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Geschrieben von SunnyNanni, 34. SSW am 24.10.2020, 13:41 Uhr

Farben und sonstige Stereotypen

Hallo,

Nachdem in einem anderen Monat gerade das Thema ist wie man "Jungskleidung" für Mädchen aufhübschen kann, wollte ich mal nachfragen wie ihr das handhabt.


Ich würde mir da nicht zu viele Gedanken machen. Im Endeffekt sind alles "nur" Farben und ich weigere mich strikt einer Farbe ein Geschlecht zuzuordnen. Und wenn mal ein Shirt mit Dinos is, dann spricht doch auch nichts dagegen auch ein Mädchen mal "cool" anzuziehen und nicht nur "süß".

Ich habe von Freundinnen jede Menge Mädchenkleidung geschenkt bekommen. Aber davon habe ich Kistenweise rosa Zeug aussortiert, weil ich Platz für andere Farben im Schrank haben will. Auch unsere Verwandtschaft und Freunde haben ein "rosa Geschenke Verbot" bekommen, weil ich nicht mit rosa überschwemmt werden will, nur weil es ein Mädchen wird. Wie gesagt ist rosa auch nur eine Farbe, aber ich will nicht, dass die so Überhand nimmt, nur weil mein Baby ein Mädchen wird.

Wir haben heute noch immer wieder Diskussionen mit der Mutter meines Mannes, weil seine große Tochter rosa zwar nett findet aber nicht soooo toll und die Oma dann doch immer wieder mit rosa Kappe usw. kommt. Und wenn sie dann sagt sie hätte lieber eine andere Farbe gehabt, dann kommen immer Sprüche wie "na sonst gabs aber nur Jungskappen..."

Genauso hasse ich so Sprüche wie ein Mädchen zu sein hat oder auch nicht. Die jüngere von meinem Mann ist eher eine Wildere. Und da hören wir dann immer wieder so Sachen wie "ja, die hätt eigentlich ein Junge sein sollen" das ärgert mich dann so. Nein hätte sie nicht, sie ist gut so wie sie ist und auch Mädchen können und dürfen so sein.

Oder gerade von älteren hört man dann schon manchmal sowas wie "so benimmt man sich als Mädchen aber nicht" oder so. Sowas regt mich auf...

Beide spielen gerne mit Puppen, bauen aus Lego Barbiehäuser und lieben es in der Werkstatt mit uns gemeinsam an neuen Projekten zu arbeiten. Dabei wird mit Holz genauso gearbeitet wie mit Stoff, zuletzt zum Beispiel für ein neues Puppenbett mit Bettzeug. Und spielen genauso gerne Fußball wie sie ein Rad schlagen und Handstand üben.

Für die Mädchen von meinem Mann und unser gemeinsames Baby bleibt mir nur, sie möglichst vor so Stereotypen zu schützen und ihnen zu vermitteln, dass sie gut so sind wie sie sind. Und dass sie sich nicht an veraltete Vorstellungen halten müssen, was ein Mädchen kann oder darf oder eben nicht.

Wie seht ihr das? Wie geht ihr mit so Stereotypen um?

 
10 Antworten:

Re: Farben und sonstige Stereotypen

Antwort von Tunnel, 35. SSW am 24.10.2020, 14:51 Uhr

Bei meinem ersten Baby war das auch so , ich habe fast alles nur pink bekommen !!
Jetzt ist die 10 Jahre alt und ihre Lieblingsfarbe ist blau Und die zweite ist 7 und Ihre Lieblingsfarbe ist grün
Also siehst du die entscheiden selbst später was die mögen.
Ich mag persönlich auch lieber bunt und nicht nur mädchenfarben.
Erlaube ruhig auch „jungshobbys“ und „junsspielzeuge“ zu spielen plus die Mädchen Aktivitäten dann wird das schon .
Früher habe ich mich auch über so was aufgeregt
Was mich nun gerade aufregt dass meine Schwiegermutter erzählt dass meine Tochter nur schwarz mag (!) nur weil sie ein Mal ein schwarzes t-Shirt mit Mario Kart zum Geburtstag gewünscht

