Prof. Dr. med. Dietrich Abeck

Prof. Dr. med. Dietrich Abeck

Facharzt für Dermatologie, Venerologie, Allergologie

Professor Dr. med. Dietrich Abeck absolvierte seine dermatologisch-allergologische Facharztausbildungen an den Universitätskliniken in München unter Herrn Prof. Dr. med. Dr. h.c. mult. Otto Braun-Falco und in Hamburg unter Herrn Professor Dr. med. Dr. phil. Johannes Ring. Zuletzt war er als Leitender Oberarzt an der Dermatologischen Klinik der Technischen Universität München tätig und ist seit 2004 in eigener Praxis in München niedergelassen. Sein klinischer Arbeitsschwerpunkt in den letzten Jahren galt der Verbesserung von Diagnostik und Therapie kindlicher Hauterkrankungen. Herr Abeck ist Mitautor zahlreicher Veröffentlichungen zu diesem Thema und Herausgeber wichtiger praxisrelevanter Bücher im Bereich der Kinderdermatologie.

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Neurodermitis - was tun? Danke

Antwort von Prof. Dr. med. Dietrich Abeck

Frage:

Sehr geehrter Herr Prof. Abeck!

Unser Sohn (21 Monate alt) leidet seit drei Monaten an Neurodermitis vor allem an Hals und Armbeugen. Bisher gaben wir ihm abends vor dem Zubettgehen 5 Tropfen von den Fenistiltropfen gegen den Juckreiz und haben die betroffenen Hautstellen mit Advantan 0,1% Salbe behandelt. Auf die restlichen Stellen tragen wir Ultrabascreme auf. Ich würde eigentlich gerne auf die Cortisoncreme verzichten. Gibt es Alternativen? Sollen wir die Fenistiltropfen gegen den Juckreiz weiterhin geben? Wie sieht es mit der Nahrung aus? Seit Wochen ernähren wir uns nur mehr von Kartoffen, Reis, Maisgrieß, Gemüse und Fleisch. Keine Eier , keine Kuhmilch (nur mehr Schaf- und Ziegenmilch), weil uns das empfohlen wurde. Der Grund dafür: um hersuazufinden, welche Lebensmittel unser Sohn verträgt, und welche nicht. Trotzdem kommt es simmer wieder vor, dass er auf etwas anspricht und wir nicht wissen, was es sein könnte. Auf Geschmacksverstärker/Glutamate reagiert er besonders stark. Bitte helfen Sie uns weiter.
Herzlichen Dank,
Maria

von miala am 27.01.2012, 08:17 Uhr

 

Antwort auf:

Neurodermitis - was tun? Danke

das Verteilungsmuster bei Ihrem Sohn spricht gegen eine Ekzem-relevante Nahrungsmittelallergie; bitte: keine ungerichtete Diät; eine allergologsiche Untersuchung ist angebracht;

wichtig: Kleidung (leicht, Baumwolle!!!, keine Synthetik)
intensive Basispflege des gesamten Körpers, z.B. mit
Excipial Kids Lotion oder Lipikar AP Baume
zum Baden (3x/woche) Prevabal Ölbad

Advantan: 1 xtgl. bis vollst. Abheilung, spätnachmittags, dann Versuh week-end-Therapie (nur noch einige Wochen am Sa & So)
falls nicht ausreichend: Alternative Elidel oder Protopic

von Prof. Dr. med. Dietrich Abeck am 28.01.2012

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