April 2016 Mamis

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Geschrieben von HannesMum23 am 19.02.2017, 17:39 Uhr

Wie bringe ich ihm vorsichtig bei?

Hi

Frage steht ja oben, aber mal zum Kern.
Er schlägt immer so um sich das es richtig weh tut, weil er ja auch immer irgendwie Gesicht trifft und dann mit seinen kleinen Fingernägeln einen kratzt. Wenn man dann sagt nein und er soll vorsichtiger sein, schlägt er gleich nochmal zu und freut sich. Dann sagen wir das es nicht lustig ist und uns weh tut und das er "Ei" machen soll. Nehmen dann auch seine Hand und machen ganz vorsichtig und Zack zieht er manchmal die Hand raus und schlägt nochmal zu
Was kann ich denn noch machen? Wir haben diese Situation zich mal am Tag, er müsste es wirklich mal verstehen langsam, aber er macht sich da richtig einen Spaß drauß, natürlich nicht mit Absicht (hoffe ich)
Genauso ist es mit seinen Spielsachen. Wenn er im Bällebad die Bälle wirft ist ja okay, aber er bezieht es auf alles und jedes. Zahnbürste, Bauklötzer, Trinkbecher, andere Spielsachen... manche sind ja auch hart und manchmal trifft er einen sogar damit jedes Mal sagen wir nein und nehmen ihm das dann auch weg, aber dann nimmt er einfach das nächste

Geht es jemanden genauso? Wie geht ihr damit um?

Lg

 
6 Antworten:

Re: Wie bringe ich ihm vorsichtig bei?

Antwort von Zornmotte am 19.02.2017, 19:48 Uhr

"Nein" und absetzen bzw weggehen. So fix kommt er sicher nicht hinterher. Mittlerweile kann man sicher so was wie "nicht hauen" oder "lieb sein" dazu sagen.
Oder einfach mal alles Harte wegräumen. Ist doch alles nur ne Phase. Soll er mit Kuscheltieren werfen, bis er nicht mehr werfen mag.

Ich schneide zwei Mal pro Woche Fingernägel.

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Re: Wie bringe ich ihm vorsichtig bei?

Antwort von HannesMum23 am 19.02.2017, 22:32 Uhr

absetzen und gehen kommt für mich überhaupt nicht in Frage.
Dann würde er nur schrecklich verzweifelt anfangen zu weinen. Er versteht den Zusammenhang dann nicht und denkt ich würde ihn verlassen. Das möchte ich nicht.
Das wäre wie: "wenn du jetzt nicht kommst, dann lass ich dich alleine hier"
Das ist grausam in meinen Augen und zerstört das Vertrauen, was ich von Anfang an versuche aufzubauen, nämlich das ich immer da bin und er nie alleine ist wenn er mich brauch und ich ihn nie einfach zurück lassen würde.
Das ist für MICH (steht jedem frei) keine Option.

Fingernägel schneiden geht nur wenn er schläft und selbst dann muss man aufpassen, da er davon manchmal wach wird. Wenn ich eine gand schaffe, schaffe ich nicht immer die zweite. Dadurch ist es manchmal um eins zwei Tage versetzt. Oder es klappt in einer Woche überhaupt nicht

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Re: Wie bringe ich ihm vorsichtig bei?

Antwort von Zornmotte am 19.02.2017, 22:41 Uhr

Nicht aus dem Zimmer gehen, nur drei Schritte weg. Aber du musst nicht, ganz klar. Dieses örtliche Entfernen ist auch bei anderen Verboten wichtig. Weg vom Mülleimer, weg von der Steckdose z.B. (natürlich trotzdem gesichert). Aber es muss zu einem passen, sonst geht es nicht.

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Re: Wie bringe ich ihm vorsichtig bei?

Antwort von FrauStorch am 19.02.2017, 22:59 Uhr

Ich würde auch konsequent bleiben und es vor allem nicht mit Spaß vermischen. Also nicht mal lachen, oder mal hinnehmen sondern jedes Mal konsequent nein sagen und die Situation beenden. Mein Sohn greift und kneift uns beispielsweise immer ins Gesicht. Ich nehme dann seine Hand runter und sage "Aua, nein das tut mir weh". Wenn er lacht, lache oder lächel ich nicht mit sondern sage "ich meine das ernst, lass das bitte" und wenn er es dann wiederholt setze ich ihn auf den Boden und gehe somit mit meinem Gesicht aus seiner Reichweite. Natürlich machen sie es nicht mit Absicht, sie sind noch nicht in der Lage sich in andere hineinzufühlen und sie wollen uns natürlich nicht absichtlich weh tun. Trotzdem können sie lernen, dass es darauf eine negative Reaktion gibt und die Handlung unterbunden wird.
Wenn er das mit dem "Ei-machen" noch nicht versteht oder es dann als Chance nutzt wieder zu kneifen schlagen würde ich es weglassen und noch etwas warten und nur die Situation beenden. Wenn er es bei anderen Kindern macht das gleiche. Nein sagen, Kind hochheben und woanders hinsetzen. Situation halt beenden. Das hat nichts mit bestrafen zu tun, du sollst ihn ja nicht anschreien oder so. Aber das Kind absetzen oder wegsetzen hat ja nichts mit Vertrauensbruch zu tun sondern nur mit Handlungskonsequenz. Du lässt ihn dann ja nicht alleine sondern beendest nur die Situation.
Beworfen wurde ich noch nie. Er lässt mit Begeisterung Sachen fallen (am liebsten vom Hochstuhl) und schaut dann hinterher. Aber das ist ja was anderes und reines experimentieren mit der Schwerkraft.

