Dezember 2019 Mamis

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Geschrieben von Suserl81, 31. SSW am 11.10.2019, 18:21 Uhr

Angst vor der Geburt?

Hallöchen,

Mich würde mal interessieren wie es euch zum Thema Angst vor der Geburt so geht?
Egal ob es nun euer erstes oder fünftes Baby ist... Und auch wie ihr damit umgeht oder euch vorbereitet.
Beim ersten war ich noch relativ entspannt, hatte zwar Angst vor dem Ungewissen aber dachte ich krieg das super hin.
Beim zweiten hatte ich nur noch Panik dass es genauso wird wie beim ersten.
Und nun, beim 3. hab ich Angst dass was passiert weil ich mein Glück nochmal heraus fordere...
wie seht ihr das?
LG

 
28 Antworten:

Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Peggy50 am 11.10.2019, 18:52 Uhr

Hallo Suserl,
da es für mich das erste Mal ist und ich allgemein sehr großes Vertrauen habe (in meinen Körper, die Ärzte, die Vorbereitung durch meine Hebamme, meinen Mann und das Leben im Allgemeinen) freue ich mich eigentlich eher.
Allerdings passt "mein Bild" überhaupt nicht zu dem, was mir mein Leben lang über Geburten suggeriert wurde, ich habe bis jetzt immer nur negative Darstellungen von Geburt präsentiert bekommen. Deswegen fällt es mir mit Momenten schwer, bei mir und positiv zu bleiben.
Der zweite große Punkt ist, dass ich irgendwie "beschämt" bin, dass mein Mann mich "so" sehen wird. Auch das ist totaler Bullshit und absolut anerzogen und ich muss mich auch hier frei machen von dem, was man mir beigebracht hat.
Ist schwer in ein paar Sätzen zu beschreiben.

Liebe Grüße euch

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Mia_Maria, 32. SSW am 11.10.2019, 19:05 Uhr

Hallo Suserl

Ein Thema was mich schon vor der SS sehr beschäftigt hatte und auch der Grund war weshalb ich immer skeptisch war gegenüber den Kinder bekommen...
Ich hab wahnsinnig Angst davor, ist mein erstes Kind und wird aufgrund meiner Wirbelsäulenversteifung auch ein geplanter Kaiserschnitt. Einerseits würde ich das gerne mit PDA durchziehen um vom ersten Augenblick dabei zu sein wenn die Maus auf die Welt kommt, andererseits sind die Ärzte sich nicht einig ob eine PDA überhaupt funktioniert und ob nicht Vollnarkose das beste wäre. Alles nicht so einfach und an das danach mit Kaiserschnitt mag ich auch noch garnicht denken.

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Aurora_, 31. SSW am 11.10.2019, 20:13 Uhr

Liebe Suserl,

Ich bin in der „Phase der unberechtigten Sicherheit“, dass alles halb so wild wird.

Völlig grundlos. Tja. Müssen die Hormone sein. Ich nehme alles zum Anzeichen, dass ich nicht sooooo schmerzempfindlich bin (hahahaa), von - bis.... ich denke, ich reiße schon nicht, weil mein Kind nicht so groß wird... ich denke, wer braucht schon eine Hebamme, die tatsächlich betreut, wenn ich einen Mann dabei habe, der medizinisch vorgebildet ist... ich denke, das macht dem Sexualleben gaaar nix, wenn er da unten alles anguckt... ich freu mich auf den Einlauf, den ich verlangen werde... wenn eine Hebamme mich auch nur einmal dumm anblafft, gehe ich den Beschwerdeweg durch alle Instanzen und ebne mir den Weg dafür, in diesem KH kein weiteres Kind bekommen zu dürfen...

Die „Phase der berechtigten Unsicherheit“ kommt aber vielleicht bald zurück. Dann werde ich den geplanten Wunschkaiserschnitt einfordern, sofort abstillen und mich postoperativ mit Opiaten vollpumpen.

Ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung, was passieren wird, und versuche halt, mich nicht auf eine Doktrin (Esoterik versus Wunschkaiserschnitt) zu versteifen. Von Dir weiß ich zum Beispel, dass ich mir die Wassergeburt vermutlich abschminken kann, weil die Wanne oft besetzt ist. Na gut, dann ist es halt so. Aber auf ein Kind freu ich mich schon so, so lange, ich bin einfach (zu) euphorisch.


