Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

es geht einem so viel durch den Kopf...

Antwort von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch

Ich persönlich kann Sie gut verstehen. Auch, wenn alles so gut gelaufen ist, wie bei Ihnen, macht man sich Sorgen, daß sein Kind aufgrund seiner - wenn auch nur geringradigen - "Andersartigkeit" ausgegrenzt werden könnte und dadurch Schaden erleidet. Ich glaube, daß man damit offensiv umgehen muß und falls solche Verhaltensweisen auftreten, wie Sie befürchten, für die Bedeutung von Toleranz aktiv werben muß. Eine Gesellschaft, die Kinder nur normgerecht akzeptiert, beraubt sich der Kreativität, die dem Nachwachsen neuer Generationen innewohnt. Viele Menschen, die als Erwachsene besonders wertvoll für Ihre Mitmenschen sind, haben es als Kinder nicht leicht und somit vielleicht bessere Chancen gehabt, sich mit dem Sinn des Lebens auseinanderzusetzen.

von Prof. Dr. med. Gerhard Jorch am 08.10.2001

 
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