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Geschrieben von Joschi, 24. SSW am 17.11.2019, 20:51 Uhr

KHS Besichtigung und Zweifel/Ängste

Hallo Mädels, wie geht es euch? Wenn ich richtig liegen, dürften wir doch im größten Teil alle die Halbzeit geknackt haben oder

Ich habe mal ein Anliegen und "warne" vielleicht vor für die, die Erstgebärende sind, vielleicht nicht weiter zulesen, sonst hoffe auf verständnisvolle Ohren zu stoßen:
Es ist meine zweite SS. Die erste SS war traumhaft, aber umso scheiße (in meinen Augen) endete sie, auch wenn ich einen gesunden kleinen Mann bekommen habe. Ich bin bei 39+3 eingeleitet worden, weil ich Kräftemäßig, psychisch und gesundheitlich am Ende war (es wurde zwischen FA und zig Ärzten diskutiert ob SS-Vergiftung vorliegt oder nicht) Bei 39+5 kam Finn endlich zu uns . Aber der Weg dahin war steinig und besonders die letzten 6 Stunden hängen mir ganz schön im Nacken.
Ich hatte eigentlich ein super Gefühl bei den Krankenhaus was ich ausgesucht hatte, aber an dem Tag war der Wurm drin
Um 6 Uhr kam ich damals in den Kreissaal, PDA wurde mehr oder weniger unter anmeckern der Ärzte mir gelegt und nach 4 Versuchen lag sie endlich. Irgendwann waren wir in der heißen Phase und ich wurde immer wieder alleine gelassen. Die Hebamme, die damals im KHS arbeitet an dem Tag sagte immer wieder "ist noch nicht soweit, komme in 5 Minuten wieder und NICHT pressen" und ließ mich in den Presswehen einfach da liegen bis zu 40-60 Minuten. Ich durfte nicht pressen, war schon am Ende meiner Kräfte, war seit mehr als 24 Std wach. Meine Mutter und mein Partner waren damals dabei und wussten nicht was sie tun sollten, außer Händchen halten und da sein. Irgendwann kam die Hebamme wieder rein, mit zwei Ärzte. Die Ärzte pressten mir auf den Bauch rum, meckert ich soll mich jetzt nicht so anstellen, sonst holen sie die Saugglocke bzw Geburtszange. Dann würde ich eingeschnitten (bin am Ende ca 2 Std genäht worden) und irgendwann kam dann Finn
Es gab keine Komplikationen, Finn lag ordentlich im Geburtskanal und man sah bestimmt 2 Std laut meiner Mutter das Köpfchen, Muttermund komplett geöffnet.
Kreislauf nicht wirklich überfüllt. Es waren für den Tag auch ca 5 Hebammen da.

Zu der Zeit wo ich in den Presswehen lag und bis Finn da war, waren es ca 4 Stunden. Ich würde immer wieder alleine gelassen bis zu 40 bis 60 Minuten. Wir bekamen nie vernünftige Aussagen. Meine Mutter ist schon fast an die Decke gegangen und mein Freund hat so gelitten, weil er mir nicht helfen konnte (obwohl er für mich eine wundervolle Stütze war )

Es war jetzt nicht extrem traumatisch, aber je näher der März rückt, desto mehr habe ich schon dran zu knabbern und desto mehr "Angst" kriege ich vor der kommenden Geburt, dass ich über einen geplanten Kaiserschnitt nachdenke . Ich habe bis heute zwischendurch Probleme mit den Darm und Vaginalschnitt.

