HiPP Ernährungsberatung

Doris Plath  (Diplom Ökotrophologin)

   

 

Ernährung von Shuntkindern

Hallo,

meine Tochter ist jetzt fast 1 Jahr alt (ehemals Frühgeborenes 25+3 SSW). Sie hatte eine Hirnblutung kurz nach der Geburt und jetzt zwei 2 VP-Shunts. Vor kurzem musste ein Shunt gewechselt werden und im Krankenhaus hatte sie nur die Flasche bekommen. Dadurch haben wir jetzt wieder extreme Probleme mit ihrem Essen und ihrer Gewichtsentwicklung. Gibt es da irgendwelche Tricks, um ihr das Essen schmackhaft zu machen und die Gewichtsentwicklung positv zu beeinflussen, da sie teilweise schon nicht mehr viel Kraft hat. Haben Shunt-Kinder einen höheren Grundumsatz als "normale" Kinder?

Vielen Dank für Ihre Antwort
Reenchen

von reenchen76 am 29.02.2012, 13:45 Uhr

 

Antwort:

Ernährung von Shuntkindern

Liebe Reenchen,
es freut mich sehr, dass Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.

Gerne würde ich weiterhelfen, diese Frage geht jedoch über meinen Kompetenzbereich hinaus.
Bei medizinischen Aspekten bitte ich Sie sich an unsere Experten aus den Nachbarforen: „Kinderernährung / Magen-Darm-Probleme“, „Entwicklung“ oder „Kindergesundheit“ zu wenden. Vielleicht ist auch eine Ernährungsberatungsstelle vor Ort ein guter Weg?
Sicherlich kann Ihnen Ihr behandelnder Arzt Anlaufstellen nennen, an die Sie sich wenden können.

Ihre Tochter hat vollstes Vertrauen zu Ihnen, üben Sie alles ohne Druck und Zwang aus. Ihr Mädchen soll zuhause ganz unbeschwert sein.

Ändern Sie die Füttersituation: anderer Sitzplatz, Teller und Löffel in anderen Farben. Achten Sie auf eine angenehme Atmosphäre ohne Zeitdruck. V.a. gehen Sie selbst mit einer positiven Einstellung ans Essen heran. Ihre Kleine spürt alle „Schwingungen“ aus Ängsten, Druck und Zwang.
Loben Sie viel, machen Sie aber keine große Sache daraus wenn etwas nicht gleich klappt.
Überfordern Sie weder sich noch Ihre Tochter. Die Flasche gibt Ihrer Kleinen jetzt bestimmt Sicherheit. Stecken Sie sich kleine Ziele wie zunächst erst einmal wieder eine Flasche auf eine feste Mahlzeit umzustellen.
Ein hübsches Tischritual in Reimform kann das Essen positiv einstimmen.
Machen Sie die Speisen etwas flüssiger, damit es gut rutscht. Geben Sie das wovon Sie wissen, dass es Ihrer Kleinen besonders gut schmeckt. Wichtig ist, dass sie einfach wieder Vertrauen zum Löffeln findet.

Ich drück Ihnen die Daumen und wünsche Ihrer Kleinen von Herzen alles Gute!
Doris Plath

von Doris Plath am 01.03.2012

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