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Re: Farben und sonstige Stereotypen

Antwort von ChaosMistress am 24.10.2020, 14:59 Uhr

Voll und ganz deiner Meinung!
Dieses ganze Geschlechterding macht mich irgendwie aggressiv. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Frauen in unserer Gesellschaft nochimmer gerne Unterdrückt werden (und wir sind schon fortschrittlicher als andere Länder und trotzdem empfinde ich so). Auf der anderen Seite darf ein Bub keine Gefühle zeigen, weil Männer machen sowas ja nicht.
Jungs sind schon kleine Männer, die sich üben, wenn sie mit Mädchen im Sandkasten spielen. Im Gegensatz dazu bin ich als erwachsene Frau für wildfremde Männer im Alltag immernoch ein "Mädchen" oder "Frollein"
Mir persönlich war es zum Beispiel sehr wichtig das Geschlecht zu erfahren, um zu begreifen, dass ich wirklich schwanger bin.
Ich verstehe auch nicht, warum manche Menschen das Geschlecht abwarten, bevor sie für das Baby einkaufen gehen können.
Irgendwie bin ich jetzt aber sehr froh, dass es bei uns ein Junge wird. Ich werde alles geben, um ihm Respekt vor allen Geschlechtern beizubringen. Er darf lernen, dass Farben für alle sind, es keine Schande ist zu weinen und biologische Differenzen aufgrund des Geschlechts respektvoll mit einbezogen werden können.
Nachdem die werdende Tante etwas traurig war, weil sie das Kind jetzt in keine rosa Kleidung stopfen kann, wenn wir zu Besuch sind, habe ich ihr erlaubt es trotzdem zu tun. Dem Baby ist es eh egal und sie liebt halt rosa. Aus dem Freundeskreis übernehmen wir auch noch einiges an Babykleidung. Die haben aber bisher alles Mädchen. Entsprechend haben wir eine sehr bunte Farbauswahl.
Übrigens gibt es im Freundeskreis auch einen älteren Bub, der hat sich die Nägel lackiert. Da wird natürlich gleich bewundert, wie gut das aussieht!

Diese ganzen Stereotypen sind für mich auch irgendwie eine Art der viel zu frühen Sexualisierung. Also in gewissen Bereichen. Warum ein Baby/Kleinkind/Kind nach seinem Geschlecht beurteilen? Die wissen doch noch nichtmal, was sie damit alles anstellen können, herrje. Das sind unschuldige Wesen und unsere Gesellschaft verdirbt sie schon so früh.

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Re: Farben und sonstige Stereotypen

Antwort von Meyla, 34. SSW am 24.10.2020, 17:05 Uhr

Bei den Klamotten gucke ich definitiv drauf.

Meine tochter hstte viel rosa oder Schnitte, die ich meinem Sohn nicht anziehen werde. Mein partner trägt ja auch nicht meine Röcke und ich nicht seine t Shirts......

Alles was rosa ist kommt wieder in die Kiste zurück und wird gegen andere Farben ersetzt. Da entscheidet aber gefallen vor Ort, nicht irgendein farbwunsch.

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Re: Farben und sonstige Stereotypen

Antwort von Civica84, 34. SSW am 24.10.2020, 18:37 Uhr

Hmm, ich mag irgendwie alle Extreme nicht. Weder das Kind nur in rosa oder blau zu packen, noch beides konsequent zu vermeiden. Ich hab hier was mit pinken Dinos, das finde ich toll. Natürlich ist fast alles irgendwie mit rosa oder pink, aber blaues und grünes hab ich auch besorgt.

Sie wird das eh bei uns ganz anders lernen und ich bin sehr gespannt, wie sie später wird.

