Wie kann man mit der Angst positiv umgehen?

 Silke Westerhausen Frage an Silke Westerhausen Hebamme der Frauenklinik St. Anna in Herne

Ich werde einen gepl. KS haben und habe einfach Panik nicht mehr heim zu kommen. Ich habe schon ein dreijähriges Kind und kriege jetzt schon die Krise wenn ich an den Tag X denke. Ich werde den KS unter PDA an einem vormittag bekommen und er wird auch von ausgezeichneten Ärzten durchgeführt. Trotzdem habe ich Angst das es etwas schiefgeht. Ich bin körperlich aber völlig in Ordnung, das Risiko wird wohl gering bleiben. Was kann denn da helfen, nicht das ich vor Angst dann gleich ohnmächtig werde ;-))) eine Vollnarkose lehne ich erstmal wegen des höheren Risikos ab. Danke Franziska

Mitglied inaktiv - 14.12.2001, 13:05



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Re: Wie kann man mit der Angst positiv umgehen?

Hallo Franziska, Ihre Angst ist normal;aber wirklich ziemlich unbegründet.Der "Beschützerinstinkt" für Ihr erstes Kind ist bei Ihnen sehr ausgeprägt und absolut nachvollziehbar. Vielleicht nehmen Sie im Vorfeld Kontakt zu einer Hebamme auf und führen gelegentlich ein beruhigendes Gespräch mit Ihr... ansonsten würde ich mich an Ihrer Stelle etwas distanzieren,so dass Sie nicht Horrorgeschichten in allen Variationen serviert bekommen..! Alles Gute für Sie. LG Silke Westerhausen,hebamme

von Silke Westerhausen am 14.12.2001


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Re: Wie kann man mit der Angst positiv umgehen?

Hallo Franziska ! Ich habe gerade einen geplanten KS hinter mir und kann Dir versichern, das Du keine Angst zu haben brauchst. Mein KS war am 4.12. Ich bin seit dem 11.12. wieder zu Hause und mir geht es prima. Falls Du noch Fragen hast melde Dich bei mir. B-Eickhoff@gmx.de LG Birgit

Mitglied inaktiv - 15.12.2001, 17:43


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Re: Wie kann man mit der Angst positiv umgehen?

Hallo Franziska, ich kann Birgit nur zustimmen. Auch ich hatte einen gepl. KS im August. Es ist zwar eine OP, aber ich hatte Vertrauen zu meinen Ärzten und deshalb auch fast keine Angst. Im nachhinein sage ich jetzt auch schon oft im Freundeskreis, dass der KS wirklich nichts schlimmes war. Nur zwei Dinge kann ich jetzt aus Erfahrung weitergeben. - Als der Narkosearzt die SPA-Spritze ansetzte, spürte ich ein Kribbel in einer Pobacke, hier bin ich kurz erschrocken. Dieses Gefühl benötigt der Artzt jedoch, um zu wissen, ob er die Einspritzstelle noch verändern muss. Dies hätte ich gern vorher gewusst. Dann wäre ich nicht erschrocken. - Die ersten 3 Tage nach der OP hatte ich schon Schmerzen im Bereich der Naht. Wenn man aber bedenkt, welche Bewegungen man alles mit den Bauchmuskeln macht ist dies kein Wunder. Diese Schmerzen konnte ich jedoch mit Schmerzmitteln, die Du erhalten kannst, gut aushalten. Ich wünsche Dir alles gute und hab keine Angst. Grüße Lara

Mitglied inaktiv - 17.12.2001, 23:10