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Erdnuß-Allergie

Frage von perelin18 - 25.01.2006

Hallo - ich habe neulich gekocht und eine Erdnußsoße dazu gemacht. Da meine Tochter mittlerweile beinahe zwei ist, dachte ich, das würde jetzt kein Problem mehr sein, zumal wir alle ziemlich allergie-frei sind - jetzt hat sie aber einen wirklich üblen Ausschlag die ganzen Beine entlang, au Backe...
Klar, Erdnüsse laß ich wieder weg, allerdings quält mich jetzt ein schlechtes Gewissen, deshalb meine Frage: Man soll doch kleinen Kindern keine Nüsse geben wegen eines erhöhten Neurodermitis-Risikos, oder? Hab ich das jetzt auch schon "erhöht"? Ansonsten hat sie bisher alles super vertragen und stopft auch von Dreck bis Chili alles in sich rein...

Re: Erdnuß-Allergie

Antwort von www.danane.de - 26.01.2006

Hallo Perelin,
mehr als die Ernährung spielt bei Neurodermitis die erbliche Veranlagung eine Rolle. Tritt in Eurer Familie Neurodermitis schon auf, besteht eventuell die Gefahr, durch eine allergenreiche Kost eine bereits latent vorhandene "Bereitschaft" zur Neurodermitis als Erkrankung zu manifestieren. Nüsse und ebenso Zitrusfrüchte, Kiwis, Zigarettenrauch, Autoabgase oder Zusatzstoffe in Lebensmitteln können vor allem im ersten Lebensjahr autoimmune Erkrankungen (Allergien, Neurodermitis etc.) auslösen. Je früher eine solche Erkrankung behandelt wird, desto besser die Heilungschancen. Daher, sobald so ein Ausschlag wieder auftritt, unbedingt mit der Tochter zum Arzt und die Sache abklären lassen. Solche Ausschläge können aber auch einmalige Episoden sein bzw. oft verlieren sich Alergien oder Neurodermitis mit dem Älterwerden. LG Dana.

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