Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

per.Echogenitätserhöhung

Antwort von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Frage:

Sehr geehrter Herr Prof.Jorch,
ich hatte Ihnen ja vor einigen Tagen bereits eine Frage dzb.gestellt.(danke für die prompte Antwort).Ich habe dennoch ein paar Fragen:
Besteht bei diesem Befund eine Verbindung zu einer Verhaltensaufäligkeit,dazu muß ich sagen das Erik auch einen großen Ductus botalli(6mm)hatte,und er am Anfang ziemlich zu kämpfen hatte der Ductus wurde im Janunar verschlossen , seitdem hat er gutin der Entwicklung super aufgeholt und sogar 2 Kg zugenommen.
Erik ist etwas schwierig im Verhalten (sehr wild und lebhaft),streitet viel mit seiner Zwillingsschwester und seinem großen Bruder( 8 1/2 Jahre).Im Kindergarten fällt er durch Unruhe und Regelverstöße auf(geht aber erst seit 4 Wochen).Wenn ja,wie kann man ihm helfen,er macht Pyschmotorik und wir achten auf einen regelten Tagesablauf mit viel Bewegung in frischer Luft...
Ich mache mir schon etwas Sorgen,da er mich so fordert und seine Schwester so "pflegeleicht"ist..
Vielen Dank
Catharina Meyer-Reimpell

von Catharina Meyer-Reimpell am 11.10.2005, 14:37 Uhr

 

Antwort auf:

per.Echogenitätserhöhung

Wenn wir davon ausgehen, dass eine Echogenitätserhöhung kleine Narben in der nervenfaserführenden weißen Substanz abbilden, ist es denkbar, dass dadurch die Nervenleitung zwischen Hirnzentren gestört oder verändert wird. Da Selbstkontrolle und Emotionen in Zusammenhang mit hirninternen Abäufen stehen, ist somit prinzipiell denkbar, dass die Verhaltenauffälligkeiten damit in Verbindung stehen. Dies ist aber nur eine Möglichkeit und schwer beweisbar.

von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch am 13.10.2005

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