Liebe Grüße,

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Aurora_ am 11.10.2019, 20:27 Uhr

Ach so, wie ich mich vorbereite: ich bereite mich nicht mit Atem- oder Entspannungstechniken vor. Ich kann zwar Entspannungstechniken, aber bezweifele für mich stark, dass die Geburt der passende Moment dafür ist. Mental „Wegbekamen“ kann ich mich aber von Natur aus ganz gut. Vor medizinischen Equipment hatte ich noch nie Angst, Klinik ist eine vertraute Umgebung. Das hilft mir, daran zu glauben, dass mein Parasympathikus in der Klinik die Oberhand behält, so, wie man es zum Gebären auch braucht.
Außerdem passt mein Mann mit auf, der ist ein guter „Anwalt“, dass mir z. B. nichts gegeben wird, was ich nicht will, oder, dass mir was gegeben wird, wenn ich will. Er kann sich durchsetzen, wenn ich nicht mehr kann. Das beruhigt mich.

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von jolina06 am 11.10.2019, 21:18 Uhr

Angst habe ich nicht wirklich, ich weiß dass es wehtun wird, ich weiß dass es anstrengend wird und ich weiß dass es vorbei geht

Wie ich es im dem Moment dann empfinde ist danach eh schnell vergessen

Ich hab aber auch keine schlechten Erfahrungen gemacht, bin nie gerissen oder hatte sonst irgendwelche Verletzungen
Meinen Kindern ging es danach gut und mir auch

Wovor ich Angst habe ist, dass ich einen Kaiserschnitt bekommen muss so ganz plötzlich weil irgendwas nicht stimmt. Das wäre mein persönlicher Albtraum. Ich gehe aber davon aus dass es auch bei Nummer 4 soweit normal verläuft

Worauf ich allerdings keine Lust habe ist dieses gewarte dass es losgeht stundenlanges irgendwas nichts halbes nichts ganzes und dann urplötzlich von 0 auf 1000 und zack ist das Baby da
Bin doch so ungeduldig und richtig beschäftigen kann man sich auch nicht vor allem im Winter ist alles kalt
(Ich gehe stark davon aus dass auch Nummer 4 eingeleitet wird wenn es nicht zum Zeitpunkt von alleine losgeht das ist sicherer bei der epilepsie)

Ich freue mich allerdings auch schon total auf den kleinen Mann und bin sehr gespannt wie er aussieht und was für ein Wesen er ist, kann es kaum erwarten

Wir schaffen das alle und ich freue mich wenn es bei uns im Bus losgeht

Lg

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von karamell-keks am 11.10.2019, 21:56 Uhr

Ich hatte eine ziemlich gute, schnelle erste Geburt. 4 Stunden von der ersten Wehe, die ich gespürt habe, bis er da war. Nur gerissen bin ich deshalb ziemlich.
Eigentlich bräuchte ich keine Angst vor dieser zu haben, mache mir aber immer mehr Gedanken: was ist, wenn ich dieses Mal alle Wehen spüre und es ewig dauert? Was ist, wenn es noch schneller geht und wir nicht rechtzeitig im KH sind? Was ist, wenn ich noch mehr reisse?

Und am meisten hab ich Angst, dass meine Fruchtblase in der Uni oder den öffentlichen Verkehrsmitteln platzt. Letztes Mal musste sie aufgestochen werden... .

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von engelchen0108, 29. SSW am 12.10.2019, 6:39 Uhr

Ich bin da noch relativ entspannt.
Dieses mal möchte ich einen Kaiserschnitt haben und werde das am Montag bei meiner Ärztin ansprechen.

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Becca09 am 12.10.2019, 7:24 Uhr

Fahr am Besten gleich bei Wehenbeginn los;)
Bei uns wäre das 2. fast im Auto gekommen...
Meine Fruchtblaße wurde beim 1. auch aufgestochen. Der 2. kam in der Fruchblase:)
Scheint bei mir also nicht so leicht zu platzen. Ist vielleicht bei dir auch so;)

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Nala17 am 12.10.2019, 8:06 Uhr

Es ist mein zweites Kind und ich muss sagen ich habe Respekt davor!! Es gibt immer Risiken und Situationen, mit denen man nicht rechnet aber das kann man nicht mit einkalkulieren! Deswegen bin ich absolut für kh Geburt, denn da bist du versorgt!!
Was ich aus meiner ersten Geburt mitnehme ist wirklich so entspannt wie möglich zu bleiben auch wenn die Schmerzen schlimm sind.. gerade bei Wehen sollte man mit ihnen gehen , locker lassen anstatt sich immer wieder zu verkrampfen!!!damit bin ich gut gefahren , ohne pda oder sonstiges.. ich wurde geschnitten und genäht, beides sehr schmerzhaft aber Mädels es geht vorbei!!!
Immerhin haben wir auch ne Menge von Natur mitbekommen, nicht umsonst bekommen wir die Kinder, nämlich weil wir es können

