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Beitrag aus dem Forum Der erste Brei

Sollte man das Obst roh oder gekocht geben?

Frage von Üzyl - 12.11.2019

Hallo, ich gebe meiner Maus seit einigen Wochen mittags Brei. Nun wollte ich gerne Nachtisch anbieten in Form von Obst. Muss ich das Obst vor dem Verzehr garen oder kann man auch einige Stücke roh geben?

Re: Sollte man das Obst roh oder gekocht geben?

Antwort von @ni - 13.11.2019

Wie alt ist deine Maus denn?
Ich habe anfangs obstmus als Nachtisch gegeben, da er rohes Obst gar nicht hätte kauen können. Dann habe ich später Obststücke gedünstet, aber nicht mehr püriert und jetzt mit einem Jahr kann er auch ungedünstetes Obst essen.

Re: Manche Sorten dürfen roh sein!

Antwort von Bela66 - 14.11.2019

Das kommt aufs Alter an, aber auch auf die Obstsorte.

Generell gilt: Mildes, nicht saures Obst darf ungekocht gegeben werden (zerdrückte Banane, geriebener Apfel, zerdrückte Himbeeren, geriebene, reife Birnen etc.).

Ältere Babys so ab 8 Monaten vertragen auch schon etwas mehr Säure (pürierte, filetierte Mandarine, ein Schlückchen frisch gepresster Orangensaft etc.).

Besonders gut vertragen wird rohes Obst, wenn es gemeinsam mit etwas Getreidebrei gegeben wird.

LG

Re: Sollte man das Obst roh oder gekocht geben?

Antwort von anjafr - 15.11.2019

Wenn du das Obst zu stark kochst gehen die Vitamine darin verloren. Achte auch darauf deiner Muas nicht zu viel Fruchtzucker zu füttern

Obst am besten nur roh.

Antwort von emilie.d. - 17.11.2019

Obst enthält viel Zucker, das gesunde am Obst sind die Vitamine und Sekundärstoffe, die man durchs Kochen reduziert.

Wenn man nach \'Plan\' füttert, würde es mit dem 3. eingeführten Brei (Getreideobstbrei: z.B. Dinkel, Hafer oder Hirsebabyflocken (milchfrei) mit warmen Wasser anrühren, 1 Essl. feinpüriertes oder geriebenes Obst zugeben plus 1 Teel. Öl) frisches Obst geben. Das ist ein Zeitpunkt, wo Kinder das in der Regel schon gut vertragen. Schön sind Melonen, Erdbeeren (zur Zeit z.B. TK), Mango, weiche Birne. Banane enthält sehr viel Zucker, habe ich wenig gegeben. Ich hab das restliche pürierte Obst als Smoothie dann in der Familie \'verteilt\'.

Zum Mittagsbrei wird immer wieder Obst gegeben, weil eine Vitamin C Quelle die Aufnahme von Eisen aus vegetarischen Quellen verbessert. Das braucht man nur, wenn man nicht stillt bzw. das Kind hinterher nicht noch eine Flasche Pre trinkt.

Obstgläschen braucht wirklich kein Baby. Es ist im Endeffekt eine Süßigkeit. Schreibe ich nur der Vollständigkeit halber.

Ob am Stück oder nicht, hängt davon ab, wie sehr Dein Kind sich noch verschlucken könnte. Va kein hartes Obst geben, weiche Birne, weiche Melone halt oder eben doch auf der Reibe ganz fein reiben ider pürieren.

Re: Obst am besten nur roh.

Antwort von Romy1990 - 20.11.2019

Obst zu verdammen, weil Fruchtzucker drin ist, ist völliger Quatsch. Obst gehört zu einer ausgewogenen Ernährung genauso dazu wie Gemüse, Getreide etc. Fruchtzucker hat nichts mit dem Kristallzucker zu tun der als ungesund gilt.
Mein Kleiner, 8,5Monate, bekommt bisher nur Obst und Getreide, weil er Probleme mit der Verdauung hat.

Re: Obst am besten nur roh.

Antwort von emilie.d. - 21.11.2019

Obst und Gemüse sollten sich abwechseln. Fructose ist in Bezug auf Leberstoffwechsel/metabolisches Syndrom problematischer als Saccharose bei Erwachsenen. Das muss natürlich bei Kindern nicht so sein. Ich hab schwanger an einer Studie teilgenommen, wo ua das untersucht wird. Aber ich würde Obst, insbesondere sehr süße Obstarten zurückhaltend geben, auch wegen der Prägung auf süß. Kleine Kinder sind oft noch neugierig und probieren auch nicht süße Lebensmittel.

Bei Verstopfung betreibt man mit Pflaumen, Apfelmus Stuhlkosmetik. Das ist nicht sinnvoll, man sollte schauen, woher die Verstopfung kommt. Durchs Pektin steömt einfach mehr Wasser in den Stuhl. Besser verdaut wird er dadurch nicht.

Kann die Stärke aus Getreide z.B. noch nicht richtig verdaut werden, weniger Getreide füttern. Möhre, Kartoffeln stopfen, Zucchini, Kürbis, Pastinake machen eher weichen Stuhl. Fleisch stopft ebenfalls, das würde ich bei Verstopfung im Brei ebenfalls reduzieren. Breie wässriger zubereiten kann auch schon helfen.

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