Birgit Neumann

Birgit Neumann

Dipl. Ökotrophologin

Birgit Neumann studierte Ökotrophologie mit dem Schwerpunkt Ausbildung und Beratung und schloss ihr Studium mit dem Titel Diplom Ökotrophologin (Dipl.oec.troph.) ab. Seit dem Studium ist sie als Ernährungs­beraterin und Kursleiterin tätig. Mit regelmäßigen Fortbildungen hält sie ihr Wissen zur Baby- und Kinder­ernährung auf dem aktuellen Stand.

Birgit Neumann

Apfelkuchen

Antwort von Birgit Neumann

Frage:

Sehr geehrte Frau Neumann,

Ich brauche einige Rezepte für Apfelkuchen oder z.B. Apfelmuffins. Ich habe einige probiert, aber irgendwie sind meine Kuchen immer hart.

Ich brauche einige die sehr weich sind und ohne oder mit sehr wenig Zucker, lieber ohne.

Vielen Dank,

Nera

von Nektarica am 18.02.2019, 21:38 Uhr

 

Antwort auf:

Apfelkuchen

Hallo Nektarica
wenn deine Kuchen meistens hart werden, kannst du experimentieren und den Teigen entweder mehr Flüssigkeit zugeben oder das Gebäck bei Ober/Unterhitze backen statt mit Umluft. Die Temperatur nicht zu hoch schalten. Ca 175°-180° sind ideal für süße Gebäcke. Oder liegt es am Backtriebmittel? Wechsle ggf einmal deine üblicherweise verwendete Backpulversorte.

Hier sind ein paar Rezepte:
250 g Mehl, 70 ml Milch, Buttermilch, Wasser oder Pflanzendrink (z.B. Mandel), 20g Butter, 75 g Apfelmus,1/4 Würfel Hefe, nach Belieben: Süßungsmittel (Honig, Agavendicksaft, Zucker) und /oder Rosinen (eine Handvoll, ggf vorher in heißem Wasser eingeweicht, bleiben dann saftiger):
aus dem Teig einen weichen Teig kneten und den Teig ruhen lassen. Nach der Gehzeit, wenn der Teig aufgegangen ist, kannst du den Teig zu einzelnen Brötchen formen oder portionsweise (mit Hilfe von zwei Esslöffeln) auf ein Backblech geben (ggf Muffinblech, beschichtet ohne Förmchen). Den Ofen auf 190° vorheizen und die Brötchen vor dem Backen nochmals mit Wasser bepinseln oder einsprühen. Ca 18-20 min backen, bis gar aber nicht zu kross.

Flacher Apfelkuchen:
125 g Butter oder Margarine, 3 Eier (beides zimmerwarm), 150g Dinkelmehl Type 630 und 150g Dinkelmehl Type 1050, 3 TL Backpulver, 1 TL Bourbon-Vanillezucker, 1 Prise Salz,
4 Äpfel (du kannst die vorbereiteten Äpfel klein schneiden, klein raspeln oder vermusen oder in Stücke/Scheibchen schneiden, etwas Apfelsaft.
Eier und Butter schaumig rühren. Mehl, Backpulver, Vanillezucker unterrühren, 1 Prise Salz und nach Bedarf etwas Apfelsaft, so dass der Teig leicht weich aber nicht zu weich wird. Nach Belieben kannst du auch ca 100g Zucker in den Teig einarbeiten.
Den Teig in eine Sprngform geben und die vorbereiteten Äpfel darauf verteilen. Etwas Zimt (-Zucker) darüber verteilen und die Äpfel leicht in den Teig eindrücken.
Im Ofen bei 180° ca 45 min backen, bis leicht gebräunt ud gut duftend. Stäbchenprobe machen.

Apfel-Zimt Muffins:
2 Äpfel grob reiben
mit
100g Weizen-Vollkornmehl
150g Dinkelmehl Type 630
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1,5 TL Ceylon-Zimt
1/4 P Vanillezucker Bourbonvanille
80g fein gemahlene Mandeln ohne Schale (weiß)
vermischen

1 Ei
mit 150g braunem Zucker
100 ml Rapsöl
2 Becher Naturjoghurt (300g)
verquirlen

Die Mehlmasse unterheben und in Muffinförmchen im Muffinblech einfüllen.
Beo 180° ca 25 min backen

Apfel-Schoko-Herzen
130g geriebener Apfel
125g Mehl
2 TL Backpulver
90g Zucker (ggf etwas weniger)
1 Ei
50 ml Öl (geschmacksneutral)
100ml Milch
eine Handvoll Schokotropfen, die du auch weg lassen kannst

Alle Zutaten, bis auf den Apfel und die Schokotropfen, in einer Schüssel, mit Hilfe einer Gabel, verrühren. Den Apfel zugeben, verrühren, zuletzt die Schokotropfen unterheben.
Teig in Tartelette-Förmchen* geben und bei 175° ca 25 min (Garprobe nach 15-20 min machen) backen.
Im ausgeschalteten Ofen weitere 10-15 min ruhen lassen.
Aus dem Ofen nehmen, noch einmal kurz warten, und erst dann aus den Formen lösen. Durch das Erkalten zieht sich der Teig nochmal etwas zusammen und das Lösen geht leichter. Zum Auskühlen auf einen Backrost geben.
Wenn erkaltet, verzieren nach Wahl. Ggf mit Puderzucker bestreuen.

Je größer der Anteil Apfel, desto saftiger wird der Kuchen.
Die Schokotropfen kannst du weglassen, wenn nicht gewollt.

*es eignen sich auch andere flache Formen, weil der Teig so schneller durchbäckt. Ggf den Teig sonst in eine Brownieform oder Springform geben.


Also dann
Grüße
Birgit Neumann

von Birgit Neumann am 20.02.2019

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