Für dieses SS habe ich das Glück eine Hebamme zu haben und Sie meinte, dass es eigentlich so nicht laufen sollte. Eine Hebamme, die genug Ahnung hat bzw Erfahrung, hätte eigentlich Wissen müssen das Sie bleiben muss, besonders bei einer Erstgebärende. Sie hat mir am Samstag ein KHS bei mir in unmittelbarer Nähe gezeigt, welches mir selber bekannt ist und wo mehrere Bekannte und meine Schwester sogar letztes Jahr entbunden hat und dementsprechend mir empfohlen. Ich hatte die Möglichkeit mich mit 2 Hebammen zu unterhalten und die haben auch versucht mir meine "Ängste" zunehmen, aber irgendwas blockierte mich weiterhin. Die Hebammen kamen alle freundlich rüber und auch das KHS ist sehr gut, dass einzige was mich da stört ist, dass die für den Notfall keine Kinderstation bzw Intensivstation für Babys haben. Nur einen Notfallreanimationsraum.

Ja ich weiß, das es auch Risiken bei einen geplanten Kaiserschnitt gibt. Bis zum ET am 10.03.20 sind es noch ein paar Monate, aber aktuell fliegt die Zeit, jedenfalls für mich. Und ja, ich weiß auch, dass Babys nicht dann kommen was errechnet wurde und es kann der Zeitpunkt kommen an den es vielleicht schon zu spät sein könnte für ein Kaiserschnitt (wenn es plötzlich schnell geht).

Ich werde mich jetzt noch in einen anderem KHS melden und mich da vor Ort informieren bzw auch beraten lassen und gucken was mein Gefühl mir sagt. Ich bin ziemlich hin und hergerissen.
Mein FA berät mich in der Hinsicht auch und beantworten mir jede Frage, auch wenn sie schon beantwortet sind/waren und auch mein Partner steht hinter mir.

Es ist geplant, dass Finn (zum Zeitpunkt der Geburt 2 Jahre und 8 Monate alt) bei der Oma ist bzw das die Oma ihn abholt oder das wir ihn bringen, je nachdem wie es bei mir los geht Aber meine Angst ist halt auch, dass irgendwas ist bzw die Oma verhindert ist und dann häng ich da, alleine im Kreißsaal (Mann natürlich bei Finn) und soll mich auf eine natürliche Geburt einlassen Der Gedanke schreckt auch noch extrem ab und steigert etwas die "Angst".

Ich bin ziemlich hin und her gerissen

Sorry für den wirklich langen Text und sorry für die ehrlichen Worte, wenn Erstgebärende jetzt wegen dem Angst kriegen

LG
Joschi

 
11 Antworten:

Re: KHS Besichtigung und Zweifel/Ängste

Antwort von Kabadusche am 17.11.2019, 21:19 Uhr

Hallo Joschi,

Da ich erst Gebärende bin, kann ich leider noch nicht aus Erfahrung sprechen.

Ich kann deine Angst auf Grund deiner aufgeführte Geschichte nachvollziehen, wenn mich die Angst vor dem für mich Ungewissen überkommt, hilft es mir mich einfach daran festzuhalten dass zwar immer was passieren kann, ich mich aber auf meinen Körper und meine Intuition verlassen kann. Die Natur hat uns so gemacht dass wir Frauen die Kinder bekommen. Klar, es kann viel passieren aber ändern kann man es nicht. Mein Horror ist das mein Mann im Kreissaal umkippt und ich dann alleine da bin aber auch dafür hab ich einen Notfallplan.

Gibt es bei dir nicht noch eine zweite „Oma/Opa“ die auch einspringen könnten? Wir selbst haben bei unserem Patenkind als die Schwester kam auch angeboten ihn spontan zu nehmen und so kam es dann auch. Die Oma konnte nicht und wir haben morgens spontan umgeplant und den kleinen geholt. Ist ja eine absehbare Zeit die „heiße Phase“ und vllt. Könnt ihr euch so einen Notfallplan zu recht legen der dir etwas mehr Sicherheit gibt.

