März 2021 Mamis

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Geschrieben von Gramuselchen, 36. SSW am 31.01.2021, 19:22 Uhr

Geburt - Gedanken v. „Freunden“

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich heute mit einer Freundin ausgetauscht. Sie hat selber keine Kinder und auch nicht den Wunsch danach.
Aufgrund der schon bald anstehenden Geburt fragte sie einige Dinge dazu, wie ich mir das vorstellen würde etc.
Schließlich fragte sie mich, ob ich wirklich wollen würde, dass mein Mann und auch der Vater des Kindes bei der Geburt dabei ist.
Ich war etwas irritiert, weil das für mich bisher niemals zur Frage stand. Für uns Beide war direkt klar, dass er auf jeden Fall dabei ist. - Sofern Corona das zulässt-
Ich habe nachgefragt, warum sie darüber nachdenkt, woraufhin sie antwortete:
„So eine Geburt ist halt echt schon ganz schön ekelig. Ich müsste kotzen, wenn ich dabei sein würde und vielleicht noch sehen müsste, wie der Kopf und der Körper durch die Scheide gepresst wird. Und am Ende kackt und reißt man dann auch noch. Das ist doch widerlich und man will ja, dass der Partner dann nicht ekelhaft findet und einen auch nach der Geburt noch attraktiv findet und mit einem schlafen will.“ - Das sind ihre Worte, aus der Erinnerung zitiert.
Ich war so schockiert, entsetzt und irgendwie auch verletzt. Ich habe ihr von meiner Angst erzählt, zu reißen oder Kot abzusetzen unter der Geburt. Das ist mich - abgesehen davon - aber schon total darauf freue, weil das einfach so ein unvergesslicher und hoffentlich schöner Augenblick sein wird. Und sie reagiert darauf, indem sie alles so abwertet und von Ekel und Anwiderung spricht und mir damit vermittelt, dass ich mich nicht freuen sollte, sondern eher Angst haben sollte, dass ich als ekelig empfunden werde, bzw. dass eine Geburt ja generell ekelig ist.
Ich bin nach wie vor total fassungslos. Mein Mann ist leider gerade arbeiten, weshalb ich mich noch nicht mit ihm austauschen konnte.
Aber wurde euch sowas auch schon mal entgegengeworfen? Wie seid ihr damit umgegangen?
Ich nehme mir sowas immer so schnell zu Herzen, habe eh ein total schlechtes Körperbild, fühle mich hässlich und dick. Und dann kommt sie mit sowas um die Ecke und wirft mich völlig aus der Bahn.
Ich habe sie danach auch einfach nur noch abgewimmelt, wollte nicht weiter mit ihr sprechen. Musste das jetzt erstmal kurz sacken lassen und mich mit anderen darüber austauschen.

 
14 Antworten:

Re: Geburt - Gedanken v. „Freunden“

Antwort von bohne2021 am 31.01.2021, 19:40 Uhr

Sehr sehr schwierig.
Ich habe zwar solche Aussagen nicht zu hören bekommen, aber ich finde als „Freundin“ sollte man sich etwas zurück halten mit seiner Meinung- besonders wenn man keine Kinder hat und auch nicht der Wunsch danach besteht. Ist ja schon traurig genug, dass sie das als so schrecklich und ekelig empfindet, aber das sie das noch auf dich übertragen will finde ich krass....
Sprich mit deinem Mann und frag ihn wie er das sieht, ob er vielleicht irgendwie mal den Gedanken hatte es könnte „ekelig“ sein oder er würde dich danach mit anderen Augen sehen.
Für mich persönlich ist es dann kein Mann. Krass gesagt, aber ist meine Meinung
Ich kann nur von meinem Mann sprechen und er freut sich und ist stolz und hofft einfach, dass er mich gut unterstützen kann. Ich hab ihm gesagt, ich möchte nicht, dass er „von vorne“ guckt wenn unser Baby kommt, sondern das er hinter mir bleibt, denn es gibt wirklich Männer die empfindlich auf den Anblick reagieren und anschließend Probleme mit der sexuellen Zuneigung haben und ich würde mich dabei unwohl fühlen. Aber ich denke das ist ganz individuell und Hauptsache du sprichst offen und ehrlich mit deinem Mann -und deiner Freundin würde ich sagen, danke für deine Meinung, aber nächste mal kannst du dir solche Aussagen sparen :)

