Fachärztin Louise-Caroline Büttner

stillen

Antwort von Fachärztin Louise-Caroline Büttner

Hallo! Mein Sohn wurde auch acht Wochen zu früh geboren und verbrachte 5 Wochen in der Kinderklinik. Vom ersten Tag an bekam er meine Milch, die ich abpumpte. Erst mit der Sonde, dann mit der Flasche, weil er zu schwach zum Trinken war.Als er nach Hause kam, war es so: 40ml trank er aus der Brust, den Rest mußte ich mit der Flasche nachfüttern. das war ganz schön stressig, denn das Abpumpen blieb ja. Ich hielt das ungefähr zwei Wochen durch, dann sprach meine Hebamme ein Machtwort. Ihr Argument: viele Babys kommen mit einem niedrigen Geburtsgewicht auf die Welt ( Niklas hatte jetzt mittlerweile 2700g) und schaffen die ganze Mahlzeit an der Brust, also warum er nicht auch. Gesagt, getan, nach dem Stillen gab es keine Flasche mehr. Am ersten Tag hatte er alle zwei Stunden Hunger und bereits am nächsten Tag schaffte er so viel, daß er seinen normalen Rythmus von ca. 4 Stunden einhielt. Anfangs stillte ich noch mit Stillhütchen ( von der Firma Medela aus der Schweiz sind die Besten, gibts in jeder Apotheke zu bestellen), das war wohl leichter für ihn; aber als er größer und kräftiger wurde schaffte er es auch ohne Hütchen. Ich habe ihn 10 Monate gestillt und war froh, daß ich trotz der Schwierigkeiten am Anfang durchgehalten habe. Alles Gute!!
Katrin

von Katrin am 21.06.2002, 22:41 Uhr

 
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