Mai 2021 Mamis

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Geschrieben von steffalive, 24. SSW am 01.02.2021, 11:13 Uhr

Pläne und Nicht-Pläne

Oh Mann guten Morgen ihr.
Ich hatte heute Morgen ein Gespräch mit meinem Freund und bin mega traurig bzw total überfordert mit der Lage.
Er hatte ja „dank“ Corona seinen Job als Pilz verloren (den er erst kurz vorher begonnen hatte, war ein Traum auf den er eben jahrelang hin gearbeitet hatte). Seitdem arbeitet er in seinem ursprünglichen Studienberuf als Ingenieur. Es macht ihn super unglücklich, es geht ihm damit echt nicht gut.
Jetzt hat er von der Bundeswehr ein Angebot bekomm, dass er als Drohnenpilot nach schleswig-holstein könnte. Wir wohnen in Bayern. Es wäre also so dass er im Grunde nur den Samstag hier wäre.
Ich bin echt verzweifelt, denn ich möchte dass er was macht was ihm gut tut. So wie es jetzt ist geht es auf Dauer echt nicht.
Aber ich kann mir absolut nicht vorstellen, mit Säugling, meinem Sohn (5) und dem Hund hier alles alleine zu schaffen. Wie soll das gehen? Wenn ich an meinen Sohn denke, der quasi dauergestillt wurde anfangs und ganz viel getragen wurde usw. Es ist echt eine Horrorvorstellung.
Mein Freund sieht das auch und sagt auch dass er nicht weiß was richtig ist. Er will ja sein Baby auch aufwachsen sehen. Andererseits muss er irgendwie wieder zumindest in die Richtung seines Piloten Jobs, da er sonst völlig den Anschluss verliert. Außerdem ist er wie gesagt sehr unglücklich und auch überfordert mit der aktuellen Ingenieursstelle.
Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, da ich so gern möchte dass er wieder was machen kann was irgendwie sinnvoll für ihn ist. Auf der anderen Seite ist es wie gesagt nicht vorstellbar, alles hier alleine zu machen und er verpasst auch alles. Da schwimmt auch die Vorstellung der schönen Familie irgendwie weg auf die ich mich so sehr gefreut hatte, dies endlich genießen zu dürfen.
In der Situation gibt es irgendwie immer einen Verlierer- entweder er steckt zurück (was er schon gesagt hat, dass er es tun würde wenn mir nicht wohl bei der Lösung ist) und ist unglücklich bis hin zu verzweifelt oder ich lasse ihn das machen und werde hier nicht fertig mit meinem Alltag, den Kindern und Hund dann.
Wegziehen ist keine Option, da mein Sohn ja seinen Vater hier hat, das geht nicht.
Bin so traurig über diese Situation, ich wünsche meinem Freund so sehr dass er irgendwie dort weg kommt, aber in seine ursprüngliche Piloten Sache wird er gerade nicht wieder reinkommen, außer - minimal - über diese Bundeswehr Sache.
Es ist zum verzweifeln.
Vielleicht hat jemand Gedanken oder eine Idee dazu.

 
26 Antworten:

Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von steffalive am 01.02.2021, 11:33 Uhr

*Pilot natürlich nicht „Pilz“

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von Jessi2104 am 01.02.2021, 13:13 Uhr

Hallo aus dem April,
wir hatten hier eine ähnliche Situation, auch wenn uns das Wegziehen erspart bleiben würde. Ich habe diese Entscheidung ganz bewusst meinen Mann alleine treffen lassen. Wir haben natürlich viel darüber geredet und ich habe immer wieder betont, dass ich hinter jeder Entscheidung stehen würde und an seiner Seite bin und ihm meine Meinung mitteile, er allerdings für sich die richtige Wahl treffen muss.
Ich hätte einfach Bedenken, wenn er sich bspw gegen den Job entscheidet, dass er es dir iwann einmal vorwirft oder vielleicht eurem Kind. Klar muss man sich selbst zurück nehmen wenn man Eltern wird, aber wenn er dann auf Dauer in einem Beruf feststeckt, in dem er unglücklich ist...außerdem kann man sich beim Bund doch auch teilweise versetzen lassen, sodass er vielleicht nach einer gar nicht so langen Zeit wieder bei euch wäre?
Hast du denn Familie in Bayern/in der Nähe die dich vielleicht unterstützen kann? Und wie viel unterstützt dich der Vater deines ersten Kindes? Das spielt natürlich auch noch alles in die Überlegungen mit rein...
Ich drücke euch auf jeden Fall die Daumen, dass ihr eine Lösung findet, mit der alle irgendwie leben können.