Ich selbst bin so die Blondine (gefärbt, Balayage), die nur pink trägt, Gelnägel hat, Highheels trägt. Aber ich bin auch diejenige hier, die den Garten macht, die Klospülung repariert, mit Holz werkelt und das Auto selbst repariert. Dreckig werden inklusive.
Hab als Kind auch nur mit Autos gespielt. Romantik sucht man bei mir vergebens und ich mag weder hellrosa noch pastellblau...

Mein Mann ist dunkelhaarig und sehr gut trainiert. Er hat den sensiblen Part hier in der Beziehung, liebt gute Gerüche und Massagen und naja, im Restaurant isst er den Salat und das Gemüse und ich das Schnitzel. Er kann auch viel mehr als ich was mit diesen ganzen ach so süßen Babyklamotten anfangen (ihr wisst schon "och guck doch mal, wie süß das ist!")
Und mit Autos kann er auch nix anfangen. Er fährt Kombi, ich den Sportwagen.

Also alles ein bisschen verquer theoretisch, aber genau so liebe ich das. Ich finde das auch nicht so gut, dass man sich als Frau teilweise schon schämen muss, einen "typischen Frauenberuf" zu wollen. Wenn Frauen was generell besser können, warum denn nicht? Dann muss man auch nicht auf Teufel komm raus versuchen in die "Männerwelt" einzusteigen. Siehe Führungspositionen, würde ich nie wollen, mir ist die Familie wichtiger. Vollkommen ok und nachvollziehbar für mich, dass da hauptsächlich Männer sitzen.

Unser Kinderzimmer wird hauptsächlich türkis, hab ich beschlossen. Wenn jemand fragt, welche Farbe wir möchten, sage ich mint, türkis oder weiß. Das Geschlecht haben wir noch nicht verraten, aber eher weniger wegen der Farben als eher wegen der gut gemeinten Ratschläge.

Naja, und dann schauen wir mal, was unsere Tochter später gerne so mag. Und wenn sie unbedingt Ballett tanzen will und alles in rosa Glitzer möchte, dann ist das halt genau so in Ordnung wie blau und "Jungskram".
Ist ja eigentlich echt toll, dass wir das heutzutage alles ganz alleine bestimmen können.

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Re: Farben und sonstige Stereotypen

Antwort von Civica84 am 24.10.2020, 18:40 Uhr

OK stimmt, dem stimme ich zu.
Also Mädchen in blau geht ja noch, aber Junge in rosa Rüschenshirt würde ich jetzt auch nicht machen, da hört die Toleranz auf.

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Re: Farben und sonstige Stereotypen

Antwort von Kartoffelkohl am 24.10.2020, 18:56 Uhr

Also ich bin da ganz bei dir, bzw mein Mann und ich.
Beim 1. Kind haben wir uns das Geschlecht nicht sagen lassen bis zur Geburt und haben einen neutralen Namen gewählt. Es gab nur neutrale Klamotten, in allen Farben und Formen, es ist ein Junge. Das erste Kleidungsstück dass er sich selber ausgesucht hat war eine blaue Bluse mit rosa Herzchen als er 2 war.. Zum 4. Geburtstag hat er sich eine Babypuppe gewünscht. Er trägt gerne Sachen mit Glitzer, und letztens wollte er gerne eine Leoparden Handtasche mit goldenen Henkel haben. Meine Schwiegermutter hat ihm erklärt dass das doch nur für mädchen ist, ich bin flugs mit ihn in den Laden und hab eine Bauchtasche mit Leoparden Muster gefunden für ihn, der Papa hat grade zum Geburtstag eine Bauchtasche mit Glitzervögeln bekommen damit er mit Gutem Beispiel voran gehen kann ;-) aber genauso liebt unser Sohn Autos, traktoren, konstruktionsspielzeug (Lego, matador etc) und Transformer. Es ist total schwierig Kinder vor diesen Geschlechtszuschreibungen zu "schützen", Omas/Opas/Betreuungspersonen, andere Kinder. etc.. Ein falscher Satz und sie sind verunsichert