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von alicebrown, 33. SSW am 12.10.2019, 8:40 Uhr

Hey Suserl!
Die erste Hälfte der Schwangerschaft war echt überschattet von der Angst vor der Geburt. Ich hab aber in vielen Gesprächen mit meiner Hebamme, meiner Psychologin und auch noch einer Psychologin in der Schwangerenberatung einer Klinik über die erste Geburt und was daran so schlimm für mich war gesprochen. Außerdem war der Geburtsvorbereitungskurs sehr hilfreich. Ich habe jetzt für mich klar, welche Bereiche ich steuern kann und in welchen Bereichen ich mich einfach auf die Situation einlassen muss. Ich habe nicht wie beim ersten Mal eine verklärte Vorstellung von einer Geburt, sondern weiß, was auf mich zukommt.
Dass es medizinische Notfälle geben kann, ist mir bewusst, aber ich gehe auch nicht vom Worst Case aus.
Ich freue mich einfach auf den Moment, wo ich es geschafft habe.

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Julibaby17 am 12.10.2019, 9:44 Uhr

Hallo Suserl,

mir geht es ähnlich wie dir.

Bei der ersten Geburt hatte ich keine Angst, war nur aufgeregt da ich ja nicht wusste was mich erwartet. Lief aber alles schnell und entspannt.

Bei der 2. dachte ich, ach das Flutscht wie beim ersten Mal. Leider war es nicht so und es endete in einem Notkaiserschnitt der mich bis heute noch beschäftigt.

Jetzt bekomme ich einen geplanten Kaiserschnitt und habe so richtig Bammel davor. Mir wäre da die Vollnarkose lieber aber dann bekomme ich von der Geburt nichts mit, was ja auch doof ist. Naja mal schauen wie es mir ergehen wird

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Suserl81 am 12.10.2019, 10:15 Uhr

Das klingt sehr schön Peggy. Dein Mann wird es genauso schön finden wie du und völlig überwältigt sein.

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von DieRegenfrau, 30. SSW am 12.10.2019, 10:17 Uhr

Tatsächlich hatte ich eine sehr langwierige (Mittwochs wehenbeginn und ab Montag dann Einleitung, Dienstag war er da) Geburt, die auch alles andere als toll war, doch mit Hilfe wirklich toller Hebammen und einer PDA (die ich im Vorfeld wehemennt abgelehnt hatte ) konnte ich wenigstens vaginal entbinden, wo andere Kliniken vielleicht eher eine Sectio gemacht hätten. Ich bin zwar auch gerissen und konnte unter Geburt nicht Urin lassen, der kleine hatte straff die Nabelschnur zweimal um den Hals, weswegen es natürliche Wehen wohl ausgebremst hatte... ABER es kann ja eigentlich nur besser werden. Ich bin der Meinung die erste Geburt verarbeitet zu haben und hoffe tatsächlich auf eine zweite schöne Geburt. Mit definitiv mehr Bewegung und so lange ich es irgendwie abwenden kann auf jeden Fall ohne Einleitung!
Wobei diese künstlichen Wehen ja jeder anders empfindet.
Ich werde diesmal auch bewusst ein anderes Krankenhaus wählen, die auch eine „walking PDA“ anbieten für den Fall der Fälle und einfach um nicht nachher wieder im selben Kreißsaal zu landen.

Jetzt hoffe ich erstmal drauf, dass purzel sich auch wirklich noch dreht! (Ich weiß, es ist ja noch Zeit)
Aber beide Krankenhäuser hier machen auch Geburten aus BEL möglich, also.. wird schon

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Suserl81 am 12.10.2019, 10:18 Uhr

Hallo Mia_Maria,

Hatte auch schon immer Angst davor, und wollte bis ich zum ersten Mal schwanger war immer einen geplanten KS. Ich denke man kann auch damit eine „schöne“ Geburt haben. Das mit der Vollnarkose ist natürlich nicht ganz so schön aber da musst du einfach das machen was für euch das beste ist. Letztendlich kann auch das bis zum Emde jedem von uns passieren!

