Prof. Dr. med. Michael Zemlin

Fliegen und Behandlung bei verkürztem Gebärmutterhals

Antwort von Prof. Dr. med. Michael Zemlin

Frage:

Liebes Expertenteam,
Gestern (am Montag Morgen) wurde bei mir im Rahmen einer Mutterpass Vorsorgeuntersuchung ein verkürzter Gebärmutterhals von 22mm festgestellt. Ich befinde mich jetzt in der 28. SSW (27+1). Am Sonntag Abend hatte ich bereits zwei leicht schmerzende Vorwehen, seitdem aber nicht mehr. Dies weiß meine Gynäkologin. Nun bin ich aktuell leider noch in meiner Heimatstadt im Norden Deutschlands und wollte diese Woche am Donnerstag aber wieder nach Hause reisen mit dem Flugzeug (nach Wien). Meine Gynäkologin sagte, dass die Flugreise (1,5 Stunden) problemlos möglich sei und diese eh die beste Alternative sei um nach Hause zu reisen (im Vergleich zum Auto 13h oder Zug 9h). Als Behandlung habe ich vorerst Magnesium 300mg oral und Utrogest Luteal 200mg für 7 Tage erhalten. Nächste Woche soll ich dann nochmal Rücksprache mit meinem Gynäkologen in Wien halten. Einen Termin habe ich nächste Woche Donnerstag erhalten. Meine Frage ist nun, ob einerseits die Flugreise tatsächlich eine gute Idee ist (auch wenn ich gerade keine bessere Alternative weiß) und andererseits, ob die genannte Behandlung bei einem 2,2cm Gebärmutterhals ausreicht, oder ich noch andere Dinge beachten sollte. Ggf. hatte ich bereits überlegt, ob eine utrogest Behandlung dann täglich bis zum Termin stattfinden sollte, statt nur bis kommenden Montag. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen, Lucilia

von Lucilia am 14.07.2020, 08:51 Uhr

 

Antwort auf:

Fliegen und Behandlung bei verkürztem Gebärmutterhals

Guten Tag, sicherlich kann Ihnen niemand eine Garantie geben, da die Situation individuell sehr unterschiedlich und unvorhersehbar ist. Grundsätzlich würde ich dem Rat der behandelnden Gynäkologin, die die Situation am besten kennt, vertrauen. Bei Unsicherheit kann eine zweite Meinung - ebenfalls bei einer Gynökologin - eingeholt werden. Wir Kinderärzte sind ja (noch) nicht gefragt... Alles Gute!

von Prof. Dr. med. Michael Zemlin am 14.07.2020

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