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von Mützipütz, 24. SSW am 01.02.2021, 13:59 Uhr

Also ich wäre da nicht so verständnisvoll ehrlich gesagt und würde ihm den Vogel zeigen.Er wollte diese Familie auch.Das Corona ihm den Job genommen hat damit ist er nicht alleine und damit müssen viele klarkommen.Aber es ist doch nun eine absehbare Zeit.Spätestens nächstes Jahr geht verreisen wieder richtig und dann kann er es nochmal als Pilot versuchen.Solange heißt es Arschbacken zusammenkneifen für die Familie und als Ingenieur wird er ja so verdienen das mal ne Flugstunde am Wochenende drin ist um Stunden zu sammeln.
Ich würd meinem nen Vogel zeigen wenn er nen Job hat und dann weit weg will zum Arbeiten.Gibt viele die sehr viel länger in nem miesen Job ausharren müssen für die Absicherung der Familie.

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von steffalive, 24. SSW am 01.02.2021, 14:01 Uhr

Vielen Dank für deine Antwort!
Dieselben Gedanken gehen mir natürlich in Kopf rum. Wäre ich nicht schwanger wäre es absolut klar dass er das machen soll. Es ist mir total wichtig dass es ihm gut geht. Auch im Job.
Unterstützung haben wir hier eher weniger. Seine Familie wohnt in Brandenburg, meine Eltern wohnen bei uns in der Nähe aber ich hab ein schwieriges Verhältnis zu meiner Mama.... Mein Ex, also Vater meines Sohnes , der wird alles tun um es mir nicht leicht zu machen. Da kann ich absolut keine Unterstützung erwarten, ganz im Gegenteil...
Ich denke die beste Lösung wäre noch wenn er dort auf eine 4 Tage Woche arbeiten könnte, sodass er wenigstens 2 volle Tage in der Woche zu Hause ist. Aber wohl ist mir dabei natürlich trotzdem nicht. Und niemand weiß ob das überhaupt gehen würde. Aber ich möchte schon dass er glücklicher wird als er aktuell ist.

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von steffalive am 01.02.2021, 14:06 Uhr

Die Antwort war an Jessi, aber danke auch Mützipützi.
Ja naja ich verstehe ihn schon. Ich sehe ja wie er leider aktuell. Und er macht es sich ja auch nicht leicht. Ich finde dass wir beide das Recht haben uns zu verwirklichen und möchte nur das beste für ihn. Aber klar kam mir auch schon der Gedanke, dass ich nicht schwanger geworden wäre unter den Voraussetzungen dass er am anderen Ende von Deutschland arbeitet. Klar als Pilot wäre er auch mal 4-5 Tage unterwegs aber nicht so dass ich ihn 4x im Monat sehe.
Leider ist es halt absolut nicht klar ob und wann er wieder als Pilot arbeiten wird. So schnell wird der Markt sich nicht erholen, vor allem gibt es Massen (!) an weitaus erfahreneren Piloten die ebenso auf Stellen warten. Also ob er da je wieder reinkommt ist unklar. Und dafür halt sein ganzes Leben danach ausgerichtet zu haben, 700000 eur dafür ausgegeben usw. puh, da versuchst du alles damit du wieder als Pilot arbeiten kannst

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von Lyonesse, 27. SSW am 01.02.2021, 15:15 Uhr

Ohh ich kann das zum Teil sehr gut nachvollziehen. Jedoch hatten wir zu der damaligen Zeit das Glück noch kein Kind zu haben oder das auch eines unterwegs war. Mein Mann hat sowohl Informatik als auch BWL studiert und hatte zu Beginn verzweifelt versucht in den Bereich SAP-berater reinzukommen. Wir hatten jahrelang durch seine studienzeiten kaum Geld aber ich habe ihn halt immer unterstützt, weil ich wollte das er seinen Traum verwirklicht. Nach seinen studienzeiten war er arbeitslos, weil er ohne die SAP-zertifizierung keine Chance hatte. Diese hat er zum Glück übers Arbeitsamt finanziert bekommen und fand danach auch gleich einen einstiegsjob in dem Bereich. Für seine beiden studienzeiten musste er jeweils in eine andere Stadt, doch für mich stand es immer außer Frage und ich bin immer mit dort hingezogen wo er hin musste. Auch für seinen ersten Job mussten wir dann wieder umziehen. Im Nachhinein sind wir beide sehr froh immer diese Wege gegangen zu sein. Er ist mittlerweile als Seniorberater in einem großen Unternehmen und wird nach Tarif bezahlt mit einem Gehalt welches manche noch nicht mal als paar zusammen verdienen und was das wichtigste ist, er ist total Happy. Ich hatte das Glück als SOFA auch immer überall einen guten Job zu bekommen.

