April 2016 Mamis

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Geschrieben von knuspi am 02.11.2016, 8:59 Uhr

Oma und Opa

Guten Morgen, mich würde einmal eure Meinung interessieren. Wie oft würdet ihr euer Kind/Baby zu Oma Opa bzw. Schwiegereltern geben?
Bei uns wurde jetzt der Wunsch geäußert die kleine 1 mal die Woche für ein paar Stunden zu bekommen, ich wäre ehrlich gesagt fast aus den Socken gekippt. Mir ist das persönlich viel zu viel und vorallem jetzt in dem Alter. Habe meinen Schwiegereltern gesagt das sie gerne runter kommen können (wohnen in einem Haus ) oder eben alle 2-3 Wochen mal alleine aufpassen dürfen. Sie verstehen meine Meinung gar nicht. Ich muss dazu sagen das er schwerst alkoholabhängig ist, er reißt sich zwar am Riemen wenn sie "mal" oben ist aber trotzdem bleibt ein sehr starker Beigeschmack.
Übertreibe ich denn, ? würde mich über eure Meinungen sehr freuen. Außerdem finde ich das ich ja nicht umsonst in Elternzeit bin ich möchte die zeit jetzt genießen mit meiner Tochter. Sie hat ihren Sohn bestimmt auch noch nicht abgegeben in diesem Alter.

 
19 Antworten:

Re: Oma und Opa

Antwort von Laurenzia am 02.11.2016, 9:51 Uhr

Mach das so wie du dich gut damit fühlst. Beim großen war das auch immer Thema. Es war schrecklich und hat mich psychisch ferftig gemacht. Mit ihm musste ich als er vier Wochen war eine Woche im kh bleiben und dann immer wieder hin. 2 Tage nach Entlassung kam ein Anruf wann ich denn mal wieder mit dem kleinen komme. Zu der Zeit drehte sich alles um seinen schlaf, als schreikind und um seine Erkrankung. Und ich war total durch. Und dann hat man solche Menschen die nur daran denken dass sie bloß den kleinen regelmäßig sehen. Mittlerweile ist viel passiert und seitdem einmal funkstille war, haben sie den großen seit er Ca ein Jahr ist einen festen tag in der Woche für einige Stunden.
Den kleinen kriegen sie noch nicht alleine. Und hinfahren tue ich nur ein bis höchstens 2 mal in der Woche weil das Verhältnis einfach n knacks hat.
Ich bin daran gewachsen und würde mir vom Hergott persönlich nicht das Kind abnehmen lassen wenn ich es nicht will. Da werde ich mittlerweile zur löwin und lasse mir nix mehr sagen.

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Re: Oma und Opa

Antwort von Zornmotte am 02.11.2016, 9:55 Uhr

Schwieriges Thema, hast du Recht. Beim Lesen dachte ich mir am Anfang, es ist doch gut, Fremdbetreuung einzuüben. Das sage ich, die keine Omas/Opas hier in der Nähe hat, und es immer doof fand, dass mein Großer keine Betreuung hatte. Aaaaber mir wäre die Zeit auch zu lange am Stück. Das ist für die Kleinen ja ne Ewigkeit. Außer sie hat da einen Riesenspaß und noch eine Stunde Spaziergang, dann klänge das ok. Das mit dem Alkohol finde ich katastrophal, aber mit dem Thema müsst ihr als Familie ja eh schon immer umgehen, und die Oma hat da sicher ein Auge drauf. Ich bin diese Situation nicht gewohnt, ich persönlich würde ja sagen, keine Minute mit Opa alleine.
Außerdem wäre es hier unmöglich, denn in drei Stunden könnten zwei Mal Stillen nötig sein. Ich bin auch Kontrollfreak und Glucke, ich würde mit hoch gehen. Dann hast du aber auch wieder nicht frei.
Das waren meine Gedanken, Lösung hab ich keine für dich.

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Re: Oma und Opa

Antwort von knuspi am 02.11.2016, 10:04 Uhr

Schon mal Danke, sie möchte ja unbedingt mit ihr allein sein, das verstehe ich schon mal gar nicht, sie könnte runter kommen aber das macht sie nicht. Dann hat sie sich vor 5 Monaten das Bein gebrochen sie kann sich meines Erachtens auch nicht richtig kümmern da das Bein noch nicht verheilt ist und sie an Krücken geht. Und dann bekomme ich auch noch jedes Geschrei hautnah mit.