Liebe Grüße und alles Gute

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Re: Geburt - Gedanken v. „Freunden“

Antwort von Mama08-15, 36. SSW am 31.01.2021, 19:46 Uhr

Oh man, das ist ja eine sensible Freundin
Also aus meiner Erfahrung heraus kann ich dir sagen, dass es dir im Moment der Geburt alles ziemlich egal ist und Scham nicht mehr die größte Rolle spielt. Und zumindest kann ich von meinem Mann und uns sagen, dass auch er in Moment auf andere Sachen geachtet hat, aufgeregt war etc., so dass es keine Auswirkungen auf unser Sexleben hatte (ich war diejenige die nach der Geburt eine Weile gebraucht hatte). Außerdem ist dieser Moment wo das Baby da ist so unbeschreiblich, das würde ich meinem Mann nicht nehmen wollen. Hinzu kommt, dass ich mich mit ihm sicherer gefühlt habe. Ich finde es auch völlig in Ordnung, wenn man sich als paar anders entscheidet, aber nicht weil man so einen Stuss von jemandem eingeredet bekommt, der selbst keine Ahnung hat das Glücksgefühl die Geburt (insbesondere des ersten Kindes) gemeinsam zu erleben ist überwältigend. So habe ich es zumindest erlebt!

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Re: Geburt - Gedanken v. „Freunden“

Antwort von Tilli_2021 am 31.01.2021, 19:48 Uhr

Hallo aus dem April,
ich antworte mal, weil ich gerade einen Freund sehr offenherzig und ehrlich über die Geburt seiner Freundin habe reden hören. Er hat sowohl von den unschönen Dingen gesprochen (reißen, Blut usw.) aber vor allem auch von den schönen Dingen. Er war so stolz auf seine Freundin und hat beschrieben sie jetzt danach sogar noch mehr zu lieben. Das hat mich so gerührt und ich glaube (und hoffe) dieser Anteil überwiegt bei der Geburt.
Zu Deiner Freundin will ich gar nicht viel sagen. Vielleicht ist sie doch ein bisschen neidisch oder einfach nur unempathisch.

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Re: Geburt - Gedanken v. „Freunden“

Antwort von Meli2512, 34. SSW am 31.01.2021, 19:52 Uhr

Hey du...
Öass dich erst einmal drücken

Also ganz ehrlich... Ich finde diese Aussagen,allein mit der Tatsache,dass deine Freundin über deine Ängste und Bedenken Bescheid weiss, absolut fehl am Platz und mehr als mur daneben...ist ja immer gut und schön, dass Freundinnen ehrlich miteinander sind...aber das sprengt es meiner meinung nach absolut. Man sollte schon ein gewisses Maß an Achtung und Sensibilität an den Tag setzen...
Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie es dir damit geht ! Ich selber hatte auch immer Probleme mit meinen eigenen Körper...
Habe 6 Kinder mit meinen Ehemann,bei denen bei allen 5 meine Mutter damals dabei war und bei den letzten 5 mein Exmann. Gewollt oder auch nicht seinerseits...aber das ist ein anderes Thema.
Ja, es ist schon eine hoch emotionale Situation und du gibst dich da auch voll und ganz hin, dass ist Tatsache.
Ich z.b hab immer nach einen Einlauf gefragt, damit ich mich diesbezüglich komplett hingeben konnte ohne Hintergedanken. Werde ich diesmal wieder so tun. Und selbst WENN, steht dein Mann ja kmmernoxh an deinen Kopf, meist sogar dahinter und sieht überhaupt nicht, was da vorne gerade passiert ! Und die Hebammen haben das "Missgeschick" schneller entfernt als alles andere.
Wenn du Kind dein Mann euch lieben wird das ein absolut wundervolles und unvergessliches Erlebnis. Für euch beide. Versprochen.
Ich bin nun 10 Jahre mit meinen jetzigen Mann zusammen
Erwarten nun unser 1.gemeinsames Kind. Er ist ein sehr penibel Mensch, den man schnell mal "anekeln" kann. Aber davor habe ich absolut keinerlei Bedenken. Im Gegenteil. Können es kaum erwarten und vermute, dass es bei euhvhebauso sein wird wenn denn bisher solch Gedanken nie zu Wort gekommen sind, vor allem von deinen Mann :*
Geniess deine Schwangerschaft und freut euch drauf...
Und bei deiner Freundin würde ich echt überlegen, warum man sich sowas geben soll...
Lieben Gruß
Melanie

