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Beitrag aus dem Forum:     Entwicklung von Babys und Kleinkindern

nachts trocken

Frage von schnecke72  -  23.11.2004
Hallo,
unsere Tochter wird im März 6 Jahre alt. Sie ist seit ihrem 2. Lebensjahr tagsüber trocken, nur nachts bekommen wir das einfach nicht in Griff. Mit 3 Monaten wurde sie wegen einer Ureterabgangsstenose operiert und wir gehen regelmäßig zu Kontrollen wie Nierenszintigrammen etc. um zu kontrollieren, ob die Niere gut arbeitet. Wir achten natürlich sehr darauf, daß sie gut trinkt, und sie kommt auf ca. 1-1.5l pro Tag. Da sie selbst keine Windel mehr möchte, haben wir schon öfters probiert die Windel nachts wegzulassen mit dem Ergebnis, daß sie dann pitschnass weiterschläft. Sie wacht einfach nicht auf. Im Krankenhaus wurde mir versichert daß dies nichts mit Ihrer Nieren-Sache zu tun hat, aber eine richtige Antwort wie wir uns verhalten sollen haben wir auch nicht bekommen. Ich würde es meiner Tochter so wünschen, daß sie es auch schafft, vor allem weil sie es sich selbst so sehr wünscht. Wie soll ich mich verhalten?
Viele Grüße
Tanja

nachts trocken

Antwort von Dr. Posth  -  26.11.2004
Liebe Tanja, mit der Nierenabgangsstenose hat das Einnässen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts zu tun. Schon eher mit den großen Trinkmengen, die sich vermutlich bis in den Abend ziehen. Dann reicht das die Urinproduktion bremsende Hormon ADH nicht aus, in der Nacht die anfallende Urinmenge zu drosseln. Restharnbildung und Harnwegsinfekte müssen allerdings ausgeschlossen sein.
Versuchen Sie zunächst, die abendliche Trinkmenge deutlich zu reduzieren (die Niere wird keinen Schaden nehmen), und bringen Sie Ihre Tochter ca. 2 Std. nach dem Einschlafen noch ein zweites Mal auf die Toilette. Hilft das alles nichts, stünde ein Versuch mit DDAVP (künstliches ADH) als Nasenspray an. Bitte dafür zum KiA/KiÄ. Die Klingel-Weck-Apparatur wäre erst nach Mißlingen der DDAVP-Behandlung angezeigt und auch erst nach dem 6. Geburtstag. Viele Grüße



     
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