Worauf ich hinaus will ist, kannst du nicht auch mit den Kindern zusammen zu seiner neuen Arbeitsstelle ziehen? Noch wäre es in meinen Augen denkbar, so lange kein Kind eingeschult wurde. Das wäre für mich immer die Grenze gewesen, wo ich gesagt hätte, jetzt muss man selbst eventuell doch zurück stecken.

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von Jiny84 am 01.02.2021, 16:31 Uhr

Hallo Steffalive,

Schwierige Situation.
ABER ich denke es wäre total schade für die Kinder den Papa nicht im Alltag zu erleben. Und viele Eltern machen sich genau diesen Vorwurf später, das groß werden der Kinder teilweise verpasst zu haben.
Etwas was man eben nicht rückgängig machen kann.
Mir ist auch verständlich wenn man soviel Geld für diesen Beruf ausgegeben hat, dass man seinem Traum/Ziel nachgehen will.
Aber dafür kann das Kind eigentlich auch nichts.
Und wenn er evtl seine Situation und die Situation mit Corona mehr akzeptiert, würde es ihm vielleicht auch nicht so schlecht gehen. Oft ist es ja so, dass uns die neue Gegebenheit nicht gefällt; schlecht akzeptieren und deshalb es eben noch schwieriger für uns ist und wir vermeintlich mehr leiden.

Einen weiteren Gedanken den ich hatte..
Wie oft sehen sich denn Sohn (5) und sein Vater? Denn vllt gäbe es ja die Möglichkeit dass der Vater ihn ja trotzdem zu seinen üblichen Zeiten sieht. Also wenn es eine Wochenendregelung ist, alle zwei Wochen.
Ich kenne Familien die mit Kind wegziehen durften. Und sichergestellt haben, dass das „Besuchsrecht“ nicht eingeschränkt ist.
Also ohne dass der/die Ex Einwilligen musste.
Vllt wäre es doch eine Option mitzuziehen?
Auch wenn Kinder bereits die Schule beginnen, finde ich es nicht ausweglos nochmal umzuziehen.

Viel Erfolg dass Ihr Eure Lösung findet.

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von wundertüte1 am 01.02.2021, 16:50 Uhr

Ich sehe das genauso wie Mützipütz. Man hat sich für ein gemeinsames Leben und ein gemeinsames Kind entschieden. also soll man auch gemeinsam dahinter stehen und das zusammen meistern. Das Leben kann sich immer verändern, damit muss man rechnen und wenn man Verantwortung für ein Lebewesen hat, dann muss man in gewissen Dingen eben zurück stecken.

Wenn dein Partner so selten zuhause ist, sieht er sein Kind nicht richtig aufwachsen. Er verpasst Momente, die er nie mehr nachholen kann.. Und nicht nur der Vater verpasst sein Kind, sondern auch das Kind wächst größtenteils ohne Vater auf. Was ja auch für das Kind nicht schön ist. Ist es das für euch wert?

Für mich persönlich steht die Familie über der Arbeit. Klar möchte ich einen Job haben der mir Spaß macht, aber davon wird es mehr als einen geben. Ich arbeite auch nicht in meinem absoluten Traumjob...Dafür war ich einfach nicht gut genug in der Schule.. Aber ich habe eine andere Arbeit gefunden mit der ich gut leben kann. Und mein Freund, absoluter Fussballfan, wäre auch lieber Profifußballer geworden.. Ist er aber nicht. Aber deswegen ist er in seinem jetzigen Job nicht unglücklich..

Was ich damit sagen will: Manchmal erreicht man eben nicht alle seine Träume. Aber es gibt meistens Alternativen mit denen man trotzdem glücklich werden kann. Wenn er gerade so unglücklich ist, wäre doch auch vielleicht ein anderer Job in der Nähe eine Alternative.. Dann vielleicht nicht jetzt und auch nicht als Pilot aber es findet sich doch ganz sicher noch etwas, woran er Spaß hat..

