Dr. med. Angela Freundorfer

betäubung

Antwort von Dr. med. Angela Freundorfer

Frage:

Liebe Dr. Angela Freudendorfer,
ich habe einen Zahnarzttermin und es muß eine größere Geschichte gemacht werden. Dazu ist auch eine Betäubung notwendig. Da meine Leber sehr aktiv ist und ich auch recht empfindlich bin, muß i.d.R. mehr als bei anderen Patienten gespritzt werden. Auch bei Vollnarkosen habe ich dieses Problem. Da ich noch sehr viel Stille und aus verschiedenen Gründen meiner Tochter keine Flasche geben kann habe ich ein Problem mit der Betäubung. Meiner Zahnärztin wäre es am liebsten, wenn ich einen Tag mit dem Stillen aussetzen würde, aber das geht leider nicht.
Eine Bekannte erzählte ich soll mir eine Spritze "ohne Zusatz" geben lassen. Die Wirkung würde dann zwar nicht so lange anhalten, aber die Gefäße bei dem Baby würden sich nicht verengen oder so ähnlich. Könnten Sie mir diese Aussage bitte erklären, so daß ich sie dann an meine Zahnärztin weiter geben kann?
Freue mich auf Ihre Antwort.
MfG
Andrea

von andrea am 30.10.2001, 20:46 Uhr

 

Antwort auf:

betäubung

Liebe Andrea,

bei dem Zusatz handelt es sich um Adrenalin. Es hat die Wirkung, daß sich die Blutgefäße verengen. Das hat u. a. zur Folge, daß das Lokalanästhetikum ( Mittel zur örtlichen Betäubung) in der Regel intensiver wirkt und daß bei einer Operation die Blutung geringer ist und das .
Wenn möglich, sollten Sie die Behandlung verschieben und warten bis Sie Ihr Kind abstillen wollen.

von 0 am 02.11.2001

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