vorwehen bereits in der 21ssw

Frage in der Beratung "Frühchen und Frühgeburt"

Frage:

guten tag!

bereits in der 21. ssw habe ich vorwehen bekommen. mein bauch hat sich ständig verhärtet und ich hatte krämpfe.
aus diesem grund habe ich zwei tage im krankenhaus gelegen. dort habe magnesium bekommen, die ich auch noch heute 22.ssw einnehme. der muttermund ist gott sei dank noch immer zu. die symptome sind allerdings noch immer vorhanden. ausserdem bin ich seitdem sehr schlapp. viel ausruhem hat man mir geraten.
nun lese ich auch viel über den vorzeitigen blasensprung. können vorwehen einen vorzeitigen blasensprung auslösen? wenn ja, muss man dann stationär bahandelt werden?
ich habe wirklich grosse angst das baby zu verlieren, da man mir im krankenhaus gesagt hat, dass das kind in dieser zeit noch keine überlebenschance ausserhalb des mutterleibes hat.
für jede antwort bin ich dankbar!!!

mfg
anny

von Anny am 15.01.2004, 00:59 Uhr

 

Antwort auf:

vorwehen bereits in der 21ssw

Hallo Anny,

ich kann deine Sorgen gut verstehen. Ich bin jetzt in der 25 SSW und vorgestern von meiner Ärztin krank geschrieben worden. Ich hatte ähnliche Symptome wie du. Zum Glück ist auch bei mir der Muttermund noch dicht. Schmerzen hatte ich keine. Hattest du welche? Leider kann ich dir keine Antwort auf deine Fragen geben. Zeitweise denke ich, es ist besser, nicht so viel zu lesen. Da bekommt man nur noch mehr Angst. Aber durchhalten tue ich es auch nicht. Ich wünsche dir, dass es dir inzwischen besser geht. Schreib doch mal zurück.

Gruß, Heike

von Heike73 am 21.01.2004

Antwort auf:

vorwehen bereits in der 21ssw

Hallo Anny!

Das Problem kenne ich. Ich bin jetzt in der 21. (vollendeten) SSW und habe seit ca. 2-3 Wochen Kontraktionen. Dabei wird mein Bauch auch oft recht fest, mal der ganze Bauch, mal nur ein Teil. Ich habe mir auch sehr viele Sorgen gemacht. Deshalb bin ich nun schon recht oft bei der Ärztin gewesen. Sie hat mir Magnesium Verla in höherer Dosierung verschrieben. Da sich die Wehen mit der Zeit auf den Gebärmutterhals ausgewirkt haben (Verkürzung von 45 auf 35 mm), hat sie mir viel Ruhe "verschrieben". Das habe ich dann auch strikt befolgt, ich habe tagelang mehr gelegen als gesessen. Um die Kontraktionen vorübergehend mal zu unterbrechen, hat sie mir außerdem ein Beruhigungsmittel (Faustan) verschrieben, was ich 2 Tage lang in niedriger Dosierung einnehmen sollte. Das hat mich ein bisschen ruhiger gemacht und ich konnte gut schlafen. Diese Therapie hat sich sehr bezahlt gemacht. Mein Gebärmutterhals hat sich in einer Woche wieder auf 45 mm Länge vergrößert, auch der Muttermund wurde fester. Soweit ich mich informiert habe, erfolgt ein Blasensprung in erster Linie, wenn sich der Gebärmutterhals zu sehr verkürzt und der Muttermund aufgeht, da die Fruchtblase mit dem Muttermund verbunden ist bzw. sein kann. Wenn Dein Muttermund noch zu ist, ist die Gefahr für die Fruchtblase wohl eher gering. Auch Scheideninfektionen können Wehen bzw. Kontraktionen auslösen und können, wenn sie bis in die Gebärmutter wandern, dort die Fruchtblase zerstören. Du solltest Dich vielleicht mal auf Scheidenpilze "durchchecken" lassen.
In der Tat ist das Kind, wenn es jetzt geboren werden würde noch nicht lebensfähig. Aber ich kann Dir nur empfehlen, Dich nicht verrückt zu machen. Die Wehen als solche schaden dem Kind nicht. Die vielen Sorgen machen einen nur noch aufgeregter, dadurch werden auch die Wehen mehr. Lass Dir von Deinem Arzt ein Beschäftigungsverbot erteilen, dann brauchst Du nicht mehr arbeiten zu gehen und kannst Dir die Ruhe gönnen, die Du jetzt brauchst. Und dann wirst Du sehen, dass Deine Beschwerden weniger werden. Im Übrigen habe ich festgestellt, dass die Kontraktionen meist dann kamen, wenn sich das Kind bewegt hat. Durch die Stöße des Babys an die Gebärmutter wird diese gereizt und zieht sich dann zusammen. Vielleicht kannst Du Dich damit ein bisschen beruhigen, dass Du scheinbar ein sehr agiles Baby in Deinem Bauch trägst, das mit Dir Kontakt aufnehmen will. Sprich mit ihm und freu Dich über seine Bewegungen, dann geht es Euch beiden gut. Ich wünsche Euch "beiden" alles Gute. Ich bin mir sicher, dass Ihr es schaffen werdet!

von Maggy30 am 21.01.2004

Antwort:

schwangerschaftsdiabetis

hallo!
erst einmal vielen herzlichen dank an heike 73 und maggy30, die mir aufgrund meiner wehen in der 21.ssw geantwortet haben.
mittlerweile lag ich erneut mit wehen und blutung im krankenhaus.
dabei haben die ärzte einen erhöhten zuckerwert bei mir festgestellt. bei dem zuckerbelastungstest waren die werte stark an der grenze.
nun würde ich gerne wissen, was passieren würde, wenn ich wirklich an schwangerschaftsdiabetis
erkranke.
ist es fuer mein baby oder fuer mich gefährlich?
ich bin mittlerweile in der 24.ssw

vielen dank und liebe grüsse
anny

von anny am 25.01.2004

Antwort:

schwangerschaftsdiabetis

Schön ist ein Schwangerschaftsdiabetis sicher nicht. Es ist auch- soweit ich weiss- ein erhöhtes Risiko für das Kind verbunden, abgesehen davon, dass Deine Organe davon Schaden nehmen können. Aber man kann diesen Diabetis im Rahmen einer Diät wohl gut bekämpfen. Eine Kollegin von mir hatte das Problem. Sie hat vom Arzt gewisse Essens- Maßregeln bekommen, nach denen sie sich strikt gerichtet hat. Das Kind kam dann auch gesund und munter zur Welt. Den Diabetis war sie nach der Entbindung auch wieder los.
Man darf gewisse Sachen, z.B. Süßigkeiten, nicht oder nur noch wenig essen. Aber da frag mal besser genau den Arzt. Ich wünsche Dir alles Gute. Gruß Maggy

von Maggy30 am 29.01.2004

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