Vorzeitige Plazentaablösung

Dr. med. Stefan Kniesburges Frage an Dr. med. Stefan Kniesburges Chefarzt und Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Ich hatte vor 7 Jahren in der 36.SSW eine vorzeitige Lösung, gottseidank mit Blutung und nicht mit Bluterguß. Mein Sohn kam per Notsectio gesund auf die Welt. Für die vorzeitige Lösung gab es keine erklärbaren Gründe ( Sturz,Schlag, etc.)Ich bin jetzt wieder schwanger in der 27.SSW. Ich habe mit bestürzung gelesen, daß das Wiederholungsrisiko doch recht hoch liegt. Ich bin von meiner FÄ nicht einmal als Risikoschwangere eingestuft worden. Seit der letzten Untersuchung (26.SSW) soll jetzt aber regelmäßig ein Doppler gemacht werden.Was könnte man zur Vorbeugung noch machen ? Wäre ein geplanter Kaiserschnitt vielleicht besser ? Ich habe unheimlich Angst, daß das ganze wieder passiert und diesmal vielleicht nicht so gut ausgeht. Und noch eine Frage zu vorzeitigen Wehen.Wenn man das bei der 1.SS hatte. liegt das Risiko bei der 2.SS dann höher ? Viele Grüße Corinna

Mitglied inaktiv - 05.07.2002, 14:58



Antwort auf:

Re: Vorzeitige Plazentaablösung

Hallo, offenbar hat Ihre FÄ doch eine über das normale Maß hinausgehende Überwachung eingeleitet. Mehr kann sie auch nicht tun. Es gibt keine vorbeugenden Maßnahmen. Es gibt auch keinen Grund für eine vorbeugende Sectio. Wann sollte man diese durchführen? Auf jeden Fall würde man dabei eine Frühgeburt produzieren, die vielleicht nicht nötig wäre. Auch wenn man eine Sectio für die 35. oder 36. SSW plant, könnte eine vorzeitige Lösung vorher auftreten. Es liegt außerdem in der Natur vorzeitiger Lösungen, dass sie unverhofft und oft unerwartet auftreten. Der einzige Risikofaktor für eine vorzeitige Lösung, der beeinflussbar ist, ist ein erhöhter Blutdruck. Vorzeitige Wehen in der 1. SS beinhalten an sich kein erhöhtes Wiederholungsrisiko. Dr. S. Kniesburges, St. Anna Hospital

von Dr. med. Stefan Kniesburges am 05.07.2002


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