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Beitrag aus dem Forum:     Entwicklung von Babys und Kleinkindern

Spielverhalten

Frage von susip1  -  28.01.2008
Hallo!

Mein Sohn ist 2 3/4 Jahre alt. Er liebt es 'rumzutüfteln', er kann laange was auf und zu machen, aufschrauben, was reingeben, rausschütten, Wasser wo reinschütten, durch trichter durchrinnen lassen. Er liebt auch Musik, tanzt dazu im Takt, er spielt mit Autos, fährt mit ihnen am Boden, spielt gerne 'Pferd' mit seinem Bruder oder spielt 'verkaufen' mit seiner Kassa usw. usw.

Aber so richtig Rollenspiele, wo er dann so spricht mit sich alleine und nachmacht und sowas alles, das macht er noch nicht. Aber das hat auch sein größerer Bruder eigentlich nicht gemacht...

Mein kleiner spricht ja noch so wenig und unsere Frühförderin meinte, daß der nächste Entwicklungsschritt eben dieses alleinige Rollenspielen wäre...

Wie hängt denn das alles zusammen?

Lg

Spielverhalten

Antwort von Dr. Posth  -  01.02.2008
Stichwort: Spiel
Hallo, die Rollenspiele beginnen um den 3. Geburtstag herum. Bis dahin bezeichnet man das Spielgeschehen der Kleinkinder als sog. Als-ob-Spiele. Das bedeutet, das Kind fantasiert sich die Spielinhalte im Kopf zurecht und benutzt zur Ausführung irgendwelche Gegenstände, die eigentlich nicht zum Inhalt passen. Es tut nur so, als kopiere es die Wirklichkeit. Heutzutage gibt es aber schon für die Kleinsten soviel wirklichkeitsgetreues Spielzeug, dass der eigentliche Spielcharakter kaum noch zu erkennen ist. Notwendige Geräusche stimmen übrigens mit dem Inhalt überein.
Das Spielverhalten ändert sich grundlegend im Rollenspiel. Jetzt bekommt das Spiel realisitische Züge und die Wirklichkeit wird nachgespielt, und zwar so, wie das Kind sie verstehen kann. Verkleidungen zur Unterstreichung des Realitätsbezugs sind sehr beliebt. In der Regel werden kleine Episoden aus dem Lebensumfeld nachgespielt, oder es werden kindliche Kultfiguren (aus Märchen und Erzählungen) nachgeahmt. Das Vater-Mutter-Kind-Spiel ist ein ewiger Renner. Viele Grüße



     
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