Frage: Geduld

Hallo Dr.,mein Sohn 6 1/2Mon alt, ist ein sehr aktives Kind, was ich nicht als negativ empfinde-andere leider schon.Er ist momentan halt anstrengend, auf der Decke unzufrieden, weil er nicht von der Stelle kommt(aber schon alles gibt);dreht sich auf dem Wickeltisch ständig auf den Bauch-Anziehen ist sehr schwierig!Hält man ihn fest,oder dreht in zurück...wird er richtig wütend und schimpft.Nachts wird er seit einigen Wochen immer mal wieder wach und schläft manchmal erst nach einer Std. wieder ein, usw.Ich selbst gehe sehr gelassen mit ihm um, ich habe ein starkes Nervenkostüm und er nervt mich nicht, es kommen auch wieder bessere Zeiten ;-), ausserdem finde ich es spannend zu sehen, wie sich auch sein eigener Wille entwickelt, da gehe ich doch nicht gleich gegen an - nun gut, allerdings haben seine anderen Bezugspersonen Probleme mit ihm. Die Oma ist total genervt von ihm, fängt , fast mich schockte, an mit ihm zu schimpfen. Ich spürte, dass sie sehr gestresst war. Aber was mache ich nun?Habe nun so meine Zweifel ihn dort weiterhin zum Babysitten abzugeben. Sollte ich ihn in dieser Phase evtl. mehr bei mir halten? Habe Angst, dass in meiner Abwesenheit in Stresssituationen "richtig" mit ihm geschimpft wird-das befürchte ich z.Z. sehr.Was meinen Sie? Entschuldigen Sie bitte den langen Text! LG Salome

Mitglied inaktiv - 04.01.2003, 20:03



Antwort auf: Geduld

Liebe Salome, es geht Ihnen so, wie vielen jungen Eltern, besonders den Müttern. Sie müssen sich aber entscheiden, wer in puncto Erziehung bei Ihnen das Sagen hat. Das aber sollten Sie selbst sein, auch auf die Gefahr hin, einmal etwas falsch zu machen. Omas dürfen kommentieren und ihre Meinung sagen, aber Sie müssen Ihre Tochter oder Schwiegertochter als jetzt verantwortungstragende Mutter respektieren. Viele Grüße

von Dr. med. Rüdiger Posth am 06.01.2003



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