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Geschrieben von BrotmitEi, 30. SSW am 26.01.2017, 14:47 Uhr

Antidepressiva- Überwachung nach der geburt

Hallo ihr lieben,

Im Internet finde ich leider nichts dazu und weil Depressionen ja nicht unverbreitet sind, hat vielleicht jemand Erfahrungen oder steckt in der gleichen Lage wie ich.

Ich nehme seit 10 Jahren ca sertralin gegen Depressionen. Meine Psychiaterin sicherte mir zu, dass ich das Medikament weiter nehmen könnte und es keinen Nachweis auf Probleme für das Baby gibt. In den ersten 12 Wochen habe ich mich dann permanent übergeben und konnte die Tabletten nicht nehmen, weshalb es mir zunehmend schlechter ging. Meine FrauenÄrztin meldete dann auch bedenken an und meinte ich solle besser so wenig wie möglich oder besser gar nichts nehmen. ich bekam eine Überweisung ins kh damit auch dort noch mal genau geschaut wird ob mit dem Kind alles ok ist. Die OberÄrztin riet mir in jedem Fall die empfohlene Dosis weiter zu nehmen und auf gar keinen Fall abzusetzen, da es sonst spätestens nach der geburt zu Wochenbettdepressionen oder Psychosen kommen könnte und das dem Kind wirklich schaden würde wenn ich mich nicht drum kümmern könnte.
Sie sagte aber auch dass das Baby nach der geburt routinemäßig 24 Stunden überwacht werden würde. Das Krankenhaus hat eine angeschlossene Kinderklinik.
Wie sieht denn die Überwachung genau aus? Wird das Kind dann nicht bei mir bleiben können nach der geburt? Muss es dann in der kinderklinik liegen? Und wenn ich stillen möchte, geht das dann trotzdem?

Vielleicht hat ja jemand Erfahrung damit und kann mir sagen, was da so auf uns zukommt

 
6 Antworten:

Re: Antidepressiva- Überwachung nach der geburt

Antwort von red_apple am 26.01.2017, 16:10 Uhr

Tut mir leid, dazu kann ich Dir leider nichts sagen. Gibt es da keine Selbsthilfegruppen? Vielleicht ja sogar in Deiner Nähe? Die wissen bestimmt Rat!

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Re: Antidepressiva- Überwachung nach der geburt

Antwort von Conny_89 am 26.01.2017, 17:47 Uhr

Ich würde das direkt mit der Ärztin oder der Hebamme besprechen. Und auf jeden Fall versuchen bei meinem Kind bleiben zu können und es auch zu stillen, der Kontakt gerade am Anfang zu der Mutter ist so extrem wichtig

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Re: Antidepressiva- Überwachung nach der geburt

Antwort von kaschti am 26.01.2017, 18:53 Uhr

Ich musste ab kinderwunsch absetzten. Wäre die schwangerschaft plötzlich gekommen hätte ich aber auch weiternehmen müssen. Bei mir wurde gesagt dass ich auf keinen fall in der schwangerschaft absetzten darf wegen den entzugserscheinungen, die ja dann auch das baby hat. Von daher kannst oder solltrst du sogar stillen, damit dein kind nicht gleich ohne alles ist und langsam entwöhnt werden kann. Dieses "unter beobachtung" meinen die bestimmt, dass sie mehr nen auge auf dein kind haben wie es reagiert und drauf ist usw. und ob es eben entzugserscheinungen hat. Heutzutage sollte keine klinik mehr ohne triftigen grund mutter und kind trennen. Es würde euch beiden sicherlich sogar besser tun, wenn ihr euch habt und kuscheln könnt.
An sich sind wir natürlich höher gefährdet für wochenbettdepression usw. aber das muss nicht sein. Das ist keine regel, dass es auf jeden fall kommt.

Deine hebamme ist da genau die richtige ansprechpartnerin, die dich nach der geburt häufiger besuchen sollte als üblich und helfen kann, wenn ihr was auffällt.

Tschaka du schaffst das. Sag schnellstmöglich gleich bescheid, wenn dir deine stimmung oder emotionen nicht so gut vorkommen und ich denke mit der vorabinfo, dass du die tabletten nimmst und was die diagnose ist, wirst du auch generell genauer beobachtet und gekümmert um schlechte entwicklungen zu vermeiden bzw. einzudemmen.

Fühl dich gedrückt

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Re: Antidepressiva- Überwachung nach der geburt

Antwort von blattlaus am 26.01.2017, 20:12 Uhr

Schau doch auch mal bei embryotox, da wirst du bestimmt fündig, was zb das Stillen angeht....

Ich selbst habe mein AD nach der zweiten Fehlgeburt abgesetzt - ich hatte zuviel Angst, dass das zusammenhängt.....

Alles Gute!

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Re: Antidepressiva- Überwachung nach der geburt

Antwort von blacky1981, 23. SSW am 26.01.2017, 21:12 Uhr

Ich schleich mich mal aus dem Mai-Bus ein...also ich selber bin Epileptikerin und nehme Carbamarzepin. Dieses Medikament wird auch zur Behandlung von Depressionen eingesetzt. Ich selber hatte aber auch schon mit Depressionen zu tun.

Dass dein Kind zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben muss, bedeutet nichts anderes, als dass es mit dir zusammen stationär bleiben muss. Du kannst halt nicht ambulant entbinden.
Manche Kinder können Anpassungsschwierigkeiten haben. Ist bei meinen beiden nicht vorgekommen. Ich erwarte gerade das dritte.

Das Kind bleibt ganz normal bei dir. Ich habe meine Kinder auch ganz normal stillen dürfen, obwohl mein Medikament minimal in die Muttermilch übergeht. Genaueres solltest du unbedingt mit deinem Arzt besprechen, der dich wegen Depressionen behandelt.

LG

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Re: Antidepressiva- Überwachung nach der geburt

Antwort von LadyFly am 29.01.2017, 21:59 Uhr

Embryotox hat auch eine super Hotline. Ruf dort doch einmal an und stell deine Fragen. Mich hat das einmal sehr beruhigt.

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