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Frage zu: ...Vliestapete..

Frage von mama-von-3-Söhnen - 06.03.2012

...muss man was beachten ???

...habe gehört...das die Wände 100% gerade sein müssen, sonst sieht man alles durch ??? Stimmt das ??? Hat ja nicht jeder 100% gerade Wände??? Und:... das man nach der Trocknung "Spalten" an den Übergängen hat (sie sich also zusammenzieht)??? Stimmt das ???

Habt Ihr Tipps ???

Wände sind einigermaßen gerade...würde ich jetzt sagen...als NICHT - FACHFRAU....

also Tapetengrund sagte man uns...auftragen....

Danke für Eure Antworten...

Re: Frage zu: ...Vliestapete..

Antwort von Luni2701 - 06.03.2012

dellen kann man durch jede Tapete sehen, löcher gleicht die vliestapete recht gut aus. Ich finde Vliestapete am unemfpindlichsten was schiefe wände angeht, da hab ich hier grad meine erfahrungen mit gemacht. Tapezieren lässt sich vliestapete meiner Meinung nach am besten von allen tapetenarten und gehen und zusammenziehen tut sie sich auch nicht. Spalten hab ich im GANZEN Haus nur einen einzigen, der nach dem trocknen entstand. Ich hab nur vliestapete benutzt, aber diese war auch recht dünn obwohl es ne markentapete war.

Zu beachten gibts da nicht wirklich viel, guck das der kleister für vliestapete geeignet ist udn dann reicht es die wand einzukleistern ud die tapete ranzumachen, je nachdem obs neue wände sind, wäre es nicht dumm haftgrund vorher aufzutragen.

Re: Frage zu: ...Vliestapete..

Antwort von Fru - 06.03.2012

Die Wände sollten schon eben sein....wir haben mal versucht eine Korktapete überzutapezieren...das ist gründlich in die Hose gegangen, man sah wirklich alles....aber die Korktapete war nicht abzubekommen....nungut...

Beim tapezieren sollte man bedenken, das man den Spalt halt mit einrechnet :-D

Tapetengrund braucht man nur auftragen, wenn die Wand noch neu ist, weil sie sonst alles aufsaugt, wenn schon mal tapeziert war, kann man sich das sparen!

Re: Frage zu: ...Vliestapete..

Antwort von SEAGLD - 07.03.2012

Nein, die meisten Wände sich ganz sicher nicht zu 100% gerade!
Mein Mann ist selber Maler und Lackierer, und der hat in unserere Wohnung den Flur so vorbereitet dass dort wirklich perfekte Wände sind. Aber das ist MEGA viel Aufwand. Spachtel, Schleifen, Spachtel, Schleifen und das sicher 10 Mal.
Für Rauhfaser braucht es da VIEEEEEEL weniger Aufwand. Da reicht meist einmal Spachtel und Schleifen nach dem Verputzen.
Bei Fliestapete siehst Du unebenheiten mehr als unter Rausfaser. Ich würde die Wand also auch 'ebener' machen - aber sooo viel Aufwand wie wenn man sie nur streicht ist sicher auch nicht nötig.


LG Sabine

Re: Frage zu: ...Vliestapete..

Antwort von *Suse* - 08.03.2012

Ich tapeziere immer selbst und kann das inzwischen auch schon gut.

- Wenn man zum ersten Mal auf die rohe Wand tapeziert, kann man Tapetengrund verwenden, sonst ist es unnötig.

- Man braucht speziellen Kleister, da steht drauf, dass er für Vliestapeten ist. Ich nehme immer gerne den pinken, dann sieht man gut, wo schon was drauf ist und wo noch nicht. Der wird später farblos, aber sieht man ja sowieso nicht.

- Wand DICK einkleistern, dann Tapete drauf so dass sie "schwimmt" und dann an die vorige Bahn bündig dranschieben, also Kante an Kante ("auf Stoß"). Auf keinen Fall überlappen, das gibt später je nach Lichteinfall Schatten und sieht ganz schlimm aus!!! Vliestapete ändert sich nicht in der Breite.

- Man beginnt am Fenster und tapeziert davon weg Richtung gegenüberliegende Wand. (Wenn mehrere Richtungen Fenster haben, muss man sich halt entscheiden.) Hat mit dem Lichteinfall zu tun.

- Bei dunkleren Tapeten bzw. kräftigen Farben (dunkelblau, braun, lila, rot ...) streicht man die Wand in der Farbe vor, evtl. auch nur an den Stellen, wo die Fugen der tapeten hinkommen (vorher nachmessen). Falls dann die Tapete an der einen oder anderen Stelle eine Miniaturlücke aufweist (und sei es nur ein halber Millimeter), sieht man dort kein Weiß durchscheinen, sondern die passende Farbe und im Idealfall fällt es sogar gar nicht auf.

- Tapeziert man Trockenbauwände, die sind ja meist so grau bzw. in Feuchträumen grün und werden oft weiß verspachtelt, dann sollte man, falls man eine helle Tapete drauftapezieren will, weiß vorstreichen, sonst können die Schattierungen des Untergrundes durch die helle Tapete durchscheinen!!!

- Dellen, Löcher etc. vorher so gut es geht ausgleichen. Selbst ein Sandkorn, das unter eine glatte Tapete gerät, mutiert zu einem riesigen Hügel, der je nach Lichteinfall große Schatten wirft. Sehr unschön!!! Vorher mit einem Spatel die Wand glätten, Löcher von z.B. vorherigen Bohrungen etc. zuspachteln und glätten.

Viel Spaß!
Suse

Re: Frage zu: ...Vliestapete..

Antwort von Luni2701 - 06.03.2012

den spalt musst du bei vliestapete eigentlich nicht einrechnen, bei rauhfaser und papiertapete siet das anders aus. Denn da du die vliestapete nicht vorher einschmierst und einweichen lässt, geht die halt auch nicht in die breite, höchsten an der wand, aber da würde sie dann überlappen und sich auch wieder zusammenziehen, also da reichts wenn sie beim kleben gut aneinander gestossten ist.

Re: Frage zu: ...Vliestapete..

Antwort von Fru - 06.03.2012

Naja...ich hab die Erfahrung gelernt, das man sie ruhig etwas überlappen lassen kann...bzw. nicht überlappen, aber schon ganz gut ran an die Nachbarin...

Re: Frage zu: ...Vliestapete..

Antwort von Luni2701 - 06.03.2012

ja klar gut ran soll sie, ich nehm auch immer noch ne nahtrolle dazu, aber überlappen braucht die nicht.

Mein Vater hatte mal Rauhfaser tapeziert und die at sich so zusammen gezogen, da waren nachher oft bis zu 6mm luft zwischen den Bahnen, das ist mir bei vliestapete noch nie passiert.

Re: Frage zu: ...Vliestapete..

Antwort von mama-von-3-Söhnen - 08.03.2012

Ok..DANKE Euch, das sind ja nützliche Tipps dabei....

würde mich noch über weitere Beiträge freuen....

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