HiPP Ernährungsberatung

Annelie Last  (Diplom Ökotrophologin)

   

 

Wieviel Flaschen Mahlzeiten

Hallo.
Mein Sohn ist 4,5 Monate alt und auf der Flaschenpackubg steht 4-5 Flaschen, ab 5. Monat sogar nur 4 a‘200g

Mein Sohn trinkt aber mehr. Er kommt auf 6 Mahlzeiten in 24 Stunden.
Trinkt aber selten mal eine 200ml Flasche. Meist so 150-190ml, manchmal auch nur 130ml ...
er wird abends bevor er ins Bett geht immer nochmal gestillt egal wann die letzte Flasche war und nachts auch 1x
(Also 6 Mahlzeiten, davon 3 Flasche)

Ist das Zuviel? Aber mit pre und Muttermilch kann man ja nicht überfüttern oder?

von Jenny612 am 08.11.2017, 15:56 Uhr

 

Antwort:

Wieviel Flaschen Mahlzeiten

Liebe „Jenny612“,

geben Sie Ihrem Kleinen einfach weiter zu jeder Mahlzeit so viel Milch, wie er trinken mag. Wie beim Stillen können Sie auch vom Fläschchen so viel geben, wie er mag.
Es sollte immer ein Rest im Fläschchen zurückbleibt, so wissen Sie, dass Ihr Kleiner satt ist.

Bei den Trinkmengenangaben auf der Packung handelt es sich nur um Richtwerte, sie geben Eltern eine ungefähre Orientierungshilfe.

Da jedes Baby ein eigenes Persönchen mit individuellem Bedarf ist, können die Milchmengen sehr stark schwanken und sich auch immer wieder einmal ändern. Auch entwickelt sich jedes Kind anders und hat zu gewissen Wachstumsschüben auch mal mehr Appetit.

Es gibt zwar eine Faustregel: im Durchschnitt trinkt ein Baby innerhalb von 24 Stunden ca. die Menge Milch, die 1/6 seines Körpergewichtes entspricht. Auch gibt es die Aussage „1000 ml Milch und ja nicht mehr!“. Hier möchte ich Sie aber in Ihrem Muttersein bestärken. Da dürfen Sie ruhig auf Ihren Sohn vertrauen. Er holt sich das was er braucht.

Meine Empfehlung lautet, füttern Sie Ihren Kleinen am besten weiterhin nach Bedarf.
Halten Sie sich bei der Zubereitung der Nahrung an die Dosierung mit dem original beiliegenden Messlöffel (Pulverüberstände am Messlöffel abstreifen) und lassen Sie Ihr Kind weiterhin so trinken wie es möchte.

Liegt ein Baby dauerhaft sehr deutlich über den 1000 ml, dann kann das die Nieren belasten und es sollte gegengesteuert werden. Dann wäre ein Wechsel zu 1er-Milch genau das richtige oder es wird Zeit für die Beikost.

Viele Grüße aus Pfaffenhofen,
Annelie Last

von Annelie Last am 09.11.2017

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