Frage: 3-wöchige Fremdbetreuung für 2-Jährige

Guten Tag! Wir sind eine Fam. mit Vater (chron. depressiv, Frührentner), Mutter (Alleinverdienerin, arbeitet von zu Hause aus) und Tochter (2 Jahre, vermutl. hochsensibel, großes Sprachvermögen: ca 400 Wörter, bis 9-Wortsätze, ausgeglichen, selbstbewusst, jedoch ängstlich, bis jetzt nur von uns betreut). Hier schreibt die Mutter: Ich befinde mich an der Grenze zum Burnout. Arzt empfiehlt Mutter-Kind-Kur. Vater kann Tochter nicht so lange allein versorgen. Großeltern ist dies auch nicht möglich. Unsere Tochter wird erst mit ca. 4 Jahren in den KiGa gehen, u.a. wegen Ihrer guten Tipps. Ich befürchte, dass die 3 Wochen Kur, bzw. die dort stattfindende Fremdbetreuung meiner Tochter (unserer Beziehung) schaden könnte. Auch kleinere Kinder werden 3–5 Stunden tägl. betreut, damit die Mutter Zeit für Anwendungen hat. Wenn es unserer Tochter schaden sollte, würde ich noch 1–2 Jahre warten, jedoch bin ich mehr als Kurreif. Urlaub ist finanziell nicht drin. Was können Sie mir raten? Herzl. Dank!

Mitglied inaktiv - 05.11.2012, 07:13



Antwort auf: 3-wöchige Fremdbetreuung für 2-Jährige

Hallo, das klingt alles nach hoher Belastung für Sie. Eine Mutter-Kind-Kur wäre sicherlich sinnvoll und vollauf berechtigt. Das mit der Fremdbetreuung während der Kur könnte ein Problem werden, muss es aber nicht. Sie können sich ja vorher erkundigen, wie man dort vorgeht, die Mi-Ki-Kurkliniken sind den KK bekannt. Manchmal gibt es dort sehr fortschrittlich denkende Erzieherinnen, die eine gewisse sanfte Ablösung befürworten. Und Sie sind "im Haus" und könnten auch sehr schnell nach Ihrer Tochter sehen, wenn sie untröstlich weint. Viele Grüße.

von Dr. med. Rüdiger Posth am 06.11.2012



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