Wenn er Pilot wird hat er ja auch nicht alles was er will.. Da muss er dann auf seine Familie verzichten.. Also erreicht er ja so oder so nicht seine absolute Traumsituation.. Und so eine Fernbeziehung kann auf Dauer auch ganz schön belasten. Und erst recht wenn einer noch so viel Arbeit zuhause hat und damit ganz alleine ist.

Ich wäre tatsächlich sogar sauer wenn mein Partner sich gegen mich und sein Kind entscheiden würde nur damit er den größtmöglichen Spaß im Job hat..

Am Ende müsst ihr wissen, was für euch am besten ist.Jeder ist ja anders und ich verstehe auch, was du meinst. Aber für mich wäre die Sache klar. Ohne Kind würde ich deine Ansicht voll teilen.. Aber mit Kind sehe ich das anders

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von steffalive am 01.02.2021, 16:50 Uhr

Also mein Sohn aus erster Ehe ist 5, wird dieses Jahr 6 und nächstes Jahr dann eingeschult. Er ist ein sensibles Kind, allein deshalb halte ich es für keine gute Lösung dass er in schleswig-holsteini eingeschult wird und wir dann 1 Jahr später oder so wieder umziehen. Er hat endlich Freunde hier und ich will ihn nicht rausreißen. Zudem würde sein Vater niemals einem Umzug zustimmen.
Aktuell ist er 1-2 Tage die Woche beim Vater. Da ich vor der SS Schicht gearbeitet habe, war das meist 1x unter der Woche, einmal am WE. Inzwischen machen wir auch 1x monatlich ein Papa WE (Fr Abend - So Vormittag).
Ich finde, das steht auch dem Kind sowie Vater (auch wenn ich meinen Ex verachte, trotzdem ist er der Vater meines Sohnes) auch zu. Und freiwillig würde er da nichts zustimmen.

Ja und Corona akzeptieren... Fällt uns generell schwer. Klar ist er nicht der einzige der seinen Lebenstraum dadurch verloren hat, aber wir sind nun mal wir und nicht „anderen geht es auch so“ und akzeptieren... - naja wie soll man das akzeptieren. Bei allem was er reingesteckt hat. Es tut mir so leid für ihn. Er hat seit über 10 Jahren nichts mehr mit dem Ingenieursberuf zu tun und das aus gutem Grunde. Es ist einfach schlimm.
Akzeptieren des aktuellen Zustands ist keine Option.

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von steffalive am 01.02.2021, 16:57 Uhr

Naja um Spaß und den Traum alleine geht es definitiv nicht. Es geht im seelisch einfach schlecht. Also er würde klar Alternativen nehmen, aber was soll er denn machen? Ingenieursstellen gibt es auch nicht wie Sand am Meer (vor allem wenn man es NUR studiert hat und dann 10 Jahre nicht damit gearbeitet hat), da hatte er quasi schon Glück dass sie ihn dort jetz genommen haben. Und grundsätzlich ist es ja auch absolut nix für ihn. Die Alternative in der er vorher gearbeitet hat, vorm Piloten, war Bundeswehr. Und da gibt es aktuell nichts außer eben in Schleswig Holstein. Ich würde auch sagen - noch Zähne zusammen beißen- aber mit welcher Perspektive? Pilot? Wann? Überhaupt wieder? Ne neue Ausbildung? Mit Mitte 30. Und was verdient er dann mit Baby? Ich kann uns nicht allein finanzieren.

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von Sporty87, 27. SSW am 01.02.2021, 17:08 Uhr