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Re: Geburt - Gedanken v. „Freunden“

Antwort von 12Mami am 31.01.2021, 20:08 Uhr

Es ist jetzt nicht böse gemeint aber ich glaube du nimmst dir das tatsächlich viel zu sehr zu Herzen! Wie du schon selbst gesagt hast, deine Freundin hat keine Kinder und will auch keine Kinder haben..sie ist Meiiiiiilen weit davon entfernt so wie du über eine Geburt zu denken. Woher ich das weiß?! Ich habe selber vor einigen Jahren so darüber gedacht, das hätten damals auch meine Worte sein können. (Ich wollte damals nie Kinder haben).
Sie lebt in einer ganz anderen Welt wie du, für sie ist sowas garnicht greifbar und total unrealistisch und kann sich garnicht in sowas reinversetzen. Du hingehen willst Kinder, hast bzw erlebst die Schwangerschaft..du denkst ganz anders darüber.
Ich bin mir zu 100% sicher, dass sie dich mit diesen Aussagen absolut nicht kränken wollte!

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Re: Geburt - Gedanken v. „Freunden“

Antwort von Anaje, 34. SSW am 31.01.2021, 20:12 Uhr

Man kann die Geburt entweder so betrachten, wie die Freundin, und ehrlich gesagt, ich würde mich wegen ihre Meinung nicht aufregen lassen, denn ist nur eine Meinung, oder man kann die Geburt als etwas Magisches betrachten und ich kann dich versichern, dass wenn der Papa sich richtig für das Kind freut und Liebe für die Frau & das Kind empfindet, wird er nichts was während die Geburt passiert als ecklig sehen.

Würdest du dein Kind nicht mehr lieben, wenn du seinem stinckenden Windeln wächseln muss? Würdest du das ecklig finden?

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Re: Geburt - Gedanken v. „Freunden“

Antwort von Pennsy, 35. SSW am 31.01.2021, 20:23 Uhr

Es wird zwar mein 1. Kind/Geburt aber vor 3 Jahren wäre ich fast im Auslandurlaub gestorben und war im Krankenhaus unter sehr schlechten Hygienischenbedingungen 2 Wochen ans Bett gefesselt ohne waschen, WC und inkl. Einlauf was fast alles von meinem Mann entfernt werden müsste. Es hat unserer Beziehung und unserer Sexualität nicht geschadet, sogar im Gegenteil.
Wenn dein Mann der Richtige ist, dann kommt im Alter vielleicht die Zeit in dem einer den anderen pflegt oder würdet Ihr euch dann trennen, weil es ekelig oder unangenehm ist.
Jetzt bei der Geburt gibt es sogar noch, dass schönste Happyend überhaupt, dass möchten wir sehr gerne miteinander teilen.

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Re: Geburt - Gedanken v. „Freunden“

Antwort von Runde3, 36. SSW am 31.01.2021, 20:54 Uhr

Hallo,

puh... das sind ja nette Aussagen von dieser Freundin. Ich kann mir gut vorstellen, dass dich das verstört. Aber überleg mal: Wenn die Geburt tatsächlich so eklig und abtörnend wäre, gäbe es bestimmt deutlich mehr Einzelkinder, wären Väter in den Geburtskliniken eine Ausnahmeerscheinung und die Kaiserschnittrate läge vermutlich noch höher.

Rede unbedingt mit deinem Partner über deine Sorgen und auch darüber, wie er sich die Geburt vorstellt... Vielleicht gibt es auch Papas in deinem Freundes/Verwandtenkreis, die du befragen kannst?

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass mein Mann von der Geburt total fasziniert war. Von dieser Kraft der Natur, dem wunderbaren Ereignis der Geburt und den ersten Atemzügen des Kindes etc. und nein, er stand nicht am Kopfende. Er hat geguckt und aktiv mitgeholfen - und auch das hat ihn stolz gemacht. Tja... und nun kommt Kind Nr. 3 :) Auch sonst im Freundeskreis habe ich bisher nicht mitbekommen, dass irgendein Partner abgetörnt war von seiner Partnerin, nachdem er live zugesehen hat, wie sie sein Kind auf die Welt gebracht hat.

