Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Lungenhochdruck

Antwort von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Frage:

Sehr geehrter Herr Prof. Jorch,
leider mussten wir den Giessen- Termin erneut verschieben, da das Röntgenbild der Lunge unserer Tochter nach Lungenentzündung unverändert ist (starke Überblähung im rechten Lungenflügel). Unsere Tochter hat bislang ca. 1000 Kalorien/Tag bekommen und trotzdem kaum zugenommen (5 Mahlzeiten/Tag). Z.Zt. isst sie nur noch 2-3 Mahlzeiten am Tag (durch Antibiotikabehandlung ?) Gibt es eine hochkalorische Nahrung als Ergänzung ?
Sie schwitzt z.T. beim Essen so stark, dass Ihre Haare tropfnass sind. Zusätzlich ist sie bei Belastung extrem kurzatmig und sie ist ständig feucht-schweissig. Zusätzlich hat sie ganz plötzlich völlig weisse Hände. Nach zeitweiser guter Entwicklung haben wir nun wieder sehr grosse Sorgen. Das Problem ist, dass sich kaum ein Arzt (Kinderarzt) mit pulmonaler Hypertonie auskennt und Prof Schranz aufgrund der Entfernung nur telefonisch Rat geben kann. Da pulmonale Hypertension letztlich nur ein Symptom beschreibt, fragen wir uns ständig nach dem Auslöser der Erkrankung (z.B. Angiotensin, arterielle shunts, hormonelle Auslöser, Botenstoffe). Kennen Sie spezielle Ursachen für diese Erkrankung. Unsere Tochter hatte z. B. eine relativ leichte BPD nach Geburt, was symptomatisch sehr ähnlich ist. Nun hat man einen Mucoviszidose-Test angeregt. Führt M. zu ähnlichen Symptomen.

Wir sind sehr froh über Ihre Hilfe, da wir ausser Prof. Schranz keinerlei Ansprechpartner zu dieser Erkrankung haben.
Vielen Dank.
Antony

von antony am 03.02.2002, 22:24 Uhr

 

Antwort auf:

Lungenhochdruck

Die schlechte Gewichtszunahme müssen Sie als Symptom seines Zustandes und nicht als Notwendigkeit verstehen, durch Steigerung oder der Änderung der Nahrung dies zu beeinflussen.

Ich hoffe sehr, daß die sehr offensichtliche derzeitige akute Verschlechterung Folge der Lungenentzündung ist. Dieses ist gut möglich. Wenn das so ist, liegt die Perspektive derzeit in einer raschen Heilung der Lungenentzündung durch Antibiotika, Schonung (auch vor zuviel Nahrungszufuhr)und ausreichend Flüssigkeit.
Sie dürfen mich gern morgen (MI) früh in der Klinik oder jetzt gleich daheim anrufen (0391 8868601) anrufen.

von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch am 05.02.2002

Antwort:

@antony: Lungenhochdruck

Hallo Antony!

Meines Wissens ist der Chefarzt der Neantologie vom St. Elisabeth-Krankenhaus in Neuwied auf Lungenerkrankungen spezialisiert. Er heißt Dr. Urban Himbert, Tel. 02631-820. Vielleicht kann er Ihnen weiterhelfen. Ich wünsche viel Erfolg! Liebe Grüße!
HC

von HC am 04.02.2002

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