Das tut mir sehr Leid für euch, wirklich eine verzwickte Situation. Aber immerhin könnt ihr darüber reden und seid beide offen dafür, eine gute Lösung zu finden und das eigene Wohl dem des Partners zugunsten hintenanzustellen. Ich denke, das zeigt schonmal, dass ihr euch beiden gleich wichtig seid und es kein Gefälle in der Beziehung gibt. Aber gerade das macht es euch so schwierig, da keiner kompromisslos seinen Willen durchsetzt. Das ist ja was gutes und deswegen werdet ihr bestimmt eine Lösung finden, auch wenn es schwer wird.
Mein Mann und ich hatten 2 Jahre eine Fernbeziehung. Länger wäre es bei uns nicht gut gegangen, da wir angefangen haben, uns auseinander zu leben. Mit Kindern könnte ich es mir überhaupt nicht vorstellen, zumindest nicht über einen unbegrenzten Zeitraum.
Ich denke, dein Partner muss für sich selbst die Entscheidung treffen, wo er seine Prioritäten im Leben setzen will: Beruf oder Familie. Ich musste diese Entscheidung für mich selbst auch schon treffen. Ich hab auf ein höheres Gehalt und einen besseren Job verzichtet, um mit meinem Mann eine Familie gründen zu können. Das nagt ab und zu an meinem Ego, aber der Traum von einer eigenen Familie war mich einfach wichtiger, sodass ich da drüber stehen muss. Ich versuche jetzt eben anderweitig beruflich voranzukommen.
Dein Freund muss sich überlegen, ob er für seinen Traumberuf bereit ist, darauf zu verzichten, sein Kind aufwachsen zu sehen. Er sollte dabei im Hinterkopf haben, dass er die Zeit mit seinem Kind nur einmal erleben kann. Was er verpasst, wird er definitiv nicht mehr nachholen können. Was er aber nicht 100% sicher weiß, ist, ob er sich seinen beruflichen Traum nicht doch noch irgendwann erfüllen kann. Auch sollte er sich überlegen, ob der Job bei der Bundeswehr nicht nur eine Notlösung ist und ihn tatsächlich so viel glücklicher machen würde. Was gefällt ihm denn an seinem Ingenieursjob nicht? Vielleicht besser da eine andere Stelle suchen oder sich erst mal Zeit zum ankommen geben. Wenn das Kind erstmal da ist, wird der Fokus ja wahrscheinlich auch gar nicht mehr so stark auf dem Berufsleben liegen.

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von steffalive am 01.02.2021, 17:16 Uhr

Ja das denke ich auch. Problem ist, dass er sagt er hält es da einfach auf Dauer nicht aus. Er hat Donnerstag ein Gespräch - nach der Einarbeitung. Da ist die Frage ob er da ehrlich ist und um eine Alternative bittet (Lokführer wäre eine Stelle frei), aber Angst hat dass sie ihn eben entlassen wenn er noch in der Probezeit sowas fordert...
Er braucht was praktisches. Das ewige zahlengeschiebe und am pc ist absolut nicht seins. Er sagt er würde lieber Bus fahren oder auf dem Bau arbeiten als das was er jetzt macht.

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von steffalive am 01.02.2021, 17:18 Uhr

Und danke Sporty für deine Worte. Ja wir sind ein gutes Team und wir werden das irgendwie schaffen. Ich werd ihm bestimmt keine Vorwürfe machen, warum auch. Wir reden offen und alle Gefühle haben Berechtigung. Ich krieg nur himmelangst wenn ich an beide Lösungen (die wir bisher haben) denke. Ich will nicht dass er leidet und er will nicht dass ich leide.

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von misses-cat am 01.02.2021, 17:27 Uhr

Grüße aus dem März
Fakt ist kann dein Partner da ohne familie glücklich werden? Er wird immer nur ein wochenendpapa so sein, sein Kind wird ihm fremd sein?

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von steffalive am 01.02.2021, 17:31 Uhr

Ja das ist was zu 100% dagegen spricht. Auch für ihn. Er ist einfach verzweifelt.

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von Bärenohr am 01.02.2021, 17:50 Uhr

Hi steffalive,

Es ist natürlich eine super schwierige Situation in der ihr da steckt, aber es ist toll dass ihr dabei den Blick für die Bedürfnisse des anderen nicht verliert und euch selbst auch nicht!

Einen Rat zu geben, was der richtige Weg für euch ist, traue ich mir nicht zu.
Das ist so individuell ...

Ich kann dir aber erzählen, dass mein Mann grade in einer Bewerbungsphase für einen neuen Job steckt und sich daher zumindest Teile bei uns beiden decken.
Wir haben auch erst keine Lösung gesehen:
Alter Job und er ist für die Familie da oder neuer Job und es geht erstmal nur um Probezeit und beweisen.
Jetzt haben wir eine Art vertretbaren Mittelweg für uns gefunden:
Er wird den neuen Job erst ab Juli anfangen- dem neuen AG hat er als Begründung genannt, dass er die Übergaben im alten Job ordentlich abwickeln will. Im alten Job wird er dann die Zeit ab Geburt bis zum 1.7. als Elternzeit verbringen.
Dann werde ich eine Phase auf mich allein gestellt sein bis er nach seiner Probezeit Elternzeit machen wird und ich mich wieder um meinen Job kümmern kann. So viel zu unserer Theorie. Für uns ist diese Theorie denkbar, das muss nicht für euch zutreffen, aber vielleicht gibt es auch bei euch eine Idee oder einen Weg, den ihr bisher noch nicht auf dem Schirm hattet.