Aber: es hat irgendwie funktioniert. Er hat lange Haare (bis zum Kinn) und es ist ihm egal wenn alle glauben er wäre ein Mädchen, entweder sagt er dass er ein Junge ist.. Oder halt nicht. Er hat gefragt warum alle immer sagen dass er ein Mädchen ist.. Ob das ist weil er blond ist (da musste ich lachen).
Ich habe ihm erklärt dass es anderen Menschen irgendwie wichtig ist, und sie das gerne wissen wollen über andere Menschen, und sie das bei ihm schlecht einschätzen können (weil eben so neutrale Kleidung und keine ganz kurzen Haare), aber dass es nicht schlimm ist und nur für ihn selber wichtig ist zu wissen wer er für sich ist. Und er das anderen mitteilen kann oder nicht..

Als ich ihm erzählt habe dass er wahrscheinlich einen kleinen Bruder bekommt (war am US nicht zu übersehen ;-)) hat er gemeint dass er doch eine kleine Schwester haben wollte. Ich meinte "ja das hast du mal gesagt, aber so wie es aussieht, hat das Baby einen Penis, und wird somit eher ein Bruder werden" seine antwort: "Mädchen können auch Penisse haben"

weil ich auch beim Vorlesen von so Körperbüchern oder ähnlichem immer anstatt "Mädchen haben Vaginas", "Frauen haben Büßen" immer "die Meisten" oder "fast alle"..anhänge. Genauso wie wenn da steht dass nur Frauen Kinder bekommen können, dann erkläre ich, dass Menschen mit einer Gebärmutter selber Kinder gebären können, und andere aber auch Kinder adoptieren können.. Dass Eltern nicht immer nur Mann und Frau sind etc. Nicht weil so ober LBQT irgendwas aktivistisch unterwegs wäre, aber alles was Kinder öfter mal gesehen oder gehört haben, betrachten sie später nicht als so außergewöhnlich/seltsam/unnormal.. Es besteht in ihrem Kopf immer hintersten eck dann einfach die Möglichkeit dass etwas auch anders sein kann aber deshalb nicht gleich falsch ist.

Habe erwidert dass man das dann sehen wird, aber dass er ja auch einen Penis hat und von sich selber sagt dass er ein Junge ist, also das wahrscheinlicher ist.. Aber wir können das Kind ja fragen wenn es so alt wie er ist. (war echt ein sehr lustiges bis seltsames Gespräche mit einem 4-5 jährigen). Also man sieht, die sehr liberale/nicht heteronormative Erziehung funktioniert dann trotzdem.

Das nächste Kind bekommt auch einen eher neutralen Namen, auch wenn wir das Geschlecht diesmal vorher wissen

Fazit:Versucht euer Ding und eure Haltung so gut es geht durchzuziehen und Klarzumachen, die ersten 2-3 Jahre sind alles entscheidend um da eine Basis zu schaffen und da ein bisschen "entgegen zu wirken", und die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen dass die Kinder einfach ihren Interessen folgen ohne sich von solchen veralteten gesellschaftlichen Normen einschränken zu lassen, und gleichzeitig offen zu bleiben für andere Lebensweisen oder Menschen die etwas anders sind.

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Re: Farben und sonstige Stereotypen

Antwort von Mrs_kuehli, 35. SSW am 24.10.2020, 20:40 Uhr

Ich sehs genau so wie du!
Unser Sohn hat auch Puppen, einen Puppenwagen, Puppenhaus, etc.
Ich ziehe ihm jetzt nicht unbedingt Kleider an (wenn er das von sich aus wollen würde, wäre das aber okay).

Die Kleine Schwester bekommt überwiegend seine Klamotten aber das ist eben auch nicht alles nur blau. Natürlich habe ich auch ein paar "Mädchen Sachen" gekauft. Allerdings gehe ich fest davon aus, dass sie eine kleine Räubertochter und keine Prinzessin wird

Unser Sohn darf jede Farbe tragen und so darf seine Schwester es auch. Wenn er sich eine Puppe aussucht zum Spielen - warum nicht??
Und wenn die kleine Schwester mit seinen Autos spielen möchte, dann bittesehr.

