April 2021 Mamis

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Geschrieben von Slykee am 05.05.2021, 20:54 Uhr

Stillprobleme - verzweifelt 😥

Hallo,
Mein kleiner Fratz ist jetzt 10 Tage alt, und eigentlich ein sehr ruhiges Baby (schreit wenig und schläft viel).
Aber das stillen macht mir sehr zu schaffen... Anfangs im Krankenhaus hieß es noch ich hätte so viel Milch, aber der richtige Milcheinschuss ist dann doch nicht gekommen, meine Hebamme sagt ich hab nicht genug, meine Brüste sind zu weich. Aber der kleine nimmt zu, ist seit gestern auf Geburtsgewicht.
Als wäre das nicht verwirrend genug, hab ich den kleinen nun seit heute Nacht fast ununterbrochen an meiner Brust am nuckeln. Er schreit, zeigt an dass er Hunger hat, aber sobald ich ihn anlege schläft er innerhalb von 2-3 Minuten ein. Wenn ich ihn weglege wird er wach und will wieder an die Brust
Ich kann absolut nichts anderes machen als hier liegen und alle paar Minuten neu anlegen, ich bin so frustriert ich frage mich ob er nicht genug bekommt, oder ob er vielleicht zu schlapp ist zum trinken? Oder ist es normal dass ein Baby sich an manchen Tagen so schwer tut mit dem trinken?
Geht es euch auch so? Ich weiß einfach nicht ob ich was falsch mache...

 
6 Antworten:

Re: Stillprobleme - verzweifelt 😥

Antwort von Orangenkern am 05.05.2021, 21:20 Uhr

Hallo, also ich kenne das auch, ständig an die Brust wollen und dann kurz darauf einpennen ist hier momentan auch sehr oft der Fall. Mein Baby ist etwas mehr als 3 Wochen alt. Ich habe da auf Bauchweh getippt und dem Nuckeln zur Beruhigung, also das Bauchweh oder Bauchgrummeln den Kleinen immer wieder weckt, und er nur zur Beruhigung an die Brust will und eigentlich keinen Hunger hat. Wenn er länger schläft, so 2h Stunden in der Trage oder im Kinderwagen, trinkt er auch mehr bzw normal. Vielleicht kannst du das ja mal testen, falls dein Baby das mitmacht. Oder du kannst versuchen wenn er trinkt ihn etwas wach zu halten, sodass er mal mehr trinkt (musste ich in den allerersten Tagen, da schlief er auch immer gleich weg) zum Beispiel durch streicheln am Kinn, massieren der Füsse, oder Baby ausziehen und unter der Decke Haut an Haut nehmen. Und zur Milchmenge: meine Brüste sind nur die ersten 2-3 Tage nach dem Milcheinschuss härter gewesen, aber seitdem auch weich und meiner nimmt auch zu. Daher denke ich die Milch reicht.

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Re: Stillprobleme - verzweifelt 😥

Antwort von Dmck am 05.05.2021, 22:01 Uhr

Huhu!

Hab heute erst irgendwo gelesen, dass man anhand der Optik und der Feste der Brust nicht festmachen kann ob Milch da ist oder nicht!
Es spricht doch schon mal alles dafür, dass genügend da ist, da das Gewicht hochgeht!

Meine kleine ist 7 Tage alt und voll gestillt!
Ich hatte von Anfang an Milch (in der SS ständig ausgelaufen) und auch keinen wirklichen Milcheinschuss!

Sie hat am Tag auch Phasen wo sie alle 30-60 Minuten für z.t 5-7 Minuten trinkt ohne wirklich Hunger zu haben! Aber scheinbar brauch sie mich in dem Moment einfach!
Oft macht sie das auch, wenn sie absolut nicht in den Schlaf findet!

Ich denke nicht, dass du sonderlich viel falsch machst!
Klar hat die Hebamme viel Erfahrung aber ist eben auch nicht den ganzen Tag anwesend!
Lass dich nicht verunsichern!

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Re: Stillprobleme - verzweifelt 😥

Antwort von Lottchen1983 am 05.05.2021, 22:14 Uhr

Also ich hatte jetzt bei zwei Kindern nie feste,pralle Brüste, ausgelaufen sind sie auch nie,abpumpen kann ich auch nicht und ich hatte bei beiden Kindern keinen spürbaren milcheinschuss und dennoch Stille ich nun auch das zweite Kind ohne Probleme voll.