Ich drücke euch die Daumen.

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von Elchkäfer, 25. SSW am 01.02.2021, 18:17 Uhr

Liebe steffalive,

könnte dein Partner länger Elternzeit nehmen, wenn eure Kleine kommt? Und sich in dieser Zeit dann umorientieren (ggf. ändert sich bis dahin auch die Corona-Lage)? Könntet ihr es sozusagen schaffen, beide Elternzeit zu nehmen oder du kehrst früher zurück?
Mein Mann ist auch Ingenieur und bei uns würde es mit kleinen Einschränkungen finanziell gerade so hinhauen (er macht es aber trotzdem nicht ).
Ganz liebe Grüße!

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von Minimäuschen, 25. SSW am 01.02.2021, 18:27 Uhr

Ich vermute mal, dass der Umzug entweder ohne Kind 1 stattfinden müsste oder es vorab einen riesigen Sorgerechtsstreit geben wird. In meinen Augen ist der Umzug keine Option, solange du und dein Ex das gemeinsame Sorgerecht habt.

Ich würde einfach schauen, was möglich ist:

- ggf. 4-Tage-Woche

- Home Office (als Pilot wohl eher schwierig, oder?)

- kannst du ihn vielleicht öfter mal (mit beiden Kindern) besuchen? Das müsste natürlich mit regelmäßigen Terminen koordiniert werden. Während KiGa/Schul-Zeit deines älteren Kindes wird es schwierig - es gibt aber ja auch recht viel Ferien. Würde sich dein Ex ggf. sogar auf eine Papa-Woche einlassen, sodass du auch während der Schulzeit in SH sein kannst?
(Zugtickets lassen sich mit Sparpreisen oft recht günstig schießen, wenn man nicht gerade zu Stoßzeiten fahren will...habe dir spaßeshalber mal die Strecke Nürnberg-Kiel rausgesucht. Je nach Uhrzeit gibt's die Verbindung ab 17,90€ (mit Bahncard 13,40€). Kinder unter 6 reisen kostenlos. Dafür bräuchte man allerdings ein wenig Planungssicherheit, weil die Tickets doch recht weit im Vorraus gebucht werden müssen, wenn man zu dem Preis fahren will.

Mehr fällt mir gerade nicht ein...
Dass das noch immer keine optimale Lösung ist, ist mir bewusst. Als Dauerlösung ist das Ganze sicherlich auch nicht geeignet, aber wie es klingt, wird dein Freund nicht Ewig in SH bleiben. Ein Jahr oder zwei vergehen recht schnell.
Wenn ihr euch jedes Wochenende, in seinem Urlaub, in den Ferien, in Papa-Wochen(?) etc. seht, könntet ihr trotzdem noch relativ viel Zeit miteinander verbringen - auch wenn es nicht dasselbe ist wie als Familie zusammenzuwohnen.

Wägt gemeinsam ab, was geht (oder auch nicht geht) und schaut, was ihr euch zutraut (Stichwort regelmäßiger Reisestress), was ihr Kind1 ohne schlechtes Gewissen „zumuten“ könnt,... und trefft dann eine Entscheidung.

Einfach zu sagen: „Du wolltest Familie - Pech gehabt, jetzt leb' damit“, finde ich persönlich etwas kurz gedacht. Schließlich wird diese Situation eure Beziehung und damit auch die Familie weiter belasten, wenn sich nichts ändert.
Ich kann nicht abschätzen, wie schlimm die Situation bei euch gerade wirklich ist, aber möglicherweise hat Baby mehr von einem ausgeglichenen Papa, der in den ersten ein/zwei Jahren nur in 30-50%(?) der Zeit da ist, als von einem chronisch unzufriedenen, der immer da ist.

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von cm2507 am 01.02.2021, 20:14 Uhr