Meine Familie ist da zum Glück auch sehr entspannt
Bei der Familie meines Mannes sieht das leider etwas anders aus.

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Re: Farben und sonstige Stereotypen

Antwort von spring36, 31. SSW am 25.10.2020, 23:15 Uhr

Wieso das denn? Unser sohn kann tragen was er will! Und das tut ihm sehr gut.
Er hat als baby auch rosa glitzerbodys getragen - wen störts? Wir hatten super wenig Geld und haben damals fast alles geliehen bekommen. Da wurden eben die Sachen angezogen, die gut passten und praktisch waren...
In der kita waren sie zum Glück total locker was das thema angeht. Er mochte nämlich sehr gerne Spangen, Kleider und Röcke tragen. Sobald er das sagen konnte hat er danach verlangt. Wir hatten keine Kleider oder Röcke für ihn, er war aber so verrückt danach, dass ich ihm Shirts von mir als "kleider" angezogen habe und er wollte immer unbedingt noch eine schleife dran haben :-D er hat dann von Freunden von uns ein paar kleider und Röcke bekommen. Davon wollte er immer mal wieder etwas anziehen.
Jetzt ist er gerade vier geworden und interessiert sich seit einiger Zeit nicht mehr für Röcke etc. Sein ehemaliges lieblingskleid dürfen wir aber nicht weggeben und er hat schon ganz begeistert gesagt, dass seine kleine Schwester das dann ja anziehen kann.
Das einzige Problem, das ich darin sehe, wenn Jungs gerne z.b. Röcke tragen, ist das sie geärgert werden könnten deswegen. Das ist in der kita nie passiert und im kiga wars schon nicht mehr so interessant für ihn. Da wollte er noch ab und zu Zöpfchen, das wars.

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Re: Farben und sonstige Stereotypen

Antwort von Meyla, 35. SSW am 25.10.2020, 23:24 Uhr

Das ist deine Situation.

Wir können alles neu kaufen und uns aussuchen wie es aussieht. Es wird ihm also definitiv kein rosa glitzerteil angeboten. So wie du entscheidest dein Kind "weltoffen" zu Formen, entscheiden wir in die Jungsabteilung zu gehen. Da wird weder ein Kleid noch ein Rock an der Stange landen.

Kinder können auch ohne übertriebenes Gender Gehabe ihre Vorlieben entwickeln. Ist uns auch alles gelungen oder nicht? Leute, die ihre Kinder neutral erziehen wollen scheinen mit Kleidung und Co ein weit größeres Problem zu haben als jemand, der einfach Mädchen Mädchen sein lässt und junge junge. Was soll den Kindern denn passieren wenn sie nicht in jeder Farbe Klamotten im Schrank hängen haben? Das interessiert die weit weniger als ihre Mütter.

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Re: Farben und sonstige Stereotypen

Antwort von spring36, 31. SSW am 26.10.2020, 11:06 Uhr

Ich glaube du hast mich falsch verstanden. Ich habe kein rosa Zeug für meinen Sohn gekauft oder gezielt ausgeliehen und erziehe auch nicht übertrieben gender neutral. Ich habe auch kein Problem damit, wenn ein Junge blau und ein Mädchen rosa anhat. Ich finde es nur wichtig, dass die Kinder anziehen dürfen, was sie mögen und nicht von vornherein in Kategorien gesteckt werden (und das bezieht sich nur am Rande auch auf die Gender-Themen) und genauso andere nicht in Kategorien stecken. Denke einfach dass es wichtig ist, dass sie ihr Inneres ausleben dürfen und würde meinem sohn daher nicht verbieten mädchensachen zu tragen. Finde das veraltet und unnötig und auch übertrieben dass es in manchen Läden kaum neutrale Sachen gibt.

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