HiPP Ernährungsberatung

Annelie Last  (Diplom Ökotrophologin)

   

 

Kann ich wenn er 150g Gemüsebrei schafft, die Milch weglassen?

Hallo Frau Last,

vielen Dank erstmal für ihre Hilfe (siehe unten).
Ich habe aber nochmal eine Frage zum Ablauf. Nachdem auch die Kinderärztin zugestimmt hat, haben wir am Samstag mit Brei begonnen. Tag 1 und 2 hatte ich mit Kürbis begonnen (da mein Sohn zu Verstopfungen neigt, wollte ich eigentlich nicht mit Karotte beginnen), diesen hat er aber voll verweigert. Daraufhin habe ich es am Montag mit weißer Karotte probiert und das klappt super. Heute hat er bereits etwa 80g gefuttert. Ich möchte eigentlich, bevor ich gemischten Brei gebe, die verschiedenen Gemüse testen. Kann ich dann trotzdem, wenn er 150g Gemüsebrei schafft, die Milch weglassen? Und kann ich dann auch im nächsten Monat mit Abendbrei beginnen?

VG Kristin


Beikost mit 19 Wochen?

Hallo,

Mein Sohn ist jetzt 19 Wochen alt, ist 68cm groß und wiegt etwas mehr als acht Kilo (Bei Geburt 54cm/3675g). Bisher stille ich und füttere mit Beba HA Pre zu, da er an der Brust nicht ausreichend trinkt. Jetzt habe ich den Eindruck, dass er nicht mehr satt wird. Seit ca zwei Wochen stille ich tagsüber ca alle zwei Stunden bzw gebe Flasche ( vorher auch vier Stunden Abstände) und nachts hat er auch wieder öfter hunger (vorher bereits Durchschlafen von 20:00 bis ca. 4:00 Uhr), trotz größerer Flaschenportion am Abend. Kann es sein dass Milch allein nicht mehr reicht? Ein erstes Interesse an unserem Essen bemerke ich seit einigen Tagen. Macht es Sinn mit Brei zu beginnen oder sollten wir erst auf 1er Nahrung umstellen (zusätzlich zum Stillen?)
Vielen Dank


von Kristin2710 am 02.12.2014

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*Antwort:

Re: Beikost mit 19 Wochen?

Liebe „Kristin2710“,

für mich klingt es nach Beikoststart.

Allgemein gilt: Frühestens nach vier Monaten (etwa 17 Wochen) kann feste Kost über den Löffel zur Milch dazukommen.

Zeigt Ihr Kleiner zusätzlich, wie sie schreiben, Interesse an der neuen Nahrung, kann darüber hinaus sein Köpfchen schon halten und mit etwas Unterstützung sitzen, dann zeigt er Ihnen damit, dass er reif ist. Dann kann es losgehen.

Sprechen Sie die Beikosteinführung und den Zeitpunkt gerne auch mit dem Kinderarzt ab.

Ich wünsche Ihnen beiden einen schönen Löffelstart und
Ihnen und Ihrer Familie eine schöne Adventszeit,
Annelie Last

Antwort von Annelie Last am 03.12.2014

von Kristin2710 am 10.12.2014, 14:07 Uhr

 

Antwort:

Kann ich wenn er 150g Gemüsebrei schafft, die Milch weglassen?

Liebe Kristin,

bitteschön!

schön, dass es jetzt mit dem Löffeln losgeht und Ihr kleiner Fan der „Weißen Karotte“ ist.
Ja es ist empfehlenswert die Lebensmittel stufenweise einzuführen. Um zu sehen, ob ein Lebensmittel vertragen wird, reichen etwa drei Tage aus. Das heißt, es kann alle vier Tage ein neues Lebensmittel dazu kommen.

Sie haben mit dem „Startergemüse“ Reine Weiße Karotte begonnen, heute könnten Sie ein weiteres „Startergemüse“ (HiPP Reine Pastinake und auch Reine Früh-Karotten (genauso bekömmlich wie die weißen Karotten) anbieten und am 4. Tag ein weiteres. Wenn es mit dem puren Gemüse gut klappt, sie müssen nicht alle Sorten durchtesten, können Sie zum gemischten Gemüse (Kombinationen mit Kartoffel wie HiPP Pastinaken mit Kartoffeln oder Früh-Karotten mit Kartoffeln, Kürbis mit Kartoffeln) übergehen. Meinen Sie diese Gläschen mit „gemischten Brei“?

Wird auch das Gemüse mit Kartoffel gut angenommen, können sie als nächstes zum Menü (Gemüse-Kartoffel-Fleisch, wie HiPP Kürbis mit Kartoffeln und Bio-Rind) umsteigen und dabei nun „forscher“ abwechseln.
Sie müssen dann nicht mehr immer wieder von vorne anfangen, sondern können gleich zu einem anderen Menü (wie HiPP Gemüsereis mit Bio-Hühnchen) übergehen und so viel reichen wie Ihr Söhnchen essen möchte.

Da Ihr Sohn zu den frühen „Beikoststartern“ gehört, dürfen sich so viel Zeit lassen, wie Sie möchten und zunächst zwischen verschiedenen Gemüsen und Kombinationen hin und her gehen. Ganz nach Vorlieben und je nachdem wie Ihr Schatz das Löffeln mitmacht. Oder Sie gehen „forscher“ vor ran. Ihr Sohn wird Ihnen zeigen, wie es ihm am liebsten ist.

So lange es zum Mittag „nur“ Gemüse gibt – auch wenn es mal ein ganzes großes Gläschen mit 190 g sein sollte – oder so lange ein Baby nicht in etwa eine Portion Gemüse & Fleisch schafft, kann es im Anschluss noch Milch zum satt trinken geben. Gemüse allein macht nicht satt und kann eine Milcheinheit nicht ersetzen. Erst wenn Ihr Junge in etwa eine Portion Menü schafft ist die Milch ersetzt. Das könnte natürlich auch ein vegetarisches Menü mit Getreide sein.

Wenn mittags ein komplettes Menü (ca. 190g) eingeführt ist, dieses gut vertragen wird und sich das Baby an die neue Form der Nahrungsaufnahme gewöhnt hat, können Sie nach etwa vier Wochen den Milch-Getreide-Brei am Abend einführen.

Viel Spaß beim Geschmäcker entdecken!

Ich hoffe, ich habe alle Ihre Fragen beantwortet, wenn nicht können Sie sich gerne wieder melden.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Söhnchen eine schöne Vorweihnachtszeit,
Annelie Last

von Annelie Last am 11.12.2014

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