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Beitrag aus dem Forum:     Entwicklung von Babys und Kleinkindern

betreute spielgruppe bei 1,5 jähriger

Frage von Saskia1  -  26.10.2009
sehr geehrter herr dr. posth,

diesmal geht es um meine jüngere tochter. sie ist genau 1,5 jahre alt. ich habe vor etwa 6 wochen damit angefangen, sie in betreute spielgruppen für unter 3jährige zu bringen. nach allem, was ich von ihnen gelesen habe, frage ich mich jetzt, ob es nicht doch noch zu früh ist. sie befindet sich demnach ja gerade in einer wiederannäherungshase.
es sind 2 verschiedene spielgruppen, je einmal 2 std pro woche.ca 8-12 kinder mit 2 betreuerinnen.(jeweils andere!)
ich bin das erste mal ganz dabeigeblieben, dann mehrmals für einige minuten vor die tür. es hat ganz gut geklappt, nur am ersten tag konnte ich keinen meter weg von ihr.
nun bleib ich immer ca 10 min bevor ich gehe und warte noch etwas vor der türe. nach aussage der betreuerinnen spielt sie schön und weint nie. ich glaube, sie findet es interessant, mal anderes spielzeug zu haben.
kann es sein, dass sie in so kurzer zeit schon jeweils eine ersatzbezugsperson unter den betreuerinnen gefunden hat?
kann man davon ausgehen, dass es für das kind ok ist, wenn es nicht weint? oder meinen sie, sie leidet trotzdem?
wäre es vielleicht besser, nur eine gruppe zu besuchen?
die einzige veränderung an ihr, die ich feststellen konnte, war/ist verstärkte mama-anhänglichkeit.
ist es in er spielgruppensituation und in diesem alter denn besser, man verabschiedet sich nicht und schleicht davon, wenn sie spielt? ich mache es so: wenn ich mich verabschiede, kneistert sie ein bißchen, dann warte ich bis sie wieder spielt und gehe dann.

ich danke ihnen.
mit freundlichem gruß
saskia

betreute spielgruppe bei 1,5 jähriger

Antwort von Dr. Posth  -  28.10.2009
Liebe Saskia, rein theoretisch ist das möglich, dass Ihre Tochter sich bei einer der Erzieherinnen sicher fühlt und deswegen nicht weint, wenn Sie draußen warten. 2 verschiedene Gruppen halte ich aber auch nicht für so sinnvoll. In gewisser Weise anstrengend ist die Ablösung für Ihre Tochter in jedem Fall. D.h. eine Anspannung liegt immer vor und man muss sich nicht wundern, dass auch ein schon etwas eingewöhntes KInd plötzlich einen totalen Rückzieher macht und der Mutter plötzlich wieder nur noch auf dem Schoß sitzt. Ein kleiner Konflikt genügt dafür.
Es wäre also wichtig, so behutsam wie angefangen auch weiter vorzugehen. Ein paar Wochen brauchen kleine Kinder fast immer. Und ein rituelles Verabschieden ist in diesem Alter noch völlig fehl am Platze. Das hat erst bei Kndern ab 3-4 Jahre Sinn. Viele Grüße



     
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