Rektozele

 Silke Westerhausen Frage an Silke Westerhausen Hebamme der Frauenklinik St. Anna in Herne

Frage: Rektozele

Sehr geehrte Frau Westerhausen, ich bin 68 Jahre alt und habe 4 Kinder entbunden, wobei sich im Rahmen der 3. Geburt eine Rektum-Scheiden-Fistel gebildet hat, die operiert wurde. Nun hat mein Gynäkologe eine Rektozele festgestellt, wobei eine Ausstülpung im Scheideneingang zu sehen ist. Im Rahmen der gynäkologischen Untersuchungen in den letzten Jahren wurde eine leichte (altersgemäße) Senkung festgestellt. Inkontinenz besteht nicht, Schwierigkeiten bei der Stuhlentleerung habe ich auch keine. Mir wurde eine Operation mit einer Raffung des Scheidengewebes und einer Anhebung der Gebärmutter durch Straffung der Bänder vorgeschlagen. Zur Vorbereitung der Operation soll 6 Wochen lange alle 2 Tage eine Östrogencreme in die Scheide eingeführt werden. Meine Frage: Ist eine Operation unumgänglich oder kann die  Rektozele auch mit anderen Methoden, wie z.B. Beckenbodentraining, Elektrostimulation, Biofeedback, Einsetzen eines Pessars etc., behandelt werden?  

von Reichshofgabi am 01.08.2022, 09:28



Antwort auf:

Rektozele

Hallo, Ihre Frage ist in diesem Forum leider off topic. Ob eine Operation notwendig ist oder nicht kann tatsächlich nur ein Facharzt/ Fachärztin vor Ort beurteilen. Am besten Sie holen Sie sich eine zweite Meinung ein. Grüße Silke Westerhausen

von Silke Westerhausen am 01.08.2022