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Beitrag aus dem Forum:

Dipl.-Sozialpädagogin Sylvia Ubbens

Vom Groß- und Starkwerden

Fragen rund um die Erziehung vom
Kleinkind- bis ins Grundschulalter
beantwortet auf dieser Seite

Sylvia Ubbens

Dipl.-Sozialpädagogin
 

Keine Distanz zu Fremden

Frage von Maike  -  11.11.2002
Hallo Frau Schuster! Mein Sohn ist 2,5 Jahre alt, geht seit knapp zwei Jahren ganztags in die Krippe (von Anfang an ohne größere Probleme) und hat vor 7 Wochen eine kleine Schwester bekommen. Seit etwa drei Monaten habe ich das Problem, dass mein Sohn mit allen Menschen - auch Fremden - lieber mitgeht als mit mir, was mich zum einen ziemlich frustriert, zum anderen ängstigt. Will ich mit ihm irgedwas unternehmen, habe ich keine Chance, ihn zu Aufbruch zu bewegen. Bei allen anderen - seien es relativ fremde Nachbarn oder die Oma, die er erst einmal gesehen hat oder sein "Feierabendpapa" - macht er keinerlei Gezicke. Auch wildfremde Menschen können ihn, z.B. in einem Einkaufsladen an die Hand nehmen und er folgt ihnen lammfromm, während er sich bei all meinen Bemühungen (gut Zureden, "Bestechen", einfach an die Hand nehmen oder drohen) meist nur sträubt oder auf den Boden wirft. Sind diese Verweigerungen und das blinde Vertrauen anderen gegenüber Ausdruck einer geringen Bindung an mich? Ich sorge mich natürlich auch, ihn zu früh aus dem Haus gegeben zu haben, auch wenn er in der Krippe nahezu Einzelbetreuung geniesst (kleine private Einrichtung) und seine Erzieherinnen - wie alle anderen Fremden eben auch - abgöttisch liebt. Oder ist das einfach Trotz, weil ich erst mit dem dicken Bauch und dann mit der kleinen Schwester auf dem Arm ihm einfach nicht mehr so viel wie vorher bieten kann? Nachts und bei Krankheit ist er übrigens weiterhin sehr verschmust, kommt oft in mein Bett gekrabbelt und will kuscheln. Können Sie mir einen Rat geben, wie ich das alles interpretieren und dem begegnen soll? Vielen Dank im Voraus!

Keine Distanz zu Fremden

Antwort von Ch. Schuster  -  12.11.2002
Hallo Maike
Möchten Sie mit Ihrem Sohn etwas unternehmen, geben Sie ihm einen konkreten Beschäftigungs-Anreiz. So kann er z.B. eine Karre schieben oder einen Bollerwagen ziehen , in den er die verschiedensten Dinge sammeln, bzw. "einkaufen" kann. Loben Sie ihn, wie sehr er Ihnen schon helfen kann und zeigen Sie ihm, wie stolz Sie auf ihn sind.
Zur Distanzlosigkeit möchte ich Ihnen folgende Bücher empfehlen:
- "Ich kenn dich nicht, ich geh nicht mit", ab 3 Jahre, Susa Apenrade&Jutta Knipping, 12,90€;
- "Geh nie mit einem Fremden mit", Ursula Kirchberg, Verlag Ellermann, 10,23€.

Liebe Grüße und: bis bald?

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