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Re: Oma und Opa

Antwort von Mupfel28 am 02.11.2016, 10:10 Uhr

Hallo. Ich denke, dass muss jeder individuell entscheiden. Was man selber für ein Verhältnis zu den Eltern/Schwiegereltern hat und wie das Vertrauen so ist. Ich habe zu meinen Eltern eine sehr enge Bindung und meine Mama kommt jeden Tag in ihrer Mittagspause vorbei für ca. 1 Stunde. Wir spielen dann zusammen mit den Kleinen, gehen spazieren oder ich mache in der Zeit etwas den Haushalt. Es vergeht auch kein Wochenende, wo wir nicht mindestens einen Nachmittag zusammen sind. Meine Eltern haben den Kleinen dann auch manchmal alleine bei sich und er hat dort auch bereits 3 mal alleine geschlafen und er hatte da nie ein Problem mit (auch nachts nicht) Wir selber müssen ja auch mal abschalten und sich auch mal mit Freunden treffen. Dazu kommt man ja auch kaum noch und bei uns Freundeskreis sind auch fast alle noch kinderlos. Sonst hätte man sich ja auch mit den Kids zusammen treffen können.
Bei meine Schwiegereltern wiederum war er nur einmal für 2 Stunden alleine und die sind auch insgesamt etwas komplizierter. Sie wohnen auch eine halbe Stunde weit weg und unser Sohn sieht sie auch nur ca. alle 2 Wochen. Ich finde es aber gut, wenn das Kind noch jemanden hat, den es gut kennt und problemlos dort bleibt. Also außer Mama und Papa. Es kann ja wirklich mal was sein und man muss das Kind abgeben und dann fällt es allen Seiten leichter. Unser Sohn und meine Eltern sind auf jeden Fall ein eingespieltes Team und das finden mein Mann und ich gut und beruhigend zu wissen.

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Re: Oma und Opa

Antwort von knuspi am 02.11.2016, 10:43 Uhr

Danke schon mal. Versteht mich nicht falsch ich will ja das sie Kontakt haben, nur nicht in dem Ausmaß den sie sich vorstellen. Und wie gesagt meine Türe ist immer auf. Hmm naja ich denke ich höre auch einfach auf mein Gefühl.

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Re: Oma und Opa

Antwort von IrisHamburg am 02.11.2016, 13:50 Uhr

Verstehe Dich total, gerade mit dem "Beigeschmack". Das mit den Krücken finde ich auch nicht gerade günstig. Und ich verstehe nicht, warum die Oma unbedingt alleine Zeit mit ihr verbringen möchte.
Bei uns ist es so, dass meine Mutter (wohnt eine Stunde entfernt) einen Tag in der Woche vorbeikommt. Das entlastet mich, ich gehe dann zum Sport oder mal ohne den Kleinen shoppen, Kaffee trinken...manchmal bleibt sie über Nacht und mein Freund und ich gehen abends aus. Meine Schwiegereltern wohnen 500km weg und sehen den Kleinen etwa alle sechs bis acht Wochen. Da sie keine Übung haben, würde ich sie nicht mit ihm alleine lassen (außer sowas wie ne Stunde spazieren gehen).

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Re: Oma und Opa

Antwort von FrauStorch am 02.11.2016, 17:43 Uhr

Also ich habe zwar nicht privat aber beruflich mit dem Thema Sucht zu tun. Und ich finde es sind ganz klare Regeln dabei angesagt. Wer trinkt ist nicht für Kinderbetreuung geeignet und es ist deine Verantwortung als Mutter dafür zu Sorgen dass dein Kind sicher ist, nicht das der Oma.
Wenn deine Oma das Kind sehen möchte und Opa oben trinkt geht das oben halt nicht. Wenn beide mit seinem Trinken irgendwie klar kommen ist das deren Sache aber du musst da nicht mitspielen. Also: Wenn Oma Kind sehen möchte (allein oder nicht allein sei mal dahin gestellt) dann erstmal in einer sicheren Umgebung. Wenn Opa oben trinkt oder betrunken ist ist es nicht sicher und Kind kommt nicht hoch. Punkt. Das würde ich genau so ganz deutlich absprechen (nicht böse sondern klar und deutlich), nicht drumherum reden, keine Heimlichkeiten oder "wir-reden-nicht-drüber" mitmachen sondern klar sagen: Wenn Opa oben ist und trinkt dann kommt mein Kind nicht hoch. Ich find es schön, dass du es sehen möchtest, das freut mich, dann kannst du gerne mit Kind eine Runde spazieren gehen oder hier unten dich mit ihm aufhalten.Aber mein Kind kommt nicht in die Nähe eines trinkenden Menschen.