Sehr sehr schwere Situation und du hast schon viele Antworten bekommen.
Was ich noch sehr relevant finde ist die extreme Distanz. Bayern/Schleswig-Holstein, das ist je nachdem in welchem Eck ihr wohnt und in welchem seine Arbeit sein soll halt kein München/Stuttgart. Wenn du da die Wegstrecke mal sehr realistisch mit Zug oder Auto berechnest (mal ein Stau und eine Verspätung mit drin) kann es unter Umständen sein dass man einen Tag unterwegs ist. Ist regelmäßiges Fliegen möglich ist es natürlich was anders. Aber so kann eben aus einem Wochenende schnell auch nur ein gestresster Besuch werden.
Ich hatte lange bevor wir Kinder bekommen haben eine Wochenendehe und sage deshalb aus Erfahrung: jedes Wochenende pendeln ist sehr anstrengend, vor allem wenn’s eben nicht nur 2h sind sonder über eine große Distanz. Ich bin auch jetzt noch Immer wieder alleine unter der Woche, aber mein Mann geht wenn er komplette Wochen weg ist eben Montag früh und kommt Freitag Abend. Und er ist nicht jede Woche die ganze Woche weg. Aber wenn auch noch Zeit am Wochenende fürs Reisen drauf gehen würde, Phuu..... Aus dem Grund würde ich mir eure Gegebenheiten wohl eher nicht vorstellen können.

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von steffalive am 01.02.2021, 22:39 Uhr

Vielen vielen Dank für die guten Worte.
Wir haben heute nochmal zusammen mit seinen Eltern geredet und sind zu folgendem
Schluss gekommen:
- im Grunde wäre es eine Verzweiflungsentscheidung von ihm aufgrund mangelnder Alternativen
- er würde sehr viel verpassen beim Baby und würde das sehr wahrscheinlich bereuen
- die Distanz ist so als Wochenendfamilie nicht zu managen und umziehen ist wegen Kind 1 keine Option
- finanziell gäbe es dank Zweitwohnung und Pendeln auch keine wirklichen Vorteile mehr.

Er wird am Donnerstag bei seinem Mitarbeiter Gespräch ehrlich sein und sagen dass er etwas praktischeres braucht. Dass die Einarbeitung- auch dank Corona - echt nicht gut ist und er aber ja gute Arbeit leisten will. Daher will er gern dort bleiben aber eben einen praktischeren Weg gehen, was eben Lokführer sein könnte (zumindest gibt es da einige, wenige Parallelen zum Piloten ).
Dann muss man hoffen dass sein Vorgesetzter seine Ehrlichkeit zu schätzen weiß und es ggf. eine gute Lösung gibt. Wenn nicht dann ist es eben so und er muss was anderes - was auch immer das dann werden könnte - suchen.
Auf lange Frist besteht natürlich die Hoffnung wieder als Pilot arbeiten zu können aber das steht wie gesagt in den Sternen.
Ich bin erstmal unglaublich erleichtert dass das für ihn jetzt so eine annähernd gute Lösung ist. Im dümmsten Fall ist er halt mal ne zeitlang arbeitslos. Aber immerhin muss er dann nicht weiterhin das machen was er gerade macht.
Wir schaffen das. Bin so froh dass das vom Tisch ist - zumal er mir gesagt hat, er hätte sich dort auf 7 (!) Jahre verpflichten müssen.

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von Minimäuschen, 25. SSW am 01.02.2021, 22:41 Uhr

Ob man das Reisen als anstrengend empfindet, ist von Person zu Person unterschiedlich. Meine Beziehung zu meinem inzwischen Ehemann ist seit fast drei Jahren eine Fernbeziehung. Wir sitzen etwas länger als 5,5h im Zug (Anreise zum HBF kommt zusätzlich) und sehen uns jedes Wochenende (mit Ausnahme von 4 Wochenenden(?), an denen beruflich was dazwischen kam). Ich persönlich habe das Gefühl, dass diese „Herausforderung“ unsere Beziehung gestärkt hat. Als stressig habe ich das Reisen bisher nicht empfunden und mein Mann auch nicht (behauptet er zumindest). Fairerweise muss ich aber dazu sagen, dass wir uns nur um uns selbst kümmern mussten und weder Hunde noch Kinder versorgt werden wollten.
Was zumutbar ist und was nicht, sieht jeder etwas anders. Was für EUCH geht, könnt nur ihr selbst beurteilen.

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von Tanja_1989, 26. SSW am 02.02.2021, 8:26 Uhr

Es freut mich, dass ihr nun doch noch einen dritten Weg gefunden habt :)

Ich finde Fernbeziehungen mit kleinen Kindern auch immer echt kritisch. Als ich Jugendliche war, kam mein Vater für etwa drei Jahre auch nur am Wochenende nach Hause und es war für alle wirklich eine harte Zeit. Mein jüngster Bruder wurde in dieser Zeit geboren und als er nach ein paar Monaten anfing meinem Vater gebenüber zu fremdeln und mein Vater erleben musste, dass selbst der Nachbar dem Kind vertrauter war als er, hat ihn das wohl wach gerüttelt und es wurde eine andere Lösung gefunden...

