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Beitrag aus dem Forum:     Entwicklung von Babys und Kleinkindern

Zusammenhängende Probleme?

Frage von Carmar  -  26.10.2009
Bisher id=38076. Bei meiner Tochter (A, *09.2005) keine Änderung. Erzieherinnen sagen, A. würde mit allen reden. Sie spiele mit allen. Null Probleme. Heute (Sonntag) lief uns eine Erzieherin über den Weg. Sie grüßte. A. starrt stur geradeaus und sagte nichts. Später fragte ein Mann (mit Baby auf Arm, A. kennt beide) meine Tochter "Wart ihr im Wald spazieren?" A. starrte wieder geadeaus, ging weiter. Wie soll ich reagieren? Mal übernehme ich die Antwort, mal sage ich "Sie spricht nicht mit jedem" / "Sie ist schüchtern". Aber ich halte das nicht für richtig. A. spricht seit zwei Jahren fließend. Wenn ich sie frage, sagte sie, sie habe Angst. Warum, vor was? As Antwort: "Weiß ich auch nicht".
A. geht seit 08.2008 in d. Kiga. Vorher Schnuller nur beim kurzen Mittagsschlaf. Seit Kigabeginn: Mittagsschlaf mind. 2 Std., Schnuller auch nachts wieder. Oft Verstopfung. Windel immer noch 24 Stunden. A sagt, sie würde nichts merken. Stimmt aber nicht. Was ist nur los mit ihr? Was soll ich machen?

Zusammenhängende Probleme?

Antwort von Dr. Posth  -  26.10.2009
Hallo, die beiden von Ihnen geschilderten Verhaltensweisen Ihrer Tochter gehören ursächlich wahrscheinlich zusammen. Beide Reaktionen, sowohl das Nicht-sprechen-wollen als auch das Stuhlverhalten künden von einem noch in Ihrer tochter bestehenden starken Widerstandsbedürfnis. Wird etwas von ihr verlangt oder erwartet, sperrt sie sich, und kostet ihre Macht aus, den Anforderungen trotzen zu können.
Was Sie sich fragen müssen, ist, warum Ihre Tochter dieses verstärkte Machtbedürfnis entwickelt. Denn hohes Machtbedürfnis bedeutet eigentlich Ohnmachtsgefühle zu spüren. Ihre gefühlten Selbstregulationsschwächen gleicht Ihre Tochter mit dem erhöhten Schnullerbedürfnis aus. Hat das alles mit einem falschen Übergang in den Ki-ga zu tun oder haben sich die Probleme schon früher angebahnt? Sie müssen noch einemal in der Entwicklung Ihrer Tochter zurück denken. Viele Grüße



     
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