Ob es dir allgemein zu lang ist musst du natürlich wissen. Ich würde ihn aktuell nicht für länger al 1 Stunde abgeben. Aber wir sehen die Großeltern auch nur selten...

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Re: Oma und Opa

Antwort von Schlafschnegge am 02.11.2016, 19:13 Uhr

Sorry, aber so eine Forderung der Schwiegermutter geht gar nicht. V.a. nicht mit einem alkoholkranken Mann. Das wäre mir persönlich zu aufdringlich.

Vielleicht bin ich eine Glucke, aber Kind Groß wurde erst mit über einem Jahr alleine bei den Großeltern gelassen, geschlafen wurde noch nie woanders (mittlerweile 3 Jahre).

Mit dem Mops werden wir es genauso machen. Ich habe aber auch nicht das Bedürfnis, die Kinder abzugeben, deshalb würde so eine Forderung bei mir auf taube Ohren stoßen.

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Re: Oma und Opa

Antwort von SunnyA. am 02.11.2016, 19:13 Uhr

Sehe das wie FrauStorch. Ich weiß ja nicht wie offen mit dem Thema bei euch umgegangen wird aber ich würde es auch klipp und klar so sagen und nicht irgendwelche Ausreden erfinden warum mein Kind da nicht hin soll.

Ansonsten finde ich dass es natürlich viel vom Kind abhängt ab wann - und wie lange es in "fremde" Hände gegeben werden kann.
Meine Maus ist 6 Monateund fremdelt schon länger etwas und lässt sich auch von ihren Omas und Opas nicht beruhigen obwohl sie sie mindestens 2x die Woche sieht. Meine Schwiegereltern wohnen nebenan und wir haben ein gutes Verhältnis. Sie geben sich wirklich Mühe aber ich konnte (und wollte) sie noch nicht länger als 30 Minuten da lassen. Wir üben es sozusagen c.a. 2x die Woche. Denn natürlich will ich dass sie irgendwann auch mal ein paar Stunden dort bleiben kann wenn ich mal etwas mit meinem Mann oder alleine unternehmen möchte. Aber ich würde sie nie beim ersten oder zweiten mal mehrere Stunden da lassen. Außer es ist ein Notfall natürlich.
Die Tochter meiner Freundin hat in dem Alter sogar schon mal bei ihrer Oma geschlafen. Sie fremdelt null und hat dort riesen Spaß.
Daher finde ich dass man es einfach von Kind zu Kind und von Oma zu Oma entscheiden muss ;)
Ich versuche einfach ein Mittelmaß zu finden. Ich genieße die Zeit mit meiner Kleinen denn sie werden ja so schnell groß. Trotzdem üben wir es dass sie bei Oma bleiben kann damit ich mal durchatmen kann und sie es schon etwas gewöhnt ist.
Ich muss ja auch nach einem Jahr wieder arbeiten und da geht sie dann zur Tagesmutter. Habe einfach ein besseres Gefühl wenn sie dann wenigstens schon mal ein paar Stunden bei Oma und Opa ohne mich gewöhnt ist. Die Tagesmutter ist ihr ja dann total fremd.

Biete ihr doch an zu dir runter zu kommen. Dann kannst du in der Zeit was aufräumen oder duschen. Wenn ihr Bein wieder ok ist kann sie ja auch mal spazieren gehen.
Hör einfach auf dein Mamagefühl. In dem Alter "müssen" unsere Kleinen noch gar nicht lange wo anders bleiben können.

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Re: Oma und Opa

Antwort von Zornmotte am 02.11.2016, 19:21 Uhr

Das klingt sehr klar und verständlich. Aber bis jetzt war das Kind ja schon oft oben. Wie also jetzt den Sinneswandel erklären? Ihr wollt das Kind zwei Stunden länger als bisher, dann also lieber gar nicht. Da wird ein ganzer Familienzuammenhalt auf die Probe gestellt. Und Schwiegereltern in einem Haus ist hart. Und jeder hat ja in diesem Gefüge um die Sucht herum meistens seinen Platz. Ich hoffe auch sehr, dass Knuspi als "neueres" Glied der Familie etwas außen vor bzw. über der Sache steht. Aber wie verklickern? Die Oma steht ja auch zwischen den Stühlen.