Wenn du dich mit den Hebammen doch vorab schonmal gut unterhalten hast, sie deine Vorgeschichte kennen und darauf eingehen sollte es keine zweite schlechte Geburt werden. Es ist ja nicht das alte Krankenhaus und die Hebammen sind vllt. Auch schon länger im Beruf. Geh doch vllt. Nochmal hin um die anderen Hebammen nach Schichtwechsel usw. kennen zu lernen und frag doch nach ob unter normalen Umstanden immer eine „alte/ erfahrene“ Hebamme auf Schicht ist. Normal wird ja nicht eine Schicht nur mit neu ausgelernten belegt sondern gemischt.

Vllt. Konnte ich dir etwas Zuversicht oder Ideen geben. Ich hoffe du bekommst noch ein paar antworten von erfahrenen Mamis

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Re: KHS Besichtigung und Zweifel/Ängste

Antwort von Joschi, 24. SSW am 17.11.2019, 21:37 Uhr

Huhu,

Leider existiert nur noch eine Oma, meine Mutter. Ich hab zwar noch zwei Geschwister, aber die eine betritt das Krankenhaus nur wenn sie den Kopf schon unterm Arm trägt und die andere will mit KHS nichts zu tun haben, aber Besuche gehen immer

Ja klar werde ich weiterhin die Gespräche suchen und am Ende mich nach Gefühl entscheiden, nur leider liegt einem ja bei den KHS leider die Zeit im Nacken. Bei manchen kann man sich nur in einem bestimmten Zeitraum anmelden und bei manchen Fall ich mehr oder weniger schon raus, weil ich schon zu weit bin.

Ich werde gucken ob ich noch mal die Möglichkeit habe, mit den Hebammen zu sprechen, sehe aber da schlechte Karten, weil mehr oder weniger Fließbandarbeit herrscht. Selber als Patient kriegst du es nicht mit, erstaunlicher Weise, aber man hat das bei der Besichtigung schon gemerkt.

Aber danke für eine lieben Worte

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Re: KHS Besichtigung und Zweifel/Ängste

Antwort von Kabadusche am 17.11.2019, 22:25 Uhr

Juhu,

Wieso bist du da raus? Wir haben in Deutschland freie Arzt und Krankenhaus Wahl. Klar ist anmelden wohl besser, die haben alle Daten usw. aber im
Prinzip kannst du ja immer zu jeder Zeit in jedes Krankenhaus mit entbindungsstation gehen wenn du wehen hast. Weiß nicht ob die ablehnen dürfen wenn alle normalen entbindungsräume voll sind oder ob die dich dann an ne andere Klinik weiter leiten. Da bin ich raus. Aber ich kann mir net vorstellen dass ein Krankenhaus sagt, hier darfst du net entbinden. Ich kenn eins, was keine BEL entbindet Bzw. Nur geplant dann Kaiserschnitt macht (trotz Kinder Intensivstation usw.) und ne Freundin mit BEL ist einfach mit Wehen hin und hat dort dann normal entbunden. Obwohl es Davor hieß nein machen sie geplant nicht, gut geht man halt einfach so hin

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Re: KHS Besichtigung und Zweifel/Ängste

Antwort von LizMum2be, 23. SSW am 17.11.2019, 23:29 Uhr

Hallo liebe Joschi

Unsere beiden ersten Geburten sind sich leider sehr sehr ähnlich, ich lag nach Geburtseinleitung 48 Stunden in den Wehen hatte auch verdammt unmotivierte Schwestern und als sie die PDA gesetz haben hab ich nurnoch Weinen können vor verzweiflung, der Doc hat mich am Stück zusammen geschissen das ich mich jetzt dochmal zusammen zu reißen hab alles im allem hab ich nach der Geburt diese Klinik direkt verlassen und bin in eine andere gegangen ... in dem 48 Stunden prozess war ich einfach nicht in der Lage auch wenn ich die Klinik zu gern verlassen hätte!

