Frage zur Überwachung bei Geburt

 Silke Westerhausen Frage an Silke Westerhausen Hebamme der Frauenklinik St. Anna in Herne

Sehr geehrter Dr. Kniesburges, Bei unserem Baby wurde eine fetale Herzarythmie festgestellt. Eine Überwachung mittels CTG ist unter der Geburt nicht möglich.Der behandelte Arzt meint das das kein grund für einen Kaiserschnitt wäre. Man könnte dem Kind unter der Geburt Blut aus dem Kopf entnehmen um dessen Versorgung zu überprüfen. Aber ist das eine wirklich sichere Methode denn man kann ja nur zu diesem Zeitpunktwo man das Blut zieht feststellen wie es dem Baby geht. Wie es dem Kind 2oder 10min . später geht,kann man doch dann nicht prüfen. Zudem verschieben sich doch die Schädelknochen während der Geburt kann man da nicht falsch irgendwo reinstechen oder vielleicht in die Fundanelle.Ist es möglch das sich diese Herzarytmie wieder gibt ich bin jetzt in der 36+3SW wenn es eine unreife des Herzen wäre würde sich diese geben bis zur 40.SSW? Meine FA konnte bisher noch nie ein CTG aufzeichenen, ist es von daher irrelevant zu glauben das diese Arythmie sporadisch sein könnte. Vielen Dank Bea

Benutzer nicht mehr aktiv - 22.07.2009, 11:20



Antwort auf:

Re: Frage zur Überwachung bei Geburt

Hallo, Eine CTG-Überwachung unter der geburt ist unerlässlich - diese ist normalerweise auch bei Arrhythmien möglich. Bei fortgeschrittenem Muttermunsbefund ist diese evtl mit einer internen Ableitung möglich. Eine MBU (Blutentnahme aus dem kindlichen Köpfchen) kann sporadisch während der geburt durchgeführt werden,ist aber kein Ersatz für das CTG. Je Bei auffälligem CTG-Befund wird diese wiederholt und je nach Wert neu entschieden. Kindliche Arrhythmien sind meist nach der Geburt verschwunden .Eine kinderärztliche Vorstellung nach der Geburt ist ratsam. Grüße Silke Westerhausen

von Silke Westerhausen am 23.07.2009


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