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Re: Oma und Opa

Antwort von knuspi am 02.11.2016, 19:33 Uhr

Ich habe das mit dem Alkohol auf jeden Fall angesprochen besser gesagt ich habe klip und klar gesagt das wenn ich einmal mitkriege das oben Alkohol getrunken wurde wenn die kleine da ist , es das letzte mal ist das sie oben ist. Kein Alkohol bevor und während sie da ist, ich will noch nicht mal eine Flasche da irgendwo rumstehen sehen! Er hat es mir versprochen und erstmal möchte ich ihm auch vertrauen. Ich werde aber nochmal mit den beiden reden, unsere Tür ist ja geöffnet vielleicht kriegen wir das noch geregelt das es für alle Parteien in Ordnung ist.

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Re: Oma und Opa

Antwort von Mupfel28 am 02.11.2016, 20:51 Uhr

Das mit dem Alkohol finde ich natürlich auch total daneben und würde dann mein Kind auch nicht dort abgeben. Auch ich habe beruflich (arbeite in einer Kindertagesstätte ) leider auch ab und zu mit Alkoholabhängigen und Drogenkonsumierenden Eltern zu tun. Ein absolutes No-Go!
Das die Großeltern den Wunsch geäußert haben, das Enkelkind 1 mal die Woche zu sehen finde ich hingegen prinzipiell (vom Alkohol mal abgesehen) nicht so schlimm. Ist doch schön, wenn sie sich für das Enkelkind interessieren. Wenn einem das dann zuviel ist, ist es wiederum natürlich auch o.k. Das empfindet nun einmal jeder anders.

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Re: Oma und Opa

Antwort von SunnyA. am 02.11.2016, 20:54 Uhr

Ich drück euch wirklich die Daumen. ES wäre ja echt schade wenn der Kleine Oma und Opa nicht regelmäßig sehen könnte deshalb. Ich hoffe ihr findet eine Lösung die für alle ok ist.

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Re: Oma und Opa

Antwort von HannesMum23 am 02.11.2016, 21:45 Uhr

Hi,

Es haben ja nun schon so viele geantwortet aber ich hätte da auch noch was zu zusagen.

Also erstmal würde ich meinen Sohn in dem Alter nicht so lange weg geben, egal ob oma und Opa und ob sie ihn regelmäßig sehen oder nicht. Spazieren gehen klar auch gerne alleine. Aber spielen und so weiter nur wenn ich in der Nähe bin. Dazu ist zu sagen das er auch sehr auf mich fixiert ist und nach einer halben Stunde immer nach mir weint und sich ansonsten nicht beruhigt.

So wegen Thema Alkohol. Niemals alleine zu jemanden der Alkohol trinkt, gerade wenn Oma noch nicht wieder fit ist um einer unangenehmen Situation zu entkommen mit dem kleinen.
Dazu muss ich sagen, dass auch mein Opa Alkoholsüchtig war. Wir waren viel zu Besuch bei meinen Großeltern als Kinder. Mir ist nie aufgefallen das mein Opa betrunken war. Aber er hat meine Oma immer mal wieder angepöbeld, was für uns sehr unangenehm war, aber mit 3 Jahren sind wir dann hoch zu meiner Tante oder raus auf den Hof gegangen. Und uns gegenüber war mein Opa immer sehr freundlich und sehr sehr lieb. Ich habe ihn furchtbar geliebt und kann deshalb nur sagen man muss es vom Umgang aus machen. Aber dann sollte das Kind so wie wir in der Lage sein, den Ort auch verlassen zu können wenn es unangenehm wird. Und es sollte natürlich eine Person dabei sein die klar und gesund ist und mobil nicht eingeschränkt. Da, man muss es sagen, ein Alkoholkranker seine Gefühle auch nicht immer unter Kontrolle hat und auch mal überschwänglich reagiert.
Ich habe mich damals immer gewundert warum mein Opa bei meinen Cousin's bei Kleinigkeiten immer total ausgerastet ist.... naja nun kann ich es mir erklären. Zum Glück hat er sich bei uns Mädchen imme zusammen gerissen. Wir waren sein ein und alles, aber vllt deshalb auch weil wir nicht da gewohnt haben und er uns nicht jeden Tag gesehen hat.

Wie gesagt ich würde mit dem alleine lassen bei Oma und Opa noch warten. Und solange nur in deiner Nähe oder wenn sie wieder fit ist, auch mal spazieren gehen.

LG

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Re: Oma und Opa

Antwort von HannesMum23 am 02.11.2016, 21:45 Uhr

Hi,

Es haben ja nun schon so viele geantwortet aber ich hätte da auch noch was zu zusagen.