Fakt, ich hab unfassbar Angst vor dem ET im März ich freu mich so sehr das sie bald da ist, zugleich habe ich echt Panik vor dem Tag X
Im großen und ganzen haben wir aber keine vernünftige andere Wahl als den Hebammen und Ärtzten eine zweite Chance zu geben da ein unnötiger Kaiserschnitt auch wenn es klar mittlerweile Routine ist immer noch ein Eingriff mit vielen Risiken ist, gerade mit der Narbe wirst du richtig zu tun haben und auch der Start für KS Babys ist nicht so leicht als wäre es normal gekommen informier dich dazu auch genügend.
Durch meine 9 OPs am Bauch rate ich es dir ab ob du die Narbe am Damm oder ein riesen Schnitt am Bauch hast probleme machen beide

Und Oma und Opa wissen ja so pimal Daumen wann ET ist das klappt schon, weißt doch es kommt immer anders als man denkt du könntest dir noch 10 weiter Situationen ausmalen was schief laufen kann ...Von Hausgeburt bis es kommt in 1 Stunde zu jeder erdenklichen Uhrzeit kann alles passieren, versuch trz deiner negative Erfahrung keine voreiiligen Schlüsse zu ziehen, überleg dir das mit dem Kaiserschnitt nochmal, versuch dir noch n Freundin/Nachbarn mit ins Boot zu hohlen falls es wirklich so spontan los geht ansonsten muss der kleinste halt mit ins KH aber deshalb einen Kaiserschnitt in Erwegung zu ziehen ist nicht sinnvoll denke das werden dir sämtliche Ärtze nicht anders Raten oder ?

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Re: KHS Besichtigung und Zweifel/Ängste

Antwort von 4er-Pack, 25. SSW am 17.11.2019, 23:30 Uhr

Ich kann dich sehr sehr gut verstehen. Habe ähnliches auch schon erlebt. Eine Geburt im Krankenhaus ist leider immer auch davon abhängig, wie die Hebammen Zeit haben für dich. Und natürlich davon, welche du erwischst.

Wenn du irgendwie die Chance darauf hast, würde ich dir ganz arg empfehlen, eine Beleghebamme zu suchen, mit der die Chemie stimmt. Ich hatte das beim zweiten Kind - nach einer sehr unschönen ersten Geburt - und es war toll. Die Hebamme betreute mich schon während der Schwangerschaft, ich konnte genau mit ihr besprechen, was ich schlimm fand und auf keinen Fall mehr möchte. Die Geburt mit ihr war dann auch total selbstbestimmt, sie leitete mich an, wo ich Hilfe brauchte und respektierte ansonsten meine Wünsche. Während der ganzen Zeit im Krankenhaus hat sie mich nur sehr kurz alleine gelassen, um vielleicht etwas zu holen oder so.

Ich würde es immer wieder so wollen - leider ist hier überhaupt nicht davon zu träumen, weil dem Beruf der freiberuflichen Hebamme ja durch die horrende Haftpflichtversicherung so ziemlich der Gar ausgemacht wurde. Aber vielleicht hast du ja mehr Glück. Ansonsten könntest du es auch mal mit einem hebemmengeleiteten Kreißsaal versuchen.

Ich kann deine Ängste wirklich gut verstehen. Obwohl ich jetzt das vierte Kind bekomme, überfallen mich die Sorgen und Bedenken, dass sich sowas wiederholen könnte, immer wieder.

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Re: KHS Besichtigung und Zweifel/Ängste

Antwort von MamaMärz20, 24. SSW am 18.11.2019, 7:58 Uhr

Guten Morgen,

ach Mensch das tut mir wirklich leid, was dir passiert ist, ich kann dich gut verstehen.
Ich hatte auch keine schöne erste Geburt und nun vor der zweiten genauso Angst wie du.
Bei uns gab es nur eine Hebamme und es waren drei Entbindungen gleichzeitig. Die eine Ärztin welche Dienst hatte, hat während der ganzen Zeit nichts gemacht, die Hebamme tat mir schrecklich leid, sie versuchte bei allen gleichzeitig zu sein. Zum Glück war mein Freund die ganze Zeit da, sonst hätt ich da immer wieder ganz alleine gelegen. Und am Ende der Geburt haben Sie mir auch schrecklich auf dem Bauch rumgedrückt, um versucht zu helfen. Es war schlimm, ich hatte damit nicht gerechnet. Bis jetzt habe ich einen Nabelbruch davon und die Angst sitzt ziemlich tief, dass es genauso wird.
Kannst du im Notfall dein Kind nicht bei einer guten Freundin oder Nachbarin unterbringen? Man könnte es ja schonmal üben?

