Frage: Sprache contra Motorik

Hallo, ich habe eigentlich kein wirkliches Problem sondern nur eine Frage. Mein Sohn hatte mit 14 Wochen die ersten Ansätze sich im Drehen zu üben. Nach 3 Tagen hörte er damit auf und fing an neue Laute zu brabbeln. In der 19. Woche klappte es dann mit der Drehung und er zeigte Bemühungen zum Krabbeln durchzustarten. Er hörte abermals auf und stieg eine weitere Stufe in der Sprache hinauf. Seit einigen Tagen scheint es als wollte er es nochmal mit den Krabbeln versuchen: er kommt in den Vierfüßlerstand landet aber noch oft mit der Nase am Boden wenn er ein Knie weiter vor zieht. Ansonsten bewegt er sich schlängelnd über den Boden, dreht sich z.B halb auf die rechte Seite, legt das rechte Bein vor und versucht mit der linken Hand nach etwas zu greifen. Das macht er im Wechsel, sozusagen Krabbeln im Erdgeschoß. Er ist jetzt 29. Wochen. Was mich bei der ganzen Sache nur wundert ist das er, sozusagen aus erwachsener Sicht, eine Motorikstufe anfängt, aber dann wieder stoppt um Wochen später wieder neu zu üben, bis er es schafft. Ist das normal? viele Grüße Andrea

Mitglied inaktiv - 01.05.2003, 23:23



Antwort auf: Sprache contra Motorik

Liebe Andrea, die einzelnen Entwicklungsschritte verlaufen nicht immer ganz kontinuierlich. Wenn man es genau nimmt, geht es eher sprunghaft mit längeren oder kürzeren Zwischenpausen. Das sind die Zeiten, in denen die Säuglinge dann manchmal recht unzufrieden wirken. Man muß schon etwas Geduld aufbringen. Das gesunde, natürliche Konzept ist nicht ohne Störungen zu beeinflussen. Viele Grüße

von Dr. med. Rüdiger Posth am 04.05.2003



Antwort auf: Sprache contra Motorik

Hallo, also er liegt auf der rechten Seite, zieht das linke! Bein vor und greift mit der rechten Hand - so stimmts. nochmal Grüße Andrea

Mitglied inaktiv - 01.05.2003, 23:25



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