Also erstmal würde ich meinen Sohn in dem Alter nicht so lange weg geben, egal ob oma und Opa und ob sie ihn regelmäßig sehen oder nicht. Spazieren gehen klar auch gerne alleine. Aber spielen und so weiter nur wenn ich in der Nähe bin. Dazu ist zu sagen das er auch sehr auf mich fixiert ist und nach einer halben Stunde immer nach mir weint und sich ansonsten nicht beruhigt.

So wegen Thema Alkohol. Niemals alleine zu jemanden der Alkohol trinkt, gerade wenn Oma noch nicht wieder fit ist um einer unangenehmen Situation zu entkommen mit dem kleinen.
Dazu muss ich sagen, dass auch mein Opa Alkoholsüchtig war. Wir waren viel zu Besuch bei meinen Großeltern als Kinder. Mir ist nie aufgefallen das mein Opa betrunken war. Aber er hat meine Oma immer mal wieder angepöbeld, was für uns sehr unangenehm war, aber mit 3 Jahren sind wir dann hoch zu meiner Tante oder raus auf den Hof gegangen. Und uns gegenüber war mein Opa immer sehr freundlich und sehr sehr lieb. Ich habe ihn furchtbar geliebt und kann deshalb nur sagen man muss es vom Umgang aus machen. Aber dann sollte das Kind so wie wir in der Lage sein, den Ort auch verlassen zu können wenn es unangenehm wird. Und es sollte natürlich eine Person dabei sein die klar und gesund ist und mobil nicht eingeschränkt. Da, man muss es sagen, ein Alkoholkranker seine Gefühle auch nicht immer unter Kontrolle hat und auch mal überschwänglich reagiert.
Ich habe mich damals immer gewundert warum mein Opa bei meinen Cousin's bei Kleinigkeiten immer total ausgerastet ist.... naja nun kann ich es mir erklären. Zum Glück hat er sich bei uns Mädchen imme zusammen gerissen. Wir waren sein ein und alles, aber vllt deshalb auch weil wir nicht da gewohnt haben und er uns nicht jeden Tag gesehen hat.

Wie gesagt ich würde mit dem alleine lassen bei Oma und Opa noch warten. Und solange nur in deiner Nähe oder wenn sie wieder fit ist, auch mal spazieren gehen.

LG

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Re: Oma und Opa

Antwort von knuspi am 03.11.2016, 8:11 Uhr

Ich danke euch sehr und ihr sprecht mir teilweise aus der Seele

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Re: Oma und Opa

Antwort von chrpan am 06.11.2016, 21:53 Uhr

Hab länger nicht reingeschaut...
Hmm, dein Schwiegervater ist schwer alkoholabhängig? Ist er Spiegeltrinker? Trinkt er im Wirtshaus oder zuhause? Wenn er nicht trinkt, während die Kleine oben ist, ist er deshalb auch nüchtern? Sind immerhin zwei Paar Schuhe!

Würdest du dein Kind in einem Haushalt lassen, in dem ein schwer Alkohol abhängiger Mensch ist, wenn kein Verwandtschaftsverhältnis bestünde?
Würde dein Baby, wenn es sprechen könnte, sagen, dass es ohne dich bei Schwiegereltern sein möchte (Phantasie, ich weiß, trotzdem aufschlussreiches Gedankenspiel, finde ich)?

Alles Gute, findet euren Weg

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Re: Oma und Opa

Antwort von knuspi am 08.11.2016, 10:50 Uhr

Er trinkt Zuhause aber ich hatte ja geschrieben das er nicht trinkt bevor und während sie da ist und das hab ich ihm auch geglaubt. Aber mittlerweile hab ich das so geregelt das die beiden runterkommen MÜSSEN oder wir eben zusammen hochgehen, da die kleine immer agiler wird und es wirklich nicht mehr machbar ist. Außerdem ist in letzter zeit zuviel vorgefallen um noch ein gutes Vertrauensverhältnis zu haben. Deswegen ist von meiner Seite jetzt Schluß. Der Kontakt wird natürlich weitergeführt, schon alleine weil ich das Kind nicht mitreinziehen will und es sind ja ihre Großeltern, nur jetzt eben unter Aufsicht.
Danke für eure Antworten

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Re: Oma und Opa

Antwort von Maroulein am 19.11.2016, 22:17 Uhr

Winke aus dem Juniforum -ich habe drei Kinder und keins davon blieb woanders bevor sie reden konnten -meine Schwiegereltern rauchen Kette im Beisein der Kinder,da fahre ich so selten wie möglich hin,meine Eltern schaffen es überhaupt nicht da sie zu krank sind-ein regelmäßiges abgeben im genannten Zeitrahmen hätte ich auch nicht gemacht wenn das Verhältnis gut wäre

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