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Suserl81 am 12.10.2019, 10:25 Uhr

Liebe Aurora,
Das hört sich doch alles nach nem tollen Plan an. Ungefähr genauso hab ich vor meiner ersten Geburt auch gedacht. Bin allerdings null vom Fach und mir macht das ganze Equipment auch Angst. Ich konnte mich leider nie entspannen und das ist tatsächlich m. E. das wichtigste! Daher ist es toll, dass du schon Entspannungsübungen hast.
Die Wanne an sich ist glaub ich seltenst besetzt. Aber der Kreißsaal wo die drin steht. Ich glaube fest wir kriegen diesmal eine!!

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Suserl81 am 12.10.2019, 10:33 Uhr

Hallo jolina,

Ich kann dir nur in allen Punkten recht geben. Geht mir grad exakt genauso.
Mein Geduldsfaden ist jetzt schon am Ende. Ich gehe wieder von 8-10 Tagen drüber aus und hoffe dass es ohne künstliche Wehen geht.
Ein KS beim 3. wäre auch mein persönlicher Albtraum. Reißen werd ich wieder- ist mir aber eig relativ egal.
Wenn ich mir was wünschen könnte, würde ich gerne 1-2 Wochen vorher auskugeln und ne natürlich Geburt ohne Schmerzmittel oder wehentropf haben.

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Suserl81 am 12.10.2019, 10:38 Uhr

Hallo Karamell-Keks,

Das hört sich doch sehr gut an. Geht bestimmt wieder fix und vllt ja sogar ohne Reißen.
Die Angst mit der Fruchtblase hab ich auch immer, aber wenn schon?! Dann sollen die nen Krankenwagen rufen und gut...

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Suserl81 am 12.10.2019, 10:40 Uhr

Hallo Engelchen,
Darf ich fragen warum, oder hattest du das schon erzählt und ich hab’s nicht am Schirm?

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Suserl81 am 12.10.2019, 10:42 Uhr

Hallo Nala,
Da stimme ich dir in allen Punkten 100% zu.

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Suserl81 am 12.10.2019, 10:47 Uhr

Hallo Alicebrown,
Auch hier stimm ich 100% zu. Ich konnte leider die erste Geburt vor der zweiten gar nicht verarbeiten, auch der GV Kurs hat mir dabei nicht geholfen, da ich nix erzählen durfte!
Aus meiner Erfahrung ist die zweite aber deutlich schneller und viel viel einfacher und obwohl ich wieder nicht ernst genommen wurde und weggeschickt wurde und keiner Zeit hatte, war es trotzdem so, dass sobald ich mein 2. Mädchen am Arm hatte die erste für mich so traumatische Geburt direkt mit verarbeitet war. Hoffe du wirst diesmal auch positiv überrascht!

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Suserl81 am 12.10.2019, 10:52 Uhr

Hallo Julibaby,

Oh das tut mir sehr leid dass du diese Erfahrung beim 2. machen musstest.
Davor hab ich momentan echt die größte Angst. Alles andere weiß ich, hab ich schon geschafft und schaffe ich wieder.
Ich denke ein geplanter KS ist def wesentlich entspannter als deine letzte Erfahrung. Meine Freundin hatte das beim 2. auch (1. Not-KS) und das war doch um ein Vielfaches besser. Wenn du so Angst hast hast, machen die Ärzte dich bestimmt auch ne Vollnarkose?

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Suserl81 am 12.10.2019, 10:57 Uhr

Hallo Regenfrau,
Da hattest du ja eine sehr lange Geburt, das tut mir leid. Die 2. geht sicher viel viel schneller!
Ich kann dir auch nur recht geben, dass alles künstliche (wehen aber für mich auch PDA) eher kontraproduktiv sind. Was def besser hilft ist laufen und entspannen.
Ich hoffe def darauf, nicht eingeleitet werden zu müssen und die PDA hau ich aus dem Fenster wenn jmd damit kommt. Walking PDA gibts hier irgendwie nicht!

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von jolina06 am 12.10.2019, 11:45 Uhr

"Wenn ich mir was wünschen könnte, würde ich gerne 1-2 Wochen vorher auskugeln und ne natürlich Geburt ohne Schmerzmittel oder wehentropf haben. "
Ja das wäre echt cool

Schmerzmittel bzw ne pda hatte ich nie
Ich möchte auch nicht rüber bei kind 3 waren es 7 Tage das war total doof

Das wird schon

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von alicebrown, 33. SSW am 12.10.2019, 12:19 Uhr

Danke! Das hoffe ich auch.
Ich wünsche dir auch, dass du deine dritte Geburt als schön erleben kannst.
Schmerzmittel möchte ich dieses Mal gar nicht, das hat beim letzten Mal alles nicht geklappt und hat die Situation so ätzend werden lassen und ne PDA erst recht nicht. Ich möchte einfach zu 100% ausschließen können, wieder diese postspinalen-Kopfschmerzen zu bekommen.
Am Ende hab ich die letzte Geburt ja auch ohne Schmerzmittel geschafft, auch wenn die Schmerzen mich überfordert haben.