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von Tanja_1989, 26. SSW am 02.02.2021, 8:26 Uhr

Es freut mich, dass ihr nun doch noch einen dritten Weg gefunden habt :)

Ich finde Fernbeziehungen mit kleinen Kindern auch immer echt kritisch. Als ich Jugendliche war, kam mein Vater für etwa drei Jahre auch nur am Wochenende nach Hause und es war für alle wirklich eine harte Zeit. Mein jüngster Bruder wurde in dieser Zeit geboren und als er nach ein paar Monaten anfing meinem Vater gebenüber zu fremdeln und mein Vater erleben musste, dass selbst der Nachbar dem Kind vertrauter war als er, hat ihn das wohl wach gerüttelt und es wurde eine andere Lösung gefunden...

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von steffalive am 02.02.2021, 8:44 Uhr

Ja Fernbeziehung kennen wir ja.
Er lebte vorher in Berlin, ich in Bayern. Wir sind 2 Jahre gependelt, dann ist er zu mir gezogen. Aber ja mit Baby/eigenem Kind kann ich mir das auch nur schwer vorstellen für mich. Und dann so eine riesige Distanz.
Aber ja zunächst ist das Thema vom Tisch

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von VanessaH., 14. SSW am 03.02.2021, 21:03 Uhr

Hey,

Ich dachte ich antworte auch Mal. Mein Mann ist selber noch Soldat und ich kann euch wirklich nur ans Herz legen es zu lassen. Er wird vielleicht nicht immer an einem Ort bleiben außerdem muss man sich im Klaren sein das Soldaten im Ausland arbeiten dh auf Einsätze (auch scharfe) gehen. Es ist ja mit einem netten Job irgendwo und immer die Samstage für euch nicht getan! Er wird Fortbildungen / Weiterbildung besuchen, er wird villeich mehrfach versetzt auch ins Ausland. Er wird sicherlich seine 6 Monate Einsatz im Ausland haben und da die Bundeswehr momentan für alles die Ausrede "Personalmangel" hat .. kann es sogar sein daß es keinen Ersatz gibt und so ein Einsatz noch länger gehen kann. Außerdem ist da immer die Ungewissheit. Wie lange, wohin, können wir uns sehen, wird er das Kind überhaupt aufwachsen sehen, wird er wieder versetzt ............ Und und und. Das ist ein Job den muss die Familie wirklich leben. Nur dahin zu gehen weil es gerade nichts besseres gibt ... Davon würde ich ganz dringend abraten. Gestern hat mein Mann einen Anruf bekommen und fährt morgen zur Coronahilfe Besprechung. Wir wissen nichts. Außer das es am Freitag schon los gehen kann. Das ist wirklich sehr zerreißent. Und ob ihr verheiratet seit und Kinder habt interessiert da niemanden. Wenn er muss .. dann muss er. Ob ihr Termine habt oder sonst irgendwas. Bei Einsätzen gibt es natürlich die Einsatzvorbereitung... Es gibt aber genügend Übungseinsätze ect.. in denen man von heute auf morgen einfach aus der Familie gerissen wird. Und sei es nur als Gast irgendwo am Arsch der Heide. Bitte überlegt euch das gut. Man verkauft sich da sehr schnell und kommt nach der Probezeit nicht mehr aus dem Vertrag. Für mich ist dieser Job nicht familientauglich der Preis ist zu hoch für alle Beteiligten. Das ist meine Meinung. Dein Mann wird sicherlich auch wo anders selbst wenn es nach Corona ist einen guten Job finden. Es gibt noch so viel mehr das ich dazu schreiben könnte aber ich denke das reicht erstmal. Ich wollte auch zum Bund mein Mann ist ja noch dort wir haben uns für die Familie entschieden und gegen die Bundeswehr (hätten keine Change als paar gehabt). Ich habe meine Bewerbung zurück gezogen nach der Musterung und mein Mann steigt Ende des Jahres aus. Die doppelt und dreifach Belastungen die dann haben wirst auch weil du alles für deinen Mann übernehmen musst ist enorm. Deshalb ist es definitiv nicht nur seine Entscheidung. (Alles meine Meinung ich möchte niemanden angreifen)

LG Vanessa

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Re: Pläne und Nicht-Pläne

Antwort von VanessaH., 14. SSW am 03.02.2021, 21:04 Uhr

Sorry ich habe gerade gesehen das ihr euch schon entschieden habt ... Das war so extrem viel was da geschrieben wurde

LG

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