Frage: Gestationsdiabetes - zu starke Reduktion von Kohlenhydraten

Guten Tag, Bei mir wurde in der 30. SSW Gestationsdiabetes festgestellt. Bei einer einwöchigen Selbstkontrolle stellte man fest, dass der Nüchternkeitswert und postprandiale Wert nach zwei Stunden immer in Ordnung waren - gleich wie der einstündige postprandiale Wert war. Mit meiner jetzigen Ernährung überschreite ich wenig bis nie den einstündigen postprandialen Wert. Allerdings verzichte ich fast komplett auf Kohlenhydrate aus Kartoffeln, Reis, Brot, etc Morgens esse ich 1-2 Scheiben Eiweißbrot mit wurst/Käse oder 40g Basismüsli mit Quark und Früchten. Damit bin ich meist knapp unter 140 einstündig postprandial. Tagsüber nehme ich dann Fleisch oder Fisch, Gemüse, Milchprodukte und Obst zu mir. Abends noch Eiweißbrot oder Basisbrei ( aber weniger als zum Frühstück) Ich persönlich finde dass es zu wenig Kohlenhydrate sind, mein Urin wird nicht auf Acetone kontrolliert. Mein Gewicht stagniert seit der 30. SSW, das Baby ist völlig normal auf der 50ger Perzentile. (jetzt 33. SSW) Ich wäre für den Einsatz von Insulin um ein bisschen ausgewogener essen zu können ( es kommt ja auch bald die Plätzchen- und Weihnachtszeit) aber das sieht die Ernährungsberaterin nicht so. Ich bin aber auch der Laie. Wir sehen Sie das? Besten Dank!

von jana120783 am 19.11.2015, 13:45



Antwort auf: Gestationsdiabetes - zu starke Reduktion von Kohlenhydraten

So wie Sie Ihren Ernährungsplan beschreiben, meine ich nicht, dass es zu wenig Kohlenhydrate sind - schließlich enthalten viele Lebensmittel auch Kohlenhydrate, nicht nur die "Klassiker" wie Brot/Kartoffeln/Reis etc. Verlassen Sie sich bitte darauf, was Ihre Ernährungsberaterin sagt - bisher läuft alles bestens und das soll auch so bleiben. Es soll Schwangere gegeben haben, die ihre Schwangerschaft ohne Weihnachtsplätzchen überlebt haben... Habe ich zumindest mal gehört....

von Prof. Dr. med. Serban-Dan Costa am 20.11.2015



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