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von engelchen0108, 29. SSW am 12.10.2019, 14:34 Uhr

Ich hab seit der letzten Geburt extrem mit hämorrieden zu kämpfen, dazu hatte ich eine schwere Schwangerschaftsvergiftung, einen Dammschnitt ohne vorherige Information und trotz PDA (nur einseitige Wirkung) wurde mir schwarz vor Augen, schwindelig und ich kann mich an die letzten Momenten der Geburt überhaupt nicht mehr erinnern, da ich alles nicht mehr mitbekommen habe.
Nach der Geburt wurde mir die kleine sofort weg genommen weil sie zu viel fruchtwasser geschluckt hatte da sie ein sternengucker war und die plazenta nicht raus kam, aber eine angerissene nabelschnur hatte. Kam gerade noch um eine op rum.
Dazu habe ich niemanden der auf meine große Tochter aufpassen könnte und alleine lassen oder gar mitnehmen mit gerade mal 8 Jahren geht nicht.

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Franz_mama, 35. SSW am 12.10.2019, 19:08 Uhr

Lustig, bei mir war und ist es ganz ähnlich. Beim ersten war ich voll entspannt, coole Beleghebamme, autogenes Training... Das wird schon!
Wurde auch, war auch okay, aber eben immernoch ne Geburt...
Beim zweiten war ich panisch, kurz vorher in ne andere Stadt gezogen, komisches kirchliches Krankenhaus... Die Geburt war furchtbar.
Jetzt beim dritten mach ich mir vor allem Sorgen um das Baby, dass alles gut geht und es gesund da raus kommt.
Ich bereite mich nicht sonderlich vor, habe aber eine Hebamme, die mich von Anfang bis Ende betreut und werde im Geburtshaus gebären, wenn medizinisch nichts dagegen spricht. Die zweite Geburt war so schrecklich weil ich so alleine war und deshalb ist das jetzt meine Konsequenz, dass ich eine Hebamme für mich möchte und das geht hier nur im Geburtshaus. Finde ich aber auch okay, Schmerzmittel sind echt nicht so wichtig, wenn man gut betreut wird und falls wir medizinische Hilfe brauchen ist eine große Klinik schnell vom Geburtshaus erreicht.
Wäre das nicht gegangen hätte ich beim dritten Kind einen KS verlangt.
Ich glaub wenn man entspannt ist und gut betreut, kann eine Geburt super schön sein, man arbeitet sich durch die Schmerzen und wird am Ende belohnt.
Aber im Klinikalltag wie er heute ist, geht das eben oft nicht und dadurch entstehen diese grausigen Geschichten, die jeder kennt.
Ich würde uns allen daher raten sich eine gute Begleitung für die Geburt auszusuchen, jemand, bei dem Ihr Euch fallen lassen könnt, im Idealfall auch eine tolle Hebamme dazu. Und ansonsten entspannt zu bleiben, meine Hebamme hat beim ersten Kind immer gesagt: Erwarte keine Schmerzen, aber erwarte Arbeit.

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von Suserl81 am 13.10.2019, 10:28 Uhr

Hallo Franz_Mama,

Tut mir sehr leid, dass deine 2. Geburt so schlimm war. Das mit dem alleine sein kenn ich. Das war bei meiner ersten so. Und ich bin überzeugt davon, dass das alles „kaputt“ gemacht hat.
Das Privileg einer Beleghebamme hatte ich noch nie, gibts irgendwie nicht bei uns! Müsste man dann auch ins Geburtshaus. Kann mir vorstellen dass das sehr schön ist, ne Freundin von mir hat das auch gemacht und war sehr begeistert. Für mich ist das leider nix. Bin zu ängstlich für sowas. Sollte ich mich fürs nahe normale Krankenhaus entscheiden, hätte meine Hebamme sogar Spätdienst am ET. Vllt hab ich ja Glück!

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Re: Angst vor der Geburt?

Antwort von karamell-keks am 13.10.2019, 17:50 Uhr

Ja, natürlich wärs nicht schlimm. Aber irgendwie peinlich wärs mir doch. Muss ja jemand dann aufputzen...

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