Liebe Grüße

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Re: KHS Besichtigung und Zweifel/Ängste

Antwort von Marischka, 26. SSW am 18.11.2019, 8:59 Uhr

Hallo Joschi,

ich kann dich sehr gut verstehen. Bei meiner 1. Geburt hat es auch sehr lange gedauert, es gab Komplikationen und als ich nach 33 Sdt Wehen einen Kaiserschnitt wollte, weil gar nichts vorwärts ging, setzte sich die Ärztin hin und und hat abgeblockt, ich durfte also um meinen Kaiserschnitt betteln. Mich hat das ganze so aus der Bahn geworfen, dass ich hinterher eine Therapie gemacht habe. Das hat mir sehr geholfen. Vielleicht wäre das auch noch mal was für dich?

Das Krankenhaus, dass ich mir ausgesucht habe bietet eine Geburtsplanung an. Die werde ich in Anspruch nehmen. Dort werde ich dann ganz genau sagen was ich will und was nicht. Und wenn ich es psychisch doch nicht schaffe mich vollständig auf eine natürliche Geburt einzulassen, dann eben ein Kaiserschnitt gemacht wird. Zusätzlich bietet das Krankenhaus auch an, dass die ganze Geburt hebammengeleitet ablaufen kann. Und falls man mit der Hebamme nicht klar kommt, darf man auch nach einer anderen Fragen. Ich fiebere auch schon auf den Tag hin an dem ich mich endlich anmelden und einen Termin für das Gespräch machen kann. Das geht bei uns erst ab der 30. Woche. Evtl bietet dein Wunschkrankenhaus so etwas auch an?

Und ich werde meinen Mann „impfen“, dass er Terz machen soll, wenn irgendwas nicht so läuft, wie wir es wollen. Er war beim 1. Mal nämlich auch so geschockt, dass er nicht für uns gekämpft hat. Meiner Erfahrung nach knickt das Personal nämlich ein, wenn man nur bestimmt genug auftritt. Zur Not eben über den Chef.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass die nächste Geburt so selbstbestimmt wie möglich läuft, ob jetzt natürlich oder Kaiserschnitt. Und dass du dein Trauma irgendwann gut verarbeiten kannst. Denn nichts anderes hast du jetzt. Fühl dich gedrückt.

Marischka

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Re: KHS Besichtigung und Zweifel/Ängste

Antwort von Mala28 am 18.11.2019, 10:01 Uhr

Hi Joshi,

ich bekomme unsere drittes Kind im März.
Erste Geburt war ein KS weil Ärzte mich im damaligen KH zum KS gedrängt hatten und mir Angst vor einer Einleitung machten. Ich wusste es damals nicht besser und hatte dann Angst vor einer Einleitung und den Folgen die überspitzt dargestellt wurden. Am Tag des KS war wa wie auf einem Fließband. KS geht halt schneller und lohnt sich für ein KH mehr. Am Ende hatte ich durch das KH eine Infektion und wäre fast draufgegangen.
Ich habe lange Angst gehabt vor einer erneuten Ss weil ich sowas nie wieder wollte. Nach 6 Jahren war der Wunsch dann doch größer als die Angst.
Heute bin ich froh.
Meine 2 Geburt war eine normale Geburt mit Einleitung. Einleitung ist nicht so toll bzw. diese künstlichen Wehen waren unerträglich aber das KH und die Hebammen waren toll. Irgendwann kam ein Arzt rein mit einer Saugglocke und die Hebamme hat ihm gesagt das das Ding nicht nötig ist. Der Arzt arbeitet wohl gern mit Saugglocke. Er hat das Ding angeschlossen und dann habe ich ihm gesagt dass ich das nicht möchte. Mir sagte was das die Hebamme es einfach besser weiß. Nach 3 Minuten war unser Schatz dann da. Einen Dammriss hatte ich auch. Aber ich bin froh und werde das KH auch erneut wählen. Es war nicht das gleiche KH wie bei der ersten Geburt. Ich habe viel mit meiner Hebamme gesprochen, war im KH habe mit Ärzten bei der Geburtsvorstellung gesprochen und ihnen alles erzählt auch vor meinen Ängsten bezüglich einen KS. Klar in einer Notsituation wäre ein KS für mich definitiv in Ordnung aber wenn es nicht sein muss dann nicht.
Es waren alle verständnisvoll. Ich bin froh dass ich mit meiner Hebamme darüber gesprochen habe, das Freundinnen vorher auch da entbunden haben und das ich mit den Ärzten offen reden konnte.

