Prof. Dr. med. B.-Joachim Hackelöer

Prof. Dr. med. B.-Joachim Hackelöer

Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe

Prof. Dr. B.-Joachim Hackelöer studierte von 1965–1971 Medizin in der Universität Marburg, promovierte dort 1972 mit einem Thema der Endocrinologie, erhielt 1977 seinen Facharzt für Gynäkologie, habilierte in 1978 und wurde 1981 Professor. Seit Mai 2013 ist Prof. Hackelöer bei "amedes experts-hamburg" im DEGUM III (Pränat/Gyn/Mamma), sowie in seiner eigenen Praxis in Hamburg tätig. Sein Schwerpunkt ist heute die Früherkennung fetaler Erkrankungen und Behandlungen im Mutterleib. Die Geburtshilfe der Klinik gehört mit 2700 Geburten pro Jahr zu den größten in Deutschland.

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Prof. Dr. med. B.-Joachim Hackelöer

Fehlgeburt im Dez

Antwort von Prof. Dr. med. B.-Joachim Hackelöer

Frage:

Hallo mal wieder Herr Prof. Dr. Hackelöer,

können Sie meinen Beitrag von Dez/Jan noch sehen oder wissen Sie noch um was es ging?

Sie haben mir nach meiner Fehlgeburt im Dez geraten den Bluttest zu machen wegen div. Infektionen. Diese waren alle negativ bzw. schon lange abgeglungen...

Jetzt hab ich mit meinem Frauenarzt geredet, der meinte zu dem Befund "nicht entwicklungsfähig" nicht viel...wäre normaler Befund, nicht besorgniserregend bzw. würde nicht gegen einen weitere Schwangerschaft sprechen. Wir hätten halt 2 mal Pech (2005 kein Herzschlag in 13 SSW und jetzt in 12 SSW) gehabt und 2 mal Glück (vor 2005 ein gesundes Kind und danach noch Zwillinge)... Er meinte er könnte uns zur Gentechnischen Beratung schicken, könnte man, die Leute wären nett... aber nicht, dass es notwendig wäre. Oder eine Fruchtwasseruntersuchung machen, aber da ich nicht mal schwanger bin... aber ich bin ja noch nicht schwanger kam dann auch noch als Aussage...Auf meine Äusserung, dass ich eher gegen Fruchtwasseruntersuchgen bin, meinte er nur, dass wir es auch lassen könnten, es aber wohl schrecklich wäre, wenn beim Ultraschall alles "normal" wäre und es sich dann rausstellt, dass doch eine Behinderung vorliegt...

Ich weiß ehrlich gesagt jetzt gar nichts mehr! Ich bin total verunsichert, hätte gerne noch ein Baby, hab aber das Gefühl, dass alleine das Alter 35 schon so etwas wie Lottospielen bedeutet... und noch mehr, wenn ich keine Fruchtwasseruntersuchen möchte, denn die muss ja empfohlen werden ab dem Alter! Und jetzt noch die 2. Fehlgeburt, dazu die meiner Meinung nach "wisch-wasch-Aussage" meines Arztes...

Dass mir niemand eine Garantie auf ein gesundes Baby geben kann, ist für mich ganz klar und erwarte ich auch nicht. Aber ist es nicht möglich eine Klarere Aussage zu treffen, bzw. wie kann ich das Risiko einschätzen?

Bei der 1. Fehlgeburt hatte ich extremen psychischen Streß und war gestürzt, das war für mich immer der Grund, auch wenn dieser natürlich nicht bewiesen ist.. diesesmal hatte ich ebenfalls psychischen Streß, weil es total überraschend, ungeplant, ich stark Grippekrank war und noch ein riesen Problem mit einem meiner Kinder hatte (möchte keine Geschwister mehr) ...

Eine Genetische Untersuchung des Kindes wurde laut Aussage meines Arztes nicht für nötig empfunden.

Ich hoffe, dass Sie oder auch hier ein anderer Experte mir vielleicht eine klarere Einschätzung, Aussage oder Rat geben können.

Meinen Frauenarzt möchte ich ungern wechseln, denn eigentlich bin ich sehr zu frieden und er hat mich in den beiden intakten SS toll begleitet!

Vielen lieben Dank

von luystella am 03.02.2015, 12:43 Uhr

 

Antwort auf:

Fehlgeburt im Dez

Hallo Luystella,
jede 4.Schwangerschaft endet in einer Fehlgeburt.Das ist nicht selten und je älter man wird um häufiger ist das Risiko.Das muß keine speziellen Gründe haben.Ich habe viele Frauen(aus meiner eigenen Familie) erlebt mit gesunden Kindern nach 2 Fehlgeburten.Da Sie das Thema aber sehr beschäftigt,würde ich auf jeden Fall eine humangenetische Beratung wahrnehmen.Auch immunologische Gründe können vorkommen,gegen die eine Impfung möglich ist.
Alles Gute
Prof. Hackelöer

von Prof. Dr. med. B.-Joachim Hackelöer am 03.02.2015

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