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kann man Neurodermitis vorbeugen?

Frage von Vroni* - 18.09.2005


wenn ja, was genau muss ich beachten. Die Tochter meiner Schwester ist betroffen und sie tut mir sehr leid die Kleine. Sie hat es ziemlich schlimm.

Meine Tochter ist erst 3 Monate alt und ich möchte gern wissen, ob ich da jetzt schon was tun kann.

Danke und liebe Grüße

Vroni

Re: kann man Neurodermitis vorbeugen?

Antwort von Lintilla1 - 18.09.2005

Hallo!

Soweit ich weiss, leider an sich nicht. Es gibt Menschen, die dazu neigen und andere, die nicht dazu neigen und es ist wohl alles eine "Erbsache".

Schau mal hier, den Artikel fand ich ganz interessant:
http://www.hermal.de/her/pages/haut_haare/neurodermitis/entstehung.php

Meine Kleine hatte leichte Dermatitis als ganz kleines Baby (die Art, die auch Milchschorf verursacht), ist aber durch viel Eincremen und Verwenden von nur Bio-Produkten total weggegangen.

Liebe Gruesse,
Anja

Re: kann man Neurodermitis vorbeugen?

Antwort von bellymum - 18.09.2005

Hallo, leider nicht. Bin selbst betroffen und hoffe nun, dass mein Sohn "schadenfrei" durchs Leben kommt ;-) Was er verträgt und was nicht, das kann man nur herausfinden - ich selbst vertrage z.B. keine Bioprodukte oder Pflegemittel, da ich dadurch Allergiereaktionen bekomme, die ich bei chemischen Produkten (z.B. Penaten) nicht habe.
So kann es also auch passieren.

Alles Gute für euch!

Re: kann man Neurodermitis vorbeugen?

Antwort von Mariakat - 19.09.2005

Ein Klares NEIN. Und alle anderen Versprechungen sind Luege. Neurodermitits kannst du in letzter Instanz nicht verhindern, da brauchst du dir auch keine Vorwuerfe machen. Man kann zwar preventiv was machen (z.B. 6 Monate ausschliesslich stillen, keine Kuhmilch vor dem 1. Lebensjahr, dann HA Folgemilch, keine Ei etc...), aber 100% ige Sicherheit gibt es nicht.
Gruss Mariakat

Re: kann man Neurodermitis vorbeugen?

Antwort von Agnetha - 19.09.2005

Liebe Vroni,

es wäre zu schön, könnte man vorbeugen, aber meines Wissens ist das nicht möglich.

Mein Sohn (16 Monate) hat auch ND und reagiert auf Kuhmilcheiweiß und Hühnereiweiß mit vermehrten Hautausschlägen. Ich habe ihn fast 9 Monate lang voll gestillt und er hat diese Stoffe von meiner Ernährung über die Muttermilch bekommen. Das hat unsere Kinderärztin dann mittels einer Blutuntersuchung festgestellt.

Seitdem habe ich alle Milchprodukte und solche, die Ei enthalten, konsequent weggelassen und es ist deutlich besser geworden. Wir stillen immer noch und er isst natürlich inzwischen auch etliche andere Sachen, wobei ich immer recht vorsichtig bin.

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass es hilfreich sein soll, wenn die Mutter sich in der Schwangerschaft bereits allergenarm ernährt. Aber das ist eine schwierige Sache, denn gerade in der Schwangerschaft soll es ja auch nicht zu irgendwelchen Mangelerscheinungen kommen.

Du solltest dich bei deiner Frauenärztin vielleicht danach erkundigen und ich würde auch mal auf der Seite des Allergie- und Asthmabundes nachsehen. Vielleicht gibt es dort auch noch andere nützliche Links.

Alles Gute und viel Glück!

Agnetha

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