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Unser tägliches Horrorprogramm - Zähneputzen

Frage von Tita79 - 19.05.2018

Liebe Mit-Mamas und Papas,

wir haben einen kleinen Wirbelwind, der jetzt 1 1/2 Jahr alt ist
Das tägliche Zähneputzen, was wir machen, seit er 4 Monate alt ist, also schon eine Weile, ist der Horror. Unser Sohn weint, kreischt, windet sich, als würden wir sonst etwas mit ihm anstellen.
Auch, wenn wir mitputzen, ihn zuerst oder am Ende putzen lassen, singen, ihn ablenken, mal im Kinderzimmer beim Spielen putzen, zu einer andern Uhrzeit - es ist ein Krampf. Seit über 1 Jahr... Wir können nur zu zweit putzen, es geht sonst einfach nicht - einer muss festhalten, der andere putzt so gut es geht...

Habt ihr Tipps? So langsam machen wir uns Sorgen um seine Zähne - man slll ja 90-120 s mindestens putzen, aber so viel kommt da nicht an :(

Freue mich über jeden kleinen Hoffnungsschimmer



Viele Grüße
Tita

Re: Unser tägliches Horrorprogramm - Zähneputzen

Antwort von JaLu9116 - 20.05.2018

Ich würde eigentlich sagen: ganz normales Verhalten, allerdings, wenn das schon über 1 Jahr so läuft und ihr ihn schon über 1 Jahr lang festhalten müsst beim Zähne putzen, hat sich das evtl verfestigt mit dem Schreien/ Kreischen/ Weinen und euer Zwerg hat schon "Panik" vor dem Zähne putzen.. klar MUSS man Zähne putzen aber auf Dauer mit Festhalten und unter Zwang, ist meiner Meinung nach der falsche Weg.. bei uns hat geholfen:
- du putzt meine, ich putz deine Zähne
- Videos/ Bilder auf dem Handy anschauen (das gabs nur in Ausnahmefällen)
- selber putzen lassen (zumindest morgens)
- mittlerweile steht Mini (1 1/2) auf dem Waschbeckenschrank und räumt den Spiegelschrank aus, während ich putzen darf.. klappt aber auch gut, wenn wir einfach während dem Putzen aus dem Badfenster schauen, nebenbei mit dem Wasser aus dem Wasserhahn spielen (kleine Gießkanne selber füllen und dann das Waschbecken gießen) oder oder oder..
Ich denke, mit 1 1/2 kann man dem Kind immer wieder erklären, dass Zähne putzen wichtig ist, da sonst....... erzählt eine kleine Geschichte zu Karius und Baktus oder vielleicht hilft es schon ein Buch darüber gemeinsam anzuschauen.. Zahnbürste selbst aussuchen lassen und evtl zeitgleich bei eurem Kind putzen. Hab hier jetzt aber aich schon öfters gelesen, dass eine elektrische Zahnbürste DIE Lösung war. Hoffe ich konnte weiterhelfen ;)

Re: Unser tägliches Horrorprogramm - Zähneputzen

Antwort von Nenilein - 20.05.2018

Ich bin überhaupt kein Freund von diesem festhalten und gegen den Willen putzen. Was soll das Kind daraus lernen? Das ist ja fast schon zum Machtkampf geworden bei euch. 2 Erwachsene gegen 1 Kind.
Ist doch irgendwie klar dass das Kind sich dann nicht von heute auf morgen denkt "ach komm, ist ja nur schnell Zähne schrubben" und lässt freiwillig putzen..
Du würdest ja auch nichts ungeliebtes plötzlich freiwillig tun, nur weil dich jemand ein Jahr lang täglich dazu zwingt.

Druck erzeugt Gegendruck heißt es so schön, also nimm den Druck weg. Ich kann mir vorstellen, dass er schon die Krise bekommt, wenn ihr zu zweit mit ihm Richtung Zahnbürste geht.
Wichtig ist das putzen klar, aber eher Sohn darf nicht das Gefühl haben, dass es ein Zwang ist denke ich. So blöd das klingt, ich denke da überträgt sich eure Einstellung viel aufs Kind.
Ja dann hat er halt mal nicht so lange geputzt, dafür dabei gemerkt, dass es nichts schlimmes ist.

Re: Unser tägliches Horrorprogramm - Zähneputzen

Antwort von monstermaja - 09.06.2018

Bei meinem Sohn war es auch der Horror
Später hat sich bei der Logopädie herausgestellt, dass er eine extreme Überempfindlichkeit im Mundbereich hatte. Hat die Logopädin super behandelt und ist komplett weg. War für mich fast wie ein Wunder. Allerdings war er da schon 4.
Vielleicht kann man aber auch früher ansetzen und euch damit einiges ersparen, was wir mitmachen mussten
Alles Gute

Re: Unser tägliches Horrorprogramm - Zähneputzen

Antwort von Lluvia - 20.05.2018

Karius und Baktus

Bei uns sind es die "Zahnteufel", die Löcher in die Zähne machen.
Mein Sohn jagt dann die Zahnteufel und beim ausspucken wird gestaunt (schau mal da, da ist einer!) und danach guck ich und "sammel" das Werkzeug ein (da hat ein Zahteufel seinen Hammer vergessen).

Das klappt hier ganz gut.

Re: Unser tägliches Horrorprogramm - Zähneputzen

Antwort von Isabell141216 - 08.06.2018

Hallo!
Hab tatsächlich vor paar Tagen eine ähnliche frage im Kleinkind Forum gestellt. Seit dem (konnte keine neuen tips erhalten) klappt es wie von Zauberhand
Wir hatten genau die selben Probleme.
Momentan sieht unser morgen Programm so aus, dass ich sie aus dem Bett hole, wir laufen zusammen ins Bad und holen frisches wasser zum Waschen, Zahnbürste (elektrische) und den zahnputzbecher. Dann gehen wir wieder ins Kinderzimmer und ich setze sie auf den Wickeltisch. Sie will dann sofort die Zahnbürste und will sie auch alleine anschalten. Dann putzt sie bisschen und ich geb ihr dann irgendwann ein Kamm in die Hand und sage: „so, jetzt darfst du deine Haare kämmen und Mama macht deine Zähne fertig sauber“ das klappt!! Danach wird dann gewaschen und angezogen.
Außerdem ist -meiner Meinung nach- eine elektrische Zahnbürste effektiver, gerade wenn man mal nicht so lange ran darf, hab ich das Gefühl, es passiert mehr an den Zähnen als bei einer normalen Bürste...
Lg

Re: Unser tägliches Horrorprogramm - Zähneputzen

Antwort von Tita79 - 20.06.2018

Vielen Dank euch allen für die Antworten!

Ja, dass das nicht schön und auch für unseren Sohn „nicht gut“ ist, ist uns klar, sonst hätte ich hier nicht gefragt
Den Druck rauszunehmen hat bisher geklappt - allerdings das Putzen der Zähne dann nicht mehr. Also, auf Dauer für einen 1,5 Jährigen leider suboptimal.
Ich werde unseren tollen Kinderarzt nochmal darauf ansprechen, da ich ein bisschen Angst habe, dass es mit einem bei der Tagesmutti durch einen Sturz verursachten Lippenbandriss zu tun hat Also, die genannte Überempfindlichkeit evtl bei ihm wegen einer vergangenen Verletzung resultiert?!
Das Putzen mit einer elektrischen Bürste werden wir ausprobieren, auch das morgendliche Putzen mehr in der Vordergrund ziehen, Danke dafür!

Viele Grüße, wie geben die Hoffnung nicht auf

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