aus der Flasche. Ich würde mir da keine gedanken machen. Die Milchnahrungen von heute sind der Muttermilch doch sehr ähnlich.

Re: dann bin ich auch eine...!!

Antwort von bluemchen05 - 27.07.2006

hallo,
ja, ich kann deine gefühle gut verstehen. ging mir anfangs auch so, als ich nach knapp 3 monaten entschieden habe, daß ich nicht mehr stillen will.
muß noch dazusagen, daß mein sohn ein frühchen (35.ssw) mit trinkschwäche war, weshalb das stillen von anfang an unter keinem guten stern stand. er hat nicht ausreichend getrunken, die milchmenge steigerte sich nicht, weshalb ich dies durch abpumpen fördern sollte usw. usw....
alles in allem war es eine ziemlich streßige zeit und als mir die hebamme dann empfohlen hatte, den kleinen stündlich anzulegen oder abzupumpen, um die menge zu steigern, da wollte ich absolut nicht mehr... und der kleine auch nicht, weil er viiiel lieber und ruhiger aus der flasche getrunken hat. und ich hab den abpump-apparat irgendwann zutiefst verabscheut, kam mir vor wie eine nutzlose milchkuh....
ich hab mich anfangs auch gefragt, ob ich selbstsüchtig bin. aber sogar der kinderarzt meinte, wenn es der mami an die nerven geht, würde auch er es nicht mehr befürworten. ich solle dem kleinen säuglingsnahrung füttern, das fand er vollkommen in ordnung.
ab diesem tag waren der kleine und ich viel entspannter und alles lief plötzlich viel einfacher.
heute ist er 8,5 monate alt, ca. 10kg schwer und kerngesund.
ich würde es wieder so machen und hab die umstellung - trotz anfänglicher bedenken - nicht bereut.
mach es so, wie du es für richtig hältst. hauptsache, euch beiden geht es gut dabei!

alles liebe, Ela

Re: Fühle mich wie eine Rabenmami... :-(((((

Antwort von frau77 - 27.07.2006

Um Gottes Willen, lass Dich nicht verunsichern oder so. Wenn es nich geht, oder zu auslaugend ode wie auch immer wird, dann ist es halt so. Außerdem gibst Du ihr ja die muttermilch, ist doch gut. Hätte ich auch gemacht, wenn es gegangen wäre, find ich gut.

Re: nein nein, brauchst du nicht zu denken!!!

Antwort von Baby-Jenni - 28.07.2006

Hallo,
so wie dir gings mir auch fast. Meine Kleine hat sich nur nie richtig an die Brust legen lassen, hat sie regelrecht verweigert (gibts auch!!) und dazu hatte ich noch zu wenig Milch! Da ich dann "zuviel" zufüttern mußte, um sie satt zu bekommen, bin ich auf Flaschennahrung umgestiegen. Jetzt bekommt sie noch 2x täglich abgepumpte Muttermilch! Mir geht es dadurch auch endlich etwas besser, weil auch mein Mann sie mal füttert (damit ich endlich mal schlafen kann). Was nützt es denn dem Baby, wenn die Mutti total fertig ist, weil sie nix anderes mehr tut, als 24h am Tag ihr Kind anzulegen? Das bringt auch nix. Zumal sich sowas auch negativ auf die Milchproduktion auswirken kann!!!
Sag dir also, daß es euch beiden jetzt besser geht und sie muß ja auf nix verzichten! Knuddeln kann man auch mit Flasche in der Hand und MuMi bekommt sie ja nach wie vor!
Und lass dir auch nicht ins Gewissen reden, falls irgendwelche Verwandte das abwertend beurteilen! (hab ich bei meinen zum Teil erlebt - die meinten, ich solle mich mal nicht so anstellen!!! - einfach weghören! DU mußt schließlich dein Kind umsorgen und wenn es so besser geht, warum dann nicht? Dein Kind soll dir doch auch Freude machen, wie soll das gehen, wenn deine Nerven blank liegen?)
Also, da ist nix negatives oder schlimmes bei!!!
Alles liebe und genieße die schönen Momente mit deinem Kind!!
lg Silvia

Re: F?ich wie eine Rabenmami... :-(((((

Antwort von Manueli1 - 25.07.2006

Du bist keine Rabenmammi, wenn du nicht stillen kannst geht es halt nicht.
Ich konnte meine beiden Söhne jeweils nur 1 Woche stillen(habe sehr viel Blut verloren bei der Entbindung).
Bei meinem großen vor 5 Jahren hat mich das sehr mitgenommen, bei meinem kleinen vor 5 Monaten habe ich es sofort akzeptiert das ich nicht stillen kann.

Und beide sind putzmunter und gesund.

Liebe Grüße M.

Re: Fühle mich wie eine Rabenmami... :-(((((

Antwort von Cassie83 - 26.07.2006

Hallo!

Also mir ging es wie di79. Mein Kleiner (4 Monate) wollte die Brust auch auf einmal nicht mehr und hat nur geschrien und Terror gemacht. Irgendwann war ich so fertig, dass ich ihm einfach abgepumpte MuMi aus der Flasche gegeben hab und siehe da, er hat getrunken. Habe dann aber auch sehr schnell eine Muttermilch Mahlzeit durch Pre ersetzt, weil die Milch zurück ging. Jetzt bekommt er noch 2 Mahlzeiten Muttermilch, und 3-4 Pre. Allerdings lässt er mir seit ein paar Tagen regelmäßig die Muttermilch stehen, so dass ich überlege ganz abzustillen.

Also mach Dir keinen Kopf. Seit ich ihm die Flasche gebe, bin ich entspannter und er wirkt auch zufriedener. Klar hatte ich auch so Gedanken, dass ich ne schlechte Mutter bin. Aber wenn es nur noch Krampf ist, macht es ja keinen Sinn..

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