Schau dir das KH an, rede offen über deine Ängste.
Man sagt ja auch das eine zweite normale Geburt einfacher und schneller ist.

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Re: KHS Besichtigung und Zweifel/Ängste

Antwort von kamut, 22. SSW am 18.11.2019, 11:09 Uhr

Hallöchen..
ich kann es sehr gut verstehen,das du jetzt verunsichert bist nach so einen unschönen Erlebnis.Da dieser Moment der Geburt ja etwas ganz besonderes ist.
Ich habe meine erste Tochter auch im KH entbunden. Damals machten wir uns auf den Weg als meine Fruchtblase platzte, dort angekommen wurde ich mit fürchterlichen Schmerzen noch spazieren geschickt. Nach drei Minuten brach mein Kreislauf zusammen. Mein Freund besorgten schnell einen Rollstuhl. Anschließend wurde ich wegen Personal Mangel am Ctg vergessen. Als es dann endlich los ging ,war keine Zeit mehr für jegliche Schmerzmittel.Die Geburt dauerte nur 4 Stunden.Leider wurde eine Assistent Ärztin dazugerufen, die benutzde eine Sauglocke......Im Nachhinein erfuhr ich von meiner Fa das diese nicht nötig gewesen wäre .
Ich hatte leider nur eine unsichere Ärztin erwischt.
Als ich erfuhr das ich erneut schwanger bin,war sofort klar ich geh nicht mehr ins KH .
habe mich noch am selben Tag ,als ich die SS bestätigt wurde bei uns im Geburtshaus angerufen. Ich hatte sehr viel Glück,bekam ein Platz und eine wundervolle Hebamme und irgendwie freu ich mich schon richtig auf die Geburt.
Zum Thema Angst kann ich dir das Hypnobirthing sehr ans Herz legen,frag Mal deine Hebamme oder schau dir einfach Mal ein Video bei YouTube an. alles gute

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Re: KHS Besichtigung und Zweifel/Ängste

Antwort von Joschi, 24. SSW am 18.11.2019, 13:04 Uhr

Danke für eure lieben Worte.

Ich habe heute noch ein KHS angerufen, da hat eine Hebamme eine halbe Stunde mit mir telefoniert und mich beim Infoabend in 4 Wochen auf eine Gesprächsliste mit der leitenden Hebamme und den Arzt gesetzt und dann bekomme ich noch mal ein ausführliches Gespräch/Beratung.

Das KHS setzt großen Wert auf die Wünsche der Mütter. Ich bin gespannt was raus kommt.
Ich werde mir in den nächsten 3 Wochen immer wieder aufkommende Fragen aufschreiben, damit ich nichts vergessen.

Ich werde berichten, was rauskommt

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Re: KHS Besichtigung und Zweifel/Ängste

Antwort von Marischka am 18.11.2019, 22:06 Uhr

Das hört sich doch gut an. Ich bin gespannt was du berichtest.

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