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Beitrag aus dem Forum:     Entwicklung von Babys und Kleinkindern

zweisparchigkeit

Frage von julle1  -  13.12.2010
hallo herr dr posth! wir wohnen in schweden. mein mann und ich sind beide muttersprachlich deutsch und sprechen zu hause auch nur deutsch mit unserem 18 monate alten sohn. er spricht bisher kaum, ahmnt tierlaute nach und verwendet viele gebärden, kann sich also etwas verständigen. versteht jedoch viel, auch komplexere dinge.
treffen wir schwedische freunde und kinder, spreche ich schwedisch mit denen. welche sprache soll ich in solcher situation mit meinem sohn sprechen? deutsch? dann verstehen die andern nix, zb andere kinder, die ins spiel involviert sind. schwedisch, weil wir in der schwedischen umgebung sind? dann versteht mein sohn nix.
erst deutsch, dann nochmal auf schwedisch wiederholen? im kindergarten wird er dann ja eh schwedisch lernen. vielen dank fuer ihre tolle arbeit hier! gruesse

zweisparchigkeit

Antwort von Dr. Posth  -  17.12.2010
Hallo, das ist nun einmal das umgekehrte Verhältnis von dem hierzulande viel häufigeren. Hier geht es um die Migrantenkinder, die zu Hause nur die Muttersprache ihrer Eltern hören.
Wenn wir nun hier sagen, die Kinder müssen von Anfang an Deutsch lernen, dann sollte Ihr Sohn in Schweden unbedingt Schwedisch lernen. Das hängt natürlich auch davon ab, was Sie in Zukunft vorhaben. Wollen Sie in Schweden bleiben oder nach Deutschland zurück?
Wenn ein Kind ausreichend sprachbegabt ist, dann lernt es zwei Sprachen wie eine. Kommt die Sprachentwicklung aber schwer in Gang oder geht sie nicht reibungslos vonstatten, ist es besser, sich auf die Landessprache zu einigen, in deren Kulturkreis das Kind groß wird. Beim parallelen Lernen von 2 Sprachen scheint es gut zu sein, wenn ein Elternteil überwiegend die Landessprache spricht, während der andere Elternteil die Muttersprache erhält. Bis zum Ki-ga mit der Landessprache zu warten, ist eigentlich nicht der richtige Weg. Viele Grüße



     
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