Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Wie handhaben sie in Ihrem Haus Drillingsgeburten?

Antwort von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Frage:

Guten Morgen Herr Prof. Jorch,
ich bin eine Drillingsschwangere, heute 31+4. Noch bin ich zuhause, in der nächsten Woche werde ich stationär in einem Perinatalzentrum aufgenommen. Dort möchten sie spätestens 34+0 entbinden, mit der Begründung, dass danach die drei besser außerhalb meines Körpers aufgehoben sind.
Im Internet habe ich schon von Drillingsschwangeren gelesen, die die Kinder auch länger getragen haben. Wie handhaben Sie das in Ihrer Klinik?
Nicht dass ich derzeit besonders glücklich mit meinem Zustand wäre und nicht auch froh bin, wenn es vorbei ist, aber ich könnte mich durchauch auch noch eine Woche quälen...
Vielen Dank für Ihre Antwort!

von kirsten516 am 09.10.2013, 08:40 Uhr

 

Antwort auf:

Wie handhaben sie in Ihrem Haus Drillingsgeburten?

Drillingsschwangerschaften, die es über 34 SSW hinaus schaffen, sind eher selten. Wenn man es versucht, besteht das Risiko, dass doch noch irgendeine Komoplikation sich ereignet oder die Geburt in einer Situation erfolgt (z.B. in der Nacht zum Sonntag), wo die organisatorischen Voraussetzungen für eine Drillingsgeburt und -erstversorgung nicht optimal sind. Man muß es natürlich immer individuell entscheiden, aber 34 SSW bei Drillingen sind schon eine Leistung :-)

von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch am 10.10.2013

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