Prof. Dr. med. Michael Zemlin

Erneutes Risiko einer frühgeburt

Antwort von Prof. Dr. med. Michael Zemlin

Frage:

Hallo,
Mein sohn wurde in der 33ssw per Kaiserschnitt geboren. Hauptgrund waren immer wieder pathologische ctgs (Abfälle der herzfrequenz). Ich hatte eine Gebärmutterhalsschwäche und eine plazentainsuffizienz. Die doppler in der Schwangerschaft waren unauffällig weshalb die Ärzte sich die Abfälle nicht erklären konnten aber die untersuchung der plazenta anschließend auffällig. Mein sohn hatte startschwierigkeiten brauchte zweimal die lungenreife noch selber obwohl ich sie auch vor geburt noch bekommen habe. Zudem hat er eine ausgeprägte kuhmilchunverträglichkeit wodurch er darmbluten und einen starken hb abfall hatte.
Insgesamt keine schöne Zeit.
Wir haben uns immer zwei kinder gewünscht.
Meine Frauenärztin sagt das das risiko durchaus gegeben wäre wieder eine Schwangerschaft in dieser Form zu erleben und ich ass einnehmen müsste ab erneutem kinderwunsch.
Wie sehen sie das? Kann man eine zweite Schwangerschaft riskieren?
Die Angst das das kind noch eher kommen könnte und evt behindert ist oder sonstige Erkrankungen bekommt ist groß.

von Anitavö am 12.07.2022, 14:52 Uhr

 

Antwort auf:

Erneutes Risiko einer frühgeburt

Schwangerschaften sind häufig mit einem Unsicherheitsgefühl verbunden, vor allem wenn bei einer vorherigen Schwangerschaft gesundheitlich Probleme auftraten. Das individuelle Wiederholungsrisiko für eine Frühgeburt oder auch für eine Kuhmilchunverträglichkeit ist nicht genau kalkulierbar. In einer solchen Situation kann eine psychologische Begleitung helfen, mit den Ängsten umzugehen und die eigenen Wünsche und Grenzen besser kennenzulernen.

von Prof. Dr. med. Michael Zemlin am 12.07.2022

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