Wenn er (schmerzhaft) wirft dann würde ich ihm die Sachen wegnehmen und dafür Sorgen, dass er nichts anderes hartes in Reichweite hat dass er werfen kann. Vermutlich kann er nicht unterscheiden warum er die Bälle im Bällebad werfen darf und andere Sachen nicht. Vielleicht interessiert es ihn auch gerade wie Dinge fliegen und er findet es faszinierend (so wie meiner das Runterwerfen). Wenn das der Fall ist würde ich ihn weiche Dinge in einer sicheren Umgebung werfen lassen damit er damit experimentieren und sich austoben kann. Wenn es sich aber gegen Menschen richtig würde ich es auch wieder unterbinden, die Situation beeenden und notfalls mit ihm den Raum wechseln oder so. Einfach um einen klaren Cut zu schaffen. Das kann man ja alles unaufgeregt aber konsequent und deutlich machen.

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Re: Wie bringe ich ihm vorsichtig bei?

Antwort von chrpan am 20.02.2017, 22:53 Uhr

Ich habe es beim Großen und bisher auch beim Kleinen so gehandhabt, dass ich ausschließlich positiv kommentiere. Also "Zart sein", "weich" usw. Mit "Nein" war und bin ich sehr geizig und formuliere um. Beim Großen hat es super funktioniert, der wäre als high need Baby in völliger Verzweiflung aufgegangen, hätte ich ihn auch nur 1 m von mir weggesetzt.
Beim jüngeren mache ich es ähnlich. ZZ erprobtvervdie neuen Zähnchen an meiner Nase und ich staune, wie schnell er lernt, zu dosieren.
Fingernägel schneiden ist hier auch eine Challenge. Im Schlaf wäre am besten, klappt aber nicht immer, im Wachzustand erst recht nicht.
Eine Zeitlang hat er unsere Zamia gerupft, war nur Phase und Topfpflanzen führen ein sicheres Leben nun. Hab mich auch auf "Zart sein" beschränkt.
Heute hat er einen Blumentopf aus dem Beet auf dem Balkon gezogen. Abgeschleckt. Ich sofort reflexartig :"Nein, nicht!" , Mund abgewischt. Sofort das Gleiche wieder. Dann habe ich gesagt, "Na gut, kosten muss wohl mal sein" und habe widerstanden zu reagieren. Er hat dann den Topf selber zurückgelegt. Solche Dinge beobachte ich hier öfter.

LG,
C.

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Re: Wie bringe ich ihm vorsichtig bei?

Antwort von HannesMum23 am 20.02.2017, 23:27 Uhr

Okay ich dachte du meinst ich solle ihn absetzen und dann raus aus dem Zimmer um die Ecke gehen. Dann habe ich es Falsch verstanden.

Ich setze ihn immer ins Laufgitter, da er sich da nicht groß verletzen kann. Er versucht sich dann immer an mir hoch zu ziehen, wenn ich ihn dann aber nicht stütze, fällt er in seinem Wahn um und schlägt mit dem Kopf auf dem Boden, was ich natürlich nicht möchte. Deshalb halte ich ihn dann, aber das bringt ja dann nicht die gewünschte Wirkung deshalb ins Laufgitter, das ist einfach sicherer.
Das ist dann immer das letzte was ich mache, wenn das mit "Ei" nicht funktioniert. Vllt sollte ich es in Zukunft dann gleich machen.

Ich sage nicht immer gleich "nein",
Ich sage auch öfters einfach "aua, nun hast du Mama/oder jemand anderes- weh getan. Aber er sieht es trotzdem als Spaß immer an lacht und schlägt nochmal um sich. Er haut jetzt nicht spezifisch direkt nach einem, das ist nicht immer der Fall. Manchmal wedelt er mit dem armen einfach sehr schwungvoll auf dem Arm und trifft dabei einen oder er schlägt so , wie als würde er im Hochstuhl sitzen und auf seinen Tisch hauen. Denke nicht das er es bewusst so macht.
Aber heute ist er zum Beispiel zu einen anderen Baby (etwas jünger) hin und hat erst an der Hand getätschelt und dann ausgeholt und gezielt ins Gesicht gehauen. Habe ihm sofort weg genommen und gesagt das man das nicht darf und das weh tut. Dann habe ich ihn ins Laufgitter gestellt und er hat richtig geschimpft und protestiert. Ich habe ihn aber nicht rausgeholt und gesagt das er dem Mädchen weh getan hat und deshalb da drin steht. Ob er das verstanden hat ?
Ich habe ihn erst rausgeholt als er wieder bitterlich anfing zu weinen, aber auch dort nicht sofort ich hoffe es hat etwas geholfen und er weiß das es nicht okay war es fiel mir nämlich wirklich schwer.

Mit den Bällen und den Spielsachen glaube ich auch das er einfach nicht den Unterschied kennt. Bei den Bällen freuen wir uns ja immer. Aber bei den anderen Sachen versuchen wir es einfach zu ignorieren und gar nicht drauf zu reagieren. Hoffe das er dann irgendwann den Spaß an der Sache damit verliert. Wenn er uns trifft sagen wir natürlich wieder das wie beim schlagen und nehmen ihm die Sache dann weg.

Ich hoffe das es bald geschafft ist und er es versteht hab sonst Angst wie das im Kindergarten ablaufen soll

Lg

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