Frage im Expertenforum Milch & Fläschchen an Annelie Last:

Was können wir ihm denn anstatt dem Brei anbieten?

Frage: Was können wir ihm denn anstatt dem Brei anbieten?

melanie84

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Hallo. Unser Sohn ist am 11.11.14 geboren. Er ist 74 cm und wiegt ca 9 kilo. Bisher hat er immer gut und gerne Brei gegessen. Doch mittlerweile möchte er immer was von uns abhaben. Sei es Toast oder Brot oder Nudeln. Seine Gläschen isst er kaum noch auf. Dann trinkt er auch noch ziemlich viel Milch. 500-600 ml würde ich sagen. Nachts trinkt er auch immer noch 1-2 mal. Was können wir ihm denn anstatt dem Brei anbieten? Ich habe Bedenken das er nicht genug versorgt wird.


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Liebe „melanie84“, gerne können Sie mit dem babygerechten Naschen fortfahren. Ab dem 8. Monat sind ja nun auch Knabberartikel (wie Reiswaffeln und Hirsekringel) geeignet. Vielleicht können Sie Ihren Kleinen wieder ans Mittagessen locken, wenn Sie ihn bei seinem Forschungsdrang packen. Geben Sie Ihrem Söhnchen ein weiches Löffelchen in die Hand. Bestreichen Sie den Löffel oder ein Fingerchen mit ganz wenig Brei und lassen ihn das Essen selbst erforschen. Geben Sie ihm ruhig immer einen eigenen Löffel in die Hand. Auch wenn er damit zunächst mehr spielt, es weckt seine Neugierde. Wenn Ihr Söhnchen so viel Spaß am Kauen hat, reichen Sie ihm ruhig parallel zum babygerechtes Fingerfood wie sehr weich gedünstete Gemüsestückchen oder auch ungesalzene Beilagen wie Nudeln oder Kartoffeln an. Am Nachmittag reichen Sie zum Getreide-Obst-Brei weiches, reifes Obst. Ideal für den Start ist die Banane. Probieren Sie mal einige Stückchen Birne und Apfel weich zu dünsten und dann abgekühlt als Fingerfood anzubieten. Oder Sie kombinieren Obstmus mit Reiswaffel und Hirsekringel zum Knabbern. Vielleicht mag Ihr Schatz es auch lieber, wenn der Nachmittags- und Abendbrei eine griffigere Konsistenz aufweist? Er scheint ja große Freude am Kauen zu haben. Bröseln Sie dazu einfach noch etwas HiPP Babyzwieback oder auch Babykeks unter die Breie. Oder direkt etwas Babyzwieback in der Milch oder im Fruchtsaft/püree einweichen. Es stimmt Ihr Kleiner benötigt bis zum ersten Geburtstag nur noch 400 bis 500 ml/g Milch und „Milchhaltiges“ (wie Milchbrei). Was aber nicht heißt, dass Ihr Junge noch etwas mehr Milch bekommen kann. Schauen Sie hier nicht zu streng auf die Zahlen - es ist ein Richtwert / eine Empfehlung. Aber es ist eine gute Orientierung. Dass Ihr kleiner Liebling nachts ein bis zwei Fläschchen einfordert, ist nichts Unübliches für dieses Alter. Das Selberessen und vor allem das ausgiebige Kauen von Fingerfood ist sehr anstrengend und der Hunger in diesem Alter sehr groß. Er gehört auch zu den größeren und auch schwereren Babys, deshalb hat er auch einen entsprechend hohen Energiebedarf. Wenn Ihr Kleiner momentan wenig Brei ist, nur etwas nascht und Milch trinkt, wird sich an dem nächtlichen Einfordern wenig ändern. Denn feste Nahrung macht nun nach und nach satter als das Trinken von Milch. Bieten Sie also weiter frohen Mutes altersgerecht stückige Brei an! Noch ein Wort zum Brot: Gerne darf Ihr Sohn schon etwas Brot von Ihrem Teller naschen. Für eine echte Brotmahlzeit ist es jedoch noch zu früh. Brot ist relativ salzhaltig. Alles Gute, Annelie Last


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