Pralle Brüste sagen nichts über die milchmenge aus, da die meiste Milch erst beim stillen produziert wird.

Auch langes und häufiges stillen sagt nichts über die milchmenge aus. Das stundenlange stillen nennt man Clustern und ist gerade zu Beginn der Stillbeziehung ganz normal, da das Baby dadurch dir Milch erst bestellt. Es muss sich ja alles einspielen. Deshalb immer anlegen, anlegen und noch mehr anlegen.
Ich habe schon viele Stunden dauerstillend auf dem Sofa verbracht.
Nimm dir was zu essen mit, ein gutes buch oder TV und mach es dir bequem und Stille einfach.

Du hast so lange genug Milch wie dein Kind zunimmt und genug nasse Windeln hat.

Deine hebamme hat anscheinend nicht ganz so viel Ahnung, denn anhand ihrer Aussage dürfte ich keine zwei Kinder stillen.

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Re: Stillprobleme - verzweifelt 😥

Antwort von Jule0688 am 05.05.2021, 22:41 Uhr

Hey, das Thema hatten wir hier in Forum schon öfters und ich habe genau das selbe erlebt. Ich finde es blöd das deine Hebamme anhand deiner Brüste ob Soe straff sind oder nicht ein Urteil fällt.
Wie dem auch sei, solange dein Zwerg gut zunimmt und fit und gesund aussieht ist alles in Ordnung mit deiner Milch , darauf musst du einfach vertrauen. Fütter nicht zu oder Pumpe unnötig ab. Das zufüttern würde es nur verschlimmern da dein Baby dann ja automatisch weniger an die Brust kommt und sich die Milchmenge dann verringert .
Das Phänomen was du beschreibst ist Clustern , so regulieren Sie die Milchmenge . Außerdem beruhigen sich Babys auch sehr gerne an der Brust.
Meistens geht das Clustern in den Abendstunden los ,da sie sich so auf eine längere Schlafphase vorbereiten und zudem haben sie am Tag viel erlebt und wollen sich an der sicheren geliebten Brust beruhigen . Skeptisch solltest du erst dann werden wenn dein Kind schlapp ist oder abnimmt.
Zur Sicherheit denk immer dran viel zu trinken und vernünftig zu essen dann klappt das auch . :)

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Re: Stillprobleme - verzweifelt 😥

Antwort von Würfelchen am 06.05.2021, 7:36 Uhr

Guten Morgen aus dem Februar-Bus,
Unsere Maus ist jetzt drei Monate alt und solche Phasen haben wir auch immer mal gehabt bzw. immer noch das ist ganz normal. Manchmal möchten die kleinen einfach nur Nähe. Unsere Maus nutzt das Stillen oder Nuckeln auch lieber zum Einschlafen. Da sind die Augen schnell mal nach 3 Minuten zu.

Lass dich auch nicht von der Aussage mit der Festigkeit irritieren. Bei mir sind die Brüste auch immer weich gewesen und Maus nimmt jede Woche ca. 200 gr zu. Und wenn dein kleiner auch jede Woche zunimmt, dann ist definitiv Milch da. es kann auch sein, dass es für den kleinen erst noch anstrengend ist zu saugen und er deshalb "Pausen" benötigt. Das ist laut meiner Hebamme auch total normal.

Du machst wirklich nichts falsch und manchmal muss sich das erst einspielen. Biete ihm einfach weiterhin die Brust an und er zeigt dir schon ob er möchte oder nicht. Sonst genieße einfach die Zeit zu zweit und kuschel ein bisschen mit ihm. Das wird euch beiden gut tun.

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Re: Stillprobleme - verzweifelt 😥

Antwort von Slykee am 06.05.2021, 11:52 Uhr

Danke für eure Antworten. Die Hebamme hat den kleinen heute wieder gewogen, er hat weiter zugenommen (80g in zwei Tagen). Nun meint sie auch, dass ich wohl doch genug Milch habe... Ich glaube ich bin einfach selber zu verkrampft und mach mir zu viele Sorgen, ich versuche mir eure Ratschläge zu Herzen zu nehmen und es einfach entspannt zu sehen

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