Unter den Wehen, die Frau wirklich an ihre Grenzen (und darüber hinaus) bringt, machen sich die meisten Männer vermutlich wenig Gedanken über deren Sexyness oder dass ihr „Spielzeug“ kaputt gehen könnte. Und sollte das ihre Hauptsorge sein, sorry, dann liegt das Problem nicht bei der Geburt eines Kindes. Unter der Geburt haben sie vielleicht viel eher Angst um ihre Partnerin. Denn auch für sie ist es ggf. nicht so einfach mit anzusehen, wie sehr ihre Frau in der Situation leidet und dass sie nichts wirklich machen können.

Also versuch dir bitte die blöden Worte der Freundin nicht zu sehr zu Herzen zu nehmen. Aus ihrer Position heraus hat sie einfach keine Ahnung davon keinen Bezug dazu.

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Re: Geburt - Gedanken v. „Freunden“

Antwort von Gramuselchen am 31.01.2021, 20:57 Uhr

Vielen lieben Dank für eure Worte, eure Gedanken und Anstöße.
Bisher war Ekel tatsächlich nie ein Thema. Er weiß, dass ich etwas Sorge habe, Kot abzusetzen, aber auch da versucht er mir immer gut zuzusprechen und mir diese Sorge zu nehmen/zu erleichtern.
Und diesen besonderen, magischen Moment möchten wir gemeinsam erleben. Er freut sich auch schon so sehr darauf. Ich werde es dennoch nochmal mit ihm besprechen heute Abend. Allein schon, weil ich merke, dass es mir durch den Austausch mit den Worten besser geht.
12Mami, ich danke dir sehr für deine offenen Worte. Und ich empfand deine Antwort als sehr hilfreich. Denn es fiel mir sehr schwer, es aus ihrer Perspektive zu betrachten und es eben nicht als „Angriff“ gegen mich persönlich zu sehen.
Ich hätte mir einfach mehr Empathie gewünscht, bin aber möglicherweise auch etwas sensibler, als eh schon.

Ich finde, wir Frauen können alle sehr stolz auf uns sein, was wir da bewerkstelligen.
Aber es ist eben nicht für jede Frau erstrebenswert, ein Kind zu bekommen. Das ist auch völlig in Ordnung, wie ich finde.

Nun möchte ich mich einfach mit positiven Gedanken bestärken und mich davon nicht verunsichern zu lassen, damit ich die Geburt dann ganz entspannt „genießen“ kann.
Vielen Dank für eure Antworten, den Zuspruch und eben die offenen und anregenden Worte. Das hat mir sehr gut getan und ihr habt mir echt geholfen.

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Re: Geburt - Gedanken v. „Freunden“

Antwort von Gina94 am 31.01.2021, 21:18 Uhr

Hallo liebes,

Ich habe genauso gedacht wie deine Freundin!
Und denke teilweise noch immer so.. ich habe keine Angst vor den Schmerzen das hält meiner Meinung jede Frau sowieso aus.. ist unsere Natur.
Aber zu wissen das ich risse untenrum Kriege und das ich mich entleere auf dem Bett ekelt mich sowas von an... Aber naja für meinen Kinderwunsch und meiner süßen Prinzessin nehme ich das in Kauf auch wenn ich danach ein Trauma habe

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Re: Geburt - Gedanken v. „Freunden“

Antwort von Pflaume, 36. SSW am 31.01.2021, 21:53 Uhr

Ich glaube, da liegt ein Kommunikationsproblem vor. Nur weil Deine Freundin Dir diese Fragen stellt und Ihre Sicht der Dinge darlegt, heißt das ja nicht, dass Du Ihr zustimmen musst oder ihre Meinung übernehmen sollst. Sie versucht an Deiner Situation Anteil zu nehmen und sagt und fragt halt das, was Ihr zu dem Thema einfällt. Du bist bei dem Thema die Expertin. Du beschäftigst Dich seit Wochen mit nichts anderem. Sie hat vielleicht mal vor 3 Jahren ein Doku über Geburten gesehen. Lass Dich nicht von ihr verunsichern. Das war sicher nicht ihre Absicht (welcher Mensch steht morgens auf und sagt zu sich:"Hach, heute mache ich mal wieder einer Schwangeren mit Absicht Angst. Das wird ein Spaß!" ??? )
Wir Schwangeren sind manchmal einfach bisschen sensibel
Ich würde es einfach mal als Vertrauensbeweis sehen, dass sie mit Dir so intime Themen bespricht.

Trotzdem ist es super, dass Du mit Deinem Mann sprechen will. Er kann Dich bestimmt wieder ins Gleichgewicht bringen.

Viele Grüße von der Pflaume

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Re: Geburt - Gedanken v. „Freunden“

Antwort von ArianLian, 39. SSW am 01.02.2021, 2:55 Uhr

So ganz Unrecht hat deine Freundin nicht. Natürlich ist das Ergebnis einer Geburt etwas unbeschreiblich Schönes. Das eigene Baby
Aber der Weg bisdahin kann für die Eltern während der Geburt schon leicht traumatisch sein.
Für meinen Mann war es bei der 1.Geburt schwer zu sehen, wie ich Schmerzen hatte, während den Wehen. Er konnte aktiv nicht viel helfen und musste alles bei klarem Verstand mit ansehen....ich wäre ja im Hormonrausch gewesen...wie er sagte

Eine Geburt ohne ihn hätte ich mir nicht vorstellen können. Für mich war seine Anwesenheit Hilfe und Stütze allein.

Wegen Reißen, Blut, etc... die Hebammen achten sehr darauf, dass die Männer nicht solche Bilder sehen. Sobald die Presswehen kommen müssen die Männer hinter den Frauen bleiben. Zumindest habe ich es bisher immer so erlebt und gehört.

Ein paar Wochen nach der Geburt war aber alles wieder in Ordnung und wie vor der Geburt/Schwangerschaft.
Genau wie für die Frauen ist die Geburt auch für die Männer eine Extremsituation...

Ich denke es gehört einfach dazu. Eine Geburt geht an keinem Spurlos vorrüber. Und gerade das erste Kind macht aus Mann und Frau, Papa und Mama...aus einem Paar Eltern.
In diese neuen Rollen muss man sich auch manchmal erst einfinden...

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Re: Geburt - Gedanken v. „Freunden“

Antwort von Polly88 am 01.02.2021, 10:09 Uhr

Ohje, ich finde das ganz schön unsensibel und kann dich da total gut verstehen. Ich wäre bei solchen Aussagen auch geschockt gewesen, Hormone hin oder her. So redet man mit niemandem der schwanger ist oder sich ein Kind wünscht.
Ja natürlich passieren sollte Dinge während der Geburt. Aber man darf sich doch auch auf das neue Wunder, welches dein Körper erschaffen hat, freuen. Statt über Kot und reißen zu sprechen und darüber wie eklig das ist. Und ihr täglicher Stuhlgang ist nicht eklig? Und Sex zu haben findet sie aber auch nicht ekelig oder? Das der Körper einer Frau so ein Wunder vollbringen kann ist aber eklig und zum kotzen?
Das zeigt eigentlich nur dass deine „Freundin“ überhaupt nicht verstanden hat worum es geht und bei so einer Einstellung ist es vielleicht auch besser, dass sie keinen Kinderwunsch hat.
Ich mache mir um meine körperausscheidungen keine Sorge, das ist was natürliches was Hebammen jeden Tag sehen. Konzentriert euch beide darauf euch auf euer Kind zu freuen. Der Mann muss ja nicht in dem Moment wo der Kopf rauskommt genau dorthin hinschauen.

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Re: Geburt - Gedanken v. „Freunden“

Antwort von Flapp, 39. SSW am 02.02.2021, 10:23 Uhr

Oh je...das ist aber wirklich nichts, das man einer Freundin sagen sollte, die kurz vor der Geburt steht. Sie meint es sicherlich nicht böse, aber ihr fehlt es deutlich an Empathie. Mach dir keine Gedanken darüber - ich bin fest davon überzeugt, dass das einmalige Erlebnis einer Geburt nicht durch das Sehen oder Riechen von Körperexkrementen geschmälert wird, die gehören nun mal dazu. Eine Geburt ist harte Arbeit, aber ganz bestimmt eines der einschneidendsten und eindrücklichsten Erlebnisse, die du und dein Mann zusammen erleben dürfen. Lass dir das nicht kaputt machen durch das wenig überlegte Gerede von jemandem, der momentan in einer ganz anderen Welt lebt als du.
Ich wünsche dir eine tolle Geburt!
Übrigens, dieser Geburtsbericht eines Vaters ist sehr berührend - Ekel spielt dabei absolut keine Rolle: https://www.google.de/amp/s/mamaskind.de/familie/wie-ich-vater-wurde/amp/

